8. Türchen

Unser heutiger Beitrag kommt von Sebastian Wenz, Bezirksjugendvertreter (BJV) in Sachsen-Thüringen. Plant ihr auch so gerne in die weite Zukunft, wie ich? Wenn ja, dann passt der Beitrag super zu euch. Wenn nicht, dann auch! …
Irgendwann explodiert vielleicht die Sonne! Oder ein „Supervulkan“ bricht aus und macht Leben auf unserem Planeten unmöglich? Es gibt verschiedene Theorien – oft wissenschaftlich fundiert – zum Ende dieser Welt. Die Welt und wir Menschen als Spielball der Natur? Gottes Wort vermittelt uns ein anderes Bild: Unsere Existenz und die unseres Planeten liegen ganz in Gottes Hand. Gott hat die Erde geschaffen und herrscht souverän über sie. Und im Glaubensbekenntnis bekennen wir, dass Jesus Christus auch das Ende dieser Welt einläuten wird, wenn er kommt „zu richten die Lebendigen und die Toten“. Jeden Sonntag wird der Glaube der Christenheit an die „Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben“ laut.

Mir persönlich fällt es oft gar nicht so leicht, in dieser Erwartung zu leben. In der Erwartung, dass Jesus wiederkommen wird – ja, dass er jeden Moment wiederkommen könnte. Manchmal kommen mir Zweifel – vielleicht ist nach dem Tod doch alles vorbei?! Vielleicht bricht wirklich ein Supervulkan aus und beendet jegliches Leben?! Wird es wirklich Jesus sein, der die Existenz unserer Welt, so wie wir sie kennen, ein für alle Mal beendet? Kommt Er wirklich zum Jüngsten Gericht, so wie Er es uns sagt? Den Menschen zur Zeit des Alten Testamens ging es ähnlich. Ihnen war verheißen, dass da jemand kommen würde – ein Erlöser, ein König! „Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist“ lasen die Israeliten im Buch Micha. Würde er wirklich kommen – dieser Erlöser? Oder war das nur eine leere Versprechung?

Der Erlöser kam! Der König kam! Jesus kam auf die Erde. Die Verheißung, die in Gottes Wort zu finden war, blieb kein leeres Versprechen, kein Mythos. Sondern sie wurde zu objektiver Realität; Jesus war da – als Erlöser und König. Denn was Gott sagt, das geschieht. Dieser Jesus – der menschgewordene Gott – hat wiederum uns etwas verheißen. Er verspricht, dass er wiederkommen wird: „Und dann werden wehklagen alle Stämme der Erde und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ (Matthäus 24). Was Gott sagt, das geschieht. So wie die Prophezeiungen des Alten Testaments in Jesus wahr wurden, werden auch die Ankündigungen von Jesu Wiederkommen wahr werden. Er kommt zum Jüngsten Gericht und zur Erlösung aller, die zu ihm gehören. Er wischt alle Tränen ab und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein! (Offenbarung 21).

In der Adventszeit werden wir daran erinnert, dass Gott Mensch wurde. Gleichzeitig hilft uns die vorweihnachtliche Zeit, Jesu zukünftiges Kommen im Blick zu behalten. So stimmen wir ein in die allerletzten Worte der Bibel: „Amen, komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!“

Anstehende Veranstaltungen

  1. Ostival

    Oktober 2 - Oktober 4
  2. SüJuTa

    Oktober 2 - Oktober 4

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