selk_news: Jugend

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Michael Schütz spielt CoSi - Neu: CD zu “Come on and sing. Komm und sing“, Bd. 3

Homberg, Zahrenholz, 19.11.2013 - Im letzten Jahr kam der dritte Band der Jugendliederbuchreihe „Come on and sing. Komm und sing“ (CoSi 3) rechtzeitig vor Weihnachten auf den Markt. Nachdem die Eingewöhnungsphase nun vielerorts abgeschlossen sein dürfte, erscheint in diesem Dezember beim Verlag der Lutherischen Buchhandlung Harms eine CD zum CoSi 3. Etwa ein Viertel der rund 200 Stücke aus dem dritten Band wurde von dem „Jugendchor Süddeutschland“ (Chorsätze), dem „Duo Himmelwärts“ und Binia Diepolder (Gesang) mit Michael Schütz (Piano) eingespielt. Dabei wurde eine bewusst bunte Auswahl getroffen.
Binia Diepolder ist vielen Kirchgliedern der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) aus ihrer aktiven Jugendarbeit oder als Sängerin des „Duo Himmelwärts“ bekannt. Sie ist freie Musikerin und Dozentin für Gesang und Piano. Außerdem war sie Mitglied der Arbeitsgruppe von Jugendwerk und Amt für Kirchenmusik der SELK, die das CoSi 3 erarbeitet hat. Der studierte Kirchenmusiker Michael Schütz dürfte zunächst vielen Blechbläsern ein Begriff sein. Seine Kompositionen, in denen sich oft Pop und Klassik begegnen, werden in Posaunenchören viel und gern gespielt. Michael Schütz ist Dozent an der Hochschule für Kirchenmusik Tübingen, der Bundesakademie Trossingen und Kantor in Berlin-Charlottenburg. Im Jahr 2010 hat er die Allgemeinen Kirchenmusiktage der SELK in Balhorn als Referent bereichert und erste Lieder aus dem CoSi 3 bearbeitet.
Das „Duo Himmelwärts“ hat bereits zahlreiche Konzerte in Kirchen und Gemeinden gegeben. Es besteht aus Binia Diepolder (Gesang) und Karoline Müller (Piano). Karoline Müller war ebenfalls lange Zeit aktiv in der Jugendarbeit der SELK unterwegs. Inzwischen ist sie freiberufliche Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin und studiert Gesundheitsfachberufe in Hildesheim. Der Jugendchor Süddeutschland setzt sich aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Kirchenbezirkes Süddeutschland der SELK und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden (ELKiB) zusammen. Die Leitung liegt seit mittlerweile 20 Jahren in den bewährten Händen von Kantorin Anke Nickisch. Sie ist Kirchenmusikerin in der ELKiB und Musikpädagogin. Auch Anke Nickisch war Mitglied in der CoSi 3-Arbeitsgruppe.
Die Idee hinter der CD hat zwei Richtungen: Zum einen soll sie Lust aufs Mitsingen machen. Ungeübten oder notenunkundigen Sängern wird es eine echte Hilfe sein, die Lieder ein paar Mal zu hören, bevor man sie selber singen kann. Darum sind die einzelnen Lieder oft nur mit ein oder zwei Strophen aufgenommen worden. Auf diese Weise konnten insgesamt mehr Lieder vorgestellt werden. Zum anderen kann die CD natürlich auch einfach hörend genossen werden und Freude am Glauben wecken. Nähere Informationen, z.B. über den günstigeren Vorbestellpreis, gibt es beim Verlag der Lutherischen Buchhandlung Harms (Martin-Luther-Weg 1, 29393 Groß Oesingen oder Harms@Lutheraner.com).



Advent im Netz - E-Mail-Adventskalender des Jugendwerkes

Homberg/Efze, 18.11.2013 - Seit über zehn Jahren bietet das Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) einen Adventskalender an. Wer sich auf der Homepage des Jugendwerks unter Die Intention des Kalenders ist es, jeden Tag einen Impuls zu geben, um die Adventszeit, die allzu oft von Vorweihnachtsstress geprägt ist, bewusster und entspannter wahrzunehmen, und den Blick immer wieder auf die Ankunft Jesu Christi auf Erden zu lenken. Zum Empfängerkreis gehören gut 530 jugendliche und erwachsene Internet-User und etwa 140 Teilnehmende der entsprechenden Facebook-Gruppe (http://www.facebook.com/groups/tuerchen/). Koordiniert wird der Adventskalender wieder von Johannes Reitze-Landau, Vikar im Ehrenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Belgien.



Eine Freizeit zu Weihnachten – auch für Bayern und Württemberg - "freizeitfieber"-Freizeiten 2014

Homberg/Efze, 18.11.2013 - Der neue "freizeitfieber"-Prospekt wird Mitte Dezember ausgeliefert. Alle Teilnehmenden der Freizeiten in diesem Jahr bekommen den Prospekt frei Haus. Daneben werden alle Pfarrämter der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) mit vielen Prospekten zum Verteilen bedacht.
Damit hat die Freizeit-Saison 2014 schon begonnen. „freizeitfieber“, das Netzwerk für Kinder- und Jugendreisen im Jugendwerk der SELK, bietet auch in diesem Jahr drei große Sommerfreizeiten an. Und das Besondere an den Fahrten nach Venedig, in die südfranzösische Tarne-Schlucht und die Fahrradtour durch Südengland ist: In diesem Jahr können wegen der günstigen Überschneidungen der Sommerferien Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet an diesen Freizeiten teilnehmen. In den letzten Jahren war es insbesondere für Jugendliche aus Bayern nicht möglich freizeitfieber-Freizeiten zu besuchen. Für Baden-Württemberg wurde bis 2012 regelmäßig ein Angebot vom Jugendpfarramt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden (ELKiB) bei freizeitfieber angeboten.
Daneben gibt es für 2014 auch wieder die „Kuhlen und SAUstarken MISTfreizeiten“ auf dem Schulbauernhof Tannenhof bzw. die Fußballfreizeit „Taller Geballer“ für Teenies und den einwöchigen „Homberger Sommer“ (HoSo) als Einsteigerfreizeit für junge Jugendliche. Seit längerer Zeit steht auch eine Familienfreizeit wieder mit auf dem Programm. Außerdem wird schon zu Anfang des Jahres in Oberursel „an der Theologie geschnuppert“ und in der Osterwoche nach Taizé gefahren. Die „RAder SIng- und MUsizierTAge“ (RaSiMuTa) werden 2014 eine Babypause einlegen – dafür aber 2015 ein großes Jubiläumswochenende gestalten. Hinzu kommen die bewährten Fortbildungsangebote für Freizeitleitende: der Freizeitleiter-Kurs beim freizeitfieber-Trainingswochenende Ende Mai in Homberg und das Rettungsschwimmer-Seminar in Rodenberg.
Besinnung, Ausbildung, Musik und Sport kommen an großartigen Orten zu ihrem Recht. Alle Freizeiten werden von ausgebildeten Freizeitleitenden durchgeführt, die nicht nur interessante Orte ausgesucht, sondern auch ein auf Jugendliche zugeschnittenes geistliches Programm zusammengestellt haben. „… unterwegs mit Gott“ lautet das Motto von freizeitfieber. Und genau das soll auch der „Mehrwert“ von freizeitfieber sein.
Wie immer bietet freizeitfieber die Möglichkeit an, Gutscheine für eine der freizeitfieber-Maßnahmen zu bestellen. Eine Freizeit (oder ein Teil davon) wäre ein tolles Weihnachtsgeschenk für Kinder, Enkel, Patenkinder, Konfirmanden oder Nachbarn. Bestellungen sind an das Jugendwerk der SELK in Homberg zu richten.
Umfassende Informationen über alle freizeitfieber-Freizeiten gibt es mit Erscheinen des Prospektes unter
www.freizeitfieber.de.



Vielfältige Fortbildung für evangelistische Jugendarbeit - Auftaktveranstaltung für das 111-jährige EC-Jubiläum

Kassel, 13.11.2013 - Das Markusevangelium in 90 Minuten komplett auf die Bühne zu bringen, mit Filmsequenzen Lebensthemen von Jugendlichen anzusprechen, LEGO-Steine für die Jungschararbeit zu nutzen, einen interaktiven Online-Glaubenskurs zu begleiten und vieles mehr wurde in vier 45-minütigen Workshop-Phasen vorgestellt. Mit all diesen Ideen wollte der Deutsche Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) eine Initialzündung für viele evangelistische Aktionen im nächsten Jahr geben, in dem der EC sein 111-jähriges Jubiläum feiert.
Die Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch—Lutherischen Kirche (SELK) nutzte dies Fortbildungsangebot im Rahmen ihrer Herbstsitzung und fuhr für die vier Workshop-Einheiten nach Kassel. Angefüllt mit vielen Anstößen, Ideen und ganz praktischen Tipps ging es anschließend wieder ins Homberger Jugendgästehaus zurück zur Abendsitzung.
Gut 800 Mitarbeitende in der Jugendarbeit bevölkerten die Kasseler Innenstadt und waren an ihren EC-grünen Umhängetaschen gut zu erkennen. Bei einer sehr beeindruckenden Aktion im Beiprogramm der eintägigen Veranstaltung ging es darum, das Lukasevangelium auf den Königsplatz zu schreiben. Dafür wurde die Hälfte des großen Platzes, einem beliebten Teil der Kasseler Fußgängerzone, in durchnummerierte Planquadrate eingeteilt. Wer mitmachen wollte, bekam eine Nummer, einen Bibelvers und ein Stück Straßenmalkreide. Und so entstand im Laufe des Tages – mitten im Leben – ein Evangelium auf der Straße.
Der Deutsche EC Verband ist auf dem Gebiet der Freiwilligendienste (Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst) ein Kooperationspartner des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK).



Neue Gesichter und fünf Vakanzen - Personelle Wechsel und Engpässe im Jugendwerk der SELK

Homberg/Efze, 13.11.2013 - In allen elf Kirchenbezirken der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) gibt es nach den Kirchlichen Ordnungen ein Bezirksjugendpfarramt. Von fünf vakanten Stellen im Bezirksjugendpfarramt sind inzwischen drei mit Jugendkoordinatoren besetzt (Berlin-Brandenburg, Rheinland und zuletzt auch in der Lausitz). Im Kirchenbezirk Lausitz hat sich mit Matthias Reffke jemand gefunden, der durch langjährige aktive Jugendarbeit über reichlich Erfahrung verfügt. Allerdings kann er dies Nebenamt neben seinen beruflichen Verpflichtungen nur innerhalb des Bezirkes wahrnehmen. Ebenso geht es Pfr. Hartmut Constien in Hessen-Süd, der nur für seinen Bezirk zuständig sein kann. Sachsen-Thüringen ist weiterhin vakant. Das bedeutet, dass viel Arbeit für die wichtigen gesamtkirchlichen Jugendtreffen, Freizeiten und Veranstaltungen von wenigen Jugendpastoren und vielen ehrenamtlichen Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen übernommen wird. Zum großen Teil gelingt das sehr gut, da sich die Mitarbeitenden sehr stark und hoffentlich nicht über Gebühr engagieren. Beim relativ schmalen Freizeitangebot wird das Problem allerdings deutlich.
Eine neue Jugendvertreterin gibt es im Kirchenbezirk Niedersachsen-Süd. Hier tritt Elisabeth Quast (Seershausen) die Nachfolge von Eike Ramme an, der inzwischen aktives Mitglied der Vorbereitungsgruppe des Jugendfestivals der SELK ist. Vakant ist hier weiterhin Sachsen-Thüringen. Im Kirchenbezirk Niedersachsen-Ost übernimmt Dorina Thiele (Nestau) die Leitung des Jugendmitarbeitergremiums, solange die Bezirksjugendvertreterin Silvia Hauschild im Auslandsjahr ist. Ebenso übernehmen Melina und Mario Schlawne die Geschäfte für Jonas Stracke im Rheinland, bis er aus Neuseeland zurückgekehrt ist. Für Hessen-Nord vertrat Christoph Peil seinen erkrankten Bezirksjugendvertreter Jonas Knabe (beide Dreihausen).
Auch die Schwesterkirche der SELK, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Baden (ELKiB), die Gaststatus in der Jugendkammer genießt, hat inzwischen einen Jugendkoordinator eingesetzt. Simeon Vogt hat als Jugendlicher selber lange aktiv in der Jugendarbeit der ELKiB mit dem Kirchenbezirk Süddeutschland der SELK mitgearbeitet. Bundesweit war er u.a. ein paar Jahre Mitglied in der Arbeitsgruppe, die den Kongress für Jugendarbeit vorbereitet. Einen Jugendvertreter hat die ELKiB z.Z. nicht.



Viel Struktur - Jugendkammer tagte in Homberg

Homberg/Efze, 13.11.2013 - Bei ihrer Herbstsitzung hat sich die Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) ausführlich mit der Struktur der Jugendarbeit in der SELK beschäftigt. Hiermit kam die Jugendkammer einem Arbeitsauftrag nach, den eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit Vertretern der Kirchenleitung formuliert hatte. Zur Vorbereitung hatte die Jugendkammer eine eigene Arbeitsgruppe eingesetzt, die strukturelle Schwierigkeiten innerhalb der Jugendarbeit in den Bezirken abfragte und bearbeitete. Vier Probleme kristallisierten sich bei der Umfrage heraus: Nach wie vor sind die Übergänge in die Jugendarbeit und aus der Jugendarbeit heraus ein schwieriges Feld. Besonders wurde hier noch einmal die Gruppe der älteren Jugendlichen hervorgehoben, die in manchen Bezirken nicht mehr erreicht wird. Zwei weitere Schwierigkeiten wurden im Rahmen der Vernetzung angezeigt, zum einen von Jugendkreis und/oder Gemeinde zum Jugendmitarbeitergremium und zum anderen von der Jugend zur Gemeinde und umgekehrt.
Die Diskussion in der Jugendkammer ergab, dass auf die benannten Probleme schwerlich mit Änderungen in der Gesamtstruktur des Jugendwerkes reagiert werden kann. Vielmehr macht es Sinn diese innerhalb der bewährten Strukturen anzugehen. In den einzelnen Arbeitsgruppen der Jugendkammer werden und wurden die benennten Probleme bereits angegangen. So wurden z.B. im Programm des Jugendfestivals bereits einige Elemente eingebaut, die diese Veranstaltung auch als Treffen für ältere Jugendliche und junge Erwachsene attraktiv machen. Die Struktur des Jugendwerkes ist weiterhin tragfähig und zeitgemäß. Bei personell angespannten Situationen soll noch stärker über die Bezirksgrenzen hinaus geschaut werden. Gemeinsame Fortbildungen oder Veranstaltungen von benachbarten Bezirken entspannten die Vorbereitungen sehr. Der vorgebrachte Gedanke, noch stärker regional zu arbeiten – durch die Vernetzung von mehreren benachbarten Gemeinden –, müsste in den Bezirken noch weiter bedacht werden.
Die Vertreter des Kirchenbezirkes Niedersachsen-Ost berichteten über den Stand der SELKiade-Vorbereitungen. Dies größte Jugendtreffen der SELK soll 2015 durchgeführt werden. Leider hat der Träger der bereits in Aussicht gestellten Schule in Uelzen einen Rückzieher gemacht. Darum startete die Suche nach einer passenden Schule als Ausrichtungsort erneut.
Einen weiteren Schwerpunkt der dreitägigen Sitzung bildeten wie immer die Berichte aus den Arbeitsgruppen, die die Jugendkammer für die laufende, gesamtdeutsche Jugendarbeit der SELK eingesetzt hat. Darin wurde ein Überblick über die geplanten Freizeiten im Jahr 2014 von „freizeitfieber“ gegeben, das Jugendfestival 2014 kurz in den Blick genommen, ein ausführlicher Blick auf den Kongress für Jugendarbeit 2014 geworfen und für „studifieber“ ein Überblick über Studierendenkreise abgefragt. Die Arbeitsgruppe „Kommunikation“ hat inzwischen Armin Geselle (Webberater aus Balhorn) und Mike Luthardt (Jugendkoordinator des Kirchenbezirkes Rheinland und Mediendesigner) mit der Erstellung einer neuen Homepage beauftragt.
Hauptjugendpastor Henning Scharff informierte die Jugendkammer auch über das Projekt „Deine Frage“. Hierbei handelt es sich um eine Initiative der Deutschen Bibelgesellschaft, dem Bibellesebund, der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej), dem Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM), dem Deutschen Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) und anderen. Ziel ist es, durch ein gemeinsames deutschlandweites, medial unterstütztes Jahresprojekt Jugendliche herauszufordern, sich ihren Lebensfragen zu stellen und dabei ungewöhnliche und überraschende Zugänge zur biblischen Botschaft zu finden. Die Jugendkammer entschloss sich, hier „Projektpartner“ zu werden.
Die Jugendkammer der SELK besteht aus den Kirchenbezirksjugendpfarrern, den Kirchenbezirksjugendvertreterinnen und -vertretern, dem Hauptjugendpfarrer und als ständigen Gästen einem Vertreter der Kirchenleitung der SELK und den Vertretern der Jugendarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden (ELKiB). Sie tagt zweimal im Jahr.



Jugendfestival in Oberhessen - Vorbereitungen für das JuFe 2014

Homberg/Efze, 15.10.2013 - „Im Augenblick gibt es sehr gute Kontakte zu einer Schule, zuständige Vertreter des Schulträgers signalisieren ihre Zustimmung, nur mit dem Mensabetreiber muss noch ein realistisches Konzept erarbeitet werden. Voraussichtlich wird das nächste JuFe demnach in Oberhessen stattfinden“, so die Auskunft des zuständigen Mitglieds aus dem Vorbereitungsteam für das nächste Jugendfestival (JuFe) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Hauptjugendpastor Henning Scharff. Hessen bietet sich wegen seiner zentralen Lage innerhalb des Bundesgebietes immer wieder als Standort für dieses bundesweite Jugendtreffen an. Durch den dortigen Sitz des Jugendwerkes der SELK wird die Logistik vereinfacht. Und es gibt eine ganze Reihe von geeigneten Schulen mit aufgeschlossenen Schulleitungen.
Ende September traf sich das Vorbereitungsteam zur ersten vorbereitenden Sitzung für das JuFe 2014 in den Gemeinderäumen der St.-Michaelis-Gemeinde der SELK in Kassel. Das Team hat inzwischen größtenteils den Ärger und die Trauer über die notwendige Absage des Festivals in diesem Jahr überwunden und steht in den Startlöchern für das nächste Jahr. Im Jahr 2014 soll das jährlich vom Jugendwerk der SELK veranstaltete Jugendfestival vom 02. bis zum 05. Oktober stattfinden. Aufgrund der günstigen Freitagslage des Feiertages ist dann niemand auf einen Brückentag angewiesen, und die ganze SELK-Jugend und deren Freunde können sich sofort nach dem Schulunterricht mit dem Bus-Shuttle auf die Socken machen.
Das für 2013 anvisierte Thema „Spurwechsel“ soll beibehalten werden. Somit sind viele Vorbereitungen schon auf einem sehr guten Weg. Die Ortsfrage soll bis Weihnachten geklärt werden. Das Team bleibt fast unverändert zusammen, nur Pfr. André Stolper scheidet auf eigenen Wunsch aus. Den wichtigen Bereich „Workshops“, den er bearbeitet hatte, übernimmt sein direkter Vorgänger Pfr. Hinrich Schorling. Dessen Aufgaben werden innerhalb des dreizehnköpfigen Teams umgeschichtet.
Inhaltlich beschäftigte sich das JuFe-Team mit dem überarbeiteten Andachtsplan und dem neu vorgelegten Gottesdienstablauf. Pfr. Carsten Voss und Henning Scharff, Hauptjugendpastor der SELK, führten in ihren erarbeiteten Entwurf ein. Die Morgen- und Abendandachten werden sich jeweils an biblischen Gestalten orientieren, die einen „Spurwechsel“ initiieren oder ihn selber mitgemacht haben, wie z.B. Johannes der Täufer, Petrus oder Bileam. Der zentrale Gottesdienst am JuFe-Samstag soll passend zum Thema als ausführlicher Beichtgottesdienst begangen werden. In der sonntäglichen Abschlussandacht soll dann möglichst das Abendmahl miteinander gefeiert werden. Mit dieser Wegzehrung werden die Teilnehmenden dann wieder in ihren Alltag entlassen.



…und kein bisschen leise - 111 Jahre Deutscher EC Verband

Kassel, 15.10.2013 - 2014 wird der Deutsche Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) 111 Jahre alt. Dieses ungewöhnliche Jubiläum soll ungewöhnlich gefeiert werden. „Ein ganzes Jahr laut!“ heißt es in den Informationen des EC. Der Verband will sich nicht selber feiern, sondern das in besonderer Weise umsetzen, weshalb er gegründet wurde: „junge Menschen von Jesus begeistern, evangelistisch aktiv sein, Glaube leben“. Und das soll laut, also Aufmerksamkeit erzeugend, und einladend sein.
In der Kasseler Geschäftsstelle und vielen Landesverbänden des EC wird seit langem auf dieses Jubiläumsjahr hingearbeitet. So soll es z.B. einen Evangelisations-Check geben, einen evangelistischen Osterkalender „7-Wochen-mit“, Videoclips und Materialien und vieles mehr.
Die Auftaktveranstaltung für das Jubiläum findet schon in diesem Jahr, am 09. November 2013 in Kassel statt. Mit dieser Initialzüdung sollen die erwarteten 1.000 ECler motiviert und gesendet werden. Nach einem Eröffnungsgottesdienst werden am Nachmittag an vielen öffentlichen Orten in Kassel evangelistische Workshops, Seminare und Straßenveranstaltungen angeboten, die die Impulse des Vormittags aufnehmen sollen. – Das Datum soll übrigens kein Querverweis auf die Deutsche Geschichte sein, es passte einfach sehr gut in den EC-Kalender.
Der Deutsche EC Verband ist auf dem Gebiet der Freiwilligendienste ein Kooperationspartner des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK).



Bilder von fast allen verfügbaren Räumen - Neue Homepage für das Lutherische Jugendgästehaus

Homberg/Efze, 26.09.2013 - Viele Bilder zeichnen die neue Homepage des Lutherischen Jugendgästehauses in Homberg/Efze aus. Schön übersichtlich und sehr informativ hat Steffen Wilde, Vorsitzender des Trägervereins Evangelisch-Lutherisches Jugendzentrum e.V., die einzelnen Rubriken von www.lutherisches-jugendgaestehaus.de gestaltet. Unter dieser altbekannten Adresse finden sich Informationen zum ganzen Gebäudekomplex mit Jugendgästehaus, separater „Blauer Etage“ und Zehntscheune.
Unter dem Button „Raumaufteilung“, sortiert nach „Tagen“, „Schlafen“, „Kochen“, lassen sich fast alle verfügbaren Räume mit Bild und Kurzbeschreibung aufrufen. Sie vermitteln einen guten ersten Eindruck aller Aufenthalts- und Schlafräume, sowie der drei Küchen des Geländes. Ebenso ist die Ausstattung der drei Häuser gut sortiert und vollständig dargestellt. Der Verweis auf die Stadt Homberg und mehrere Links zu Veranstaltungsorten in der näheren Umgebung stellen für die Programmgestaltung unterschiedlichen Gästegruppen eine gute Hilfe dar.
Im Gebäudeensemble des Lutherischen Jugendgästehauses befindet sich neben dem Gästebereich für Jugend-, Familien- und Tagungsgruppen auch das Büro des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und die Dienstwohnung des Hauptjugendpastors. Damit bilden die alten Häuser in Homberg das Zentrum der Jugendarbeit in der SELK.



Eine Chemiefabrik und die Sprachen der Liebe - Neuer FSJ-Jahrgang hat begonnen

Homberg/Efze, 20.09.2013 - Seit dem ersten August hat ein neuer Jahrgang im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) begonnen. Nach einer gründlichen Einarbeitungsphase in den einzelnen Einsatzstellen haben sich die Freiwilligen nun Mitte September zum ersten Mal in den Einführungsseminaren getroffen. Die Freiwilligen sind zuvor von den Referenten des Arbeitsbereiches „Freiwillige Soziale Dienste“ des Deutschen Jugendverbandes „Entschieden für Christus“ (EC) in drei Seminargruppen eingeteilt worden. Zu einer dieser Seminargruppen gehören auch die Freiwilligen, die ihr FSJ in Einrichtungen absolvieren, die früher vom Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) betreut wurden, da das Jugendwerk der SELK auf dem Gebiet des Freiwilligendienstes seit zwei Jahren mit dem EC eingegangen kooperiert.
Ganz unterschiedliche Menschen treffen da immer wieder aufeinander, wenn so ein neuer Jahrgang beginnt. In diesem Jahr kamen junge Menschen im Alter von 16 bis 21 Jahren, aus allen Teilen Deutschlands, mit ganz unterschiedlicher Herkunft und Schulbildung zusammen. Da ist es dann schon bemerkenswert, wenn diese Gruppe nach einer Woche einen kompletten Gottesdienst vorbereitet, zumal einige Teilnehmende echte Erstbegegnungen mit Formen gelebter Frömmigkeit hatten.
Neben den notwendigen Einweisungen in die Rechte und Pflichten während eines FSJ, spielt zu Beginn des Jahres das Thema Gemeinschaft immer eine große Rolle. Die insgesamt 30 Teilnehmenden dieser Seminargruppe wurden von den drei Seminar-Teamern in die „Sprachen der Liebe“ eingeführt. Dabei ging es vor allem darum, was man in Gesprächen hören und was man nicht hören kann. Ausblickend wurde überlegt, wie jeder und jede einzelne mit diesem Wissen wieder zurück in die Einsatzstelle geht. Daneben gab es eine Kooperationsübung mit dem schönen Namen „Chemiefabrik“. Hier wurden erlebnispädagogische Aufgaben und Übungen miteinander gelöst, um die Gemeinschaft innerhalb der Gruppe zu fördern – damit eben die „Chemie stimmt“. Dabei wurden auch schwierigere Herausforderungen gemeistert, indem sich die Freiwilligen gegenseitig unterstützten. Die ganze Woche über hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, den anderen gute Wünsche mitzugeben. Dafür hatte jeder und jede Freiwillige seinen bzw. ihren eigenen „Briefkasten“, der am Ende der Zeit geleert und zu Hause gelesen werden konnte.
Als Mitarbeiter für das Jugendwerk der SELK fungierte Anna Hönig (ehemalige Bezirksjugendvertreterin im Kirchenbezirk Hessen-Süd der SELK). U.a. stellte sie den Freiwilligen mit einigen Utensilien wie z.B. Taufschale, Kruzifix und Landkarte einen der Kooperationspartner vor, die SELK.
Ein Jahr lang werden die Jugendlichen nun in verschiedenen Einsatzstellen arbeiten. Dazu gehören neben Altenpflegeeinrichtungen auch Projekte in der Jugend- und Gemeindearbeit sowie der Ökologie. Auch an Schulen und an der Lutherisch-Theologischen Hochschule in Oberursel ist ein FSJ möglich. Es können auch immer noch Spätentschlossene in den laufenden Jahrgang einsteigen.



Homberg und Venedig - Ausblick auf die Freizeitsaison 2014

Homberg/Efze, 20.09.2013 - Die letzte freizeitfieber-Freizeit des Jahres steht zwar noch aus – die Comedy oder Kabarett-Freizeit im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg/Efze. Trotzdem stecken die einzelnen Freizeitleitenden, die Kinder- und Jugendreisen im Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche anbieten, schon längst in den Planungen für das Freizeitjahr 2014. Eine geistliche Gemeinschaft auf Zeit, verbunden mit schönen Orten und einfallsreichen Leitungsteams sorgen immer wieder für jährliche Highlights im Erleben junger Christen.
Im nächsten Jahr sind neben den etablierten Freizeiten voraussichtlich Reisen nach Venedig, Südfrankreich und England geplant. Außerdem soll auch wieder ein einwöchiger Homberger Sommer (HoSo) für junge Jugendliche ab 13 Jahren als Einstieg in die Freizeitarbeit angeboten werden.
Damit die Teilnehmenden der einzelnen Freizeiten und deren Eltern wie immer auf geschulte Mitarbeitende vertrauen können, bietet das Team von freizeitfieber auch im nächsten Jahr wieder Schulungen an. Das freizeitfieber-Trainingswochenende soll vom 23. bis zum 25. Mai 2014 im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg/Efze durchgeführt werden.



Glauben erleben und praktisch umsetzen - 12. Lutherischer Kongress für Jugendarbeit

Homberg/Efze, 19.09.2013 - „Glauben leben – geistlich, praktisch, gut“ lautet das Thema der nächsten bundesweiten Fortbildung des Jugendwerkes der der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Dieser Themen-Slogan soll dabei mehr sein als eine Anlehnung an eine bekannte Schokoladenwerbung. Hauptjugendpastor Henning Scharff erläutert: „Beim Kongress soll es diesmal um zwei Dinge gleichzeitig gehen: Erstens geht es um das geistliche Erleben des Glaubens. In den verschiedenen Workshops wird – unterstützt von biblischen Abschnitten – thematisiert, wie sich der eigene Glaube in unterschiedlichen Lebenssituationen, in denen es um Vertrauen, Zukunft, Liebe, Freundschaft oder Druck geht, zeigt und wie er dort helfen kann. Zweitens werden in den Workshops unterschiedliche Methoden und Praktiken ausprobiert und reflektiert. Dabei wird ganz gezielt die praktische Umsetzung in den Blick genommen. Alle Workshops werden also sowohl methodisch als auch inhaltlich gebündelt.“
Der Kongress richtet sich als zentrale Fortbildung des Jugendwerkes an alle, die Jugendarbeit gestalten wollen. Das können Leitende im Jugendkreis, Mitarbeitende bei Jugend- und Konfirmandenfreizeiten, Diakoninnen und Diakone, Vikare, Pastoralreferentin oder Pfarrer sein.
Im Jahr 2014 wird der Kongress vom 28. Februar bis zum 02. März stattfinden, wieder auf der Burg Ludwigstein bei Witzenhausen. Neben Schwimmbad, Sauna und Nachtcafé besteht auch wieder die Möglichkeit zu vielen Gesprächen, Einzelberatung und persönlicher Seelsorge.
Die vorbereitende Arbeitsgruppe des Jugendwerkes der SELK besteht aus Pfr. Konrad und Sophie Rönnecke (Steinbach-Hallenberg), Hauptjugendpastor Henning Scharff (Homberg/Efze), Karsten E. Schreiner (Arpke), Daniel und Hanna Schröder (Oberursel), Pfr. Tilman Stief (Homberg/Efze) und Diedrich Vorberg (Witten).



Idee, die begeistert - Jugendtag in Frankfurt am Main

Frankfurt, 12.09.2013 - An einem Samstag, Anfang September, kamen über 60 Jugendliche aus den Kirchenbezirken Hessen-Süd und Hessen-Nord der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) sowie einzelne Jugendliche der Nachbarbezirke in Frankfurt am Main zusammen, um dort gemeinsam „Scotland Yard“ zu spielen. Das Spiel basiert auf der Spieleidee eines gleichnamigen Brettspiels und erfreut sich innerhalb der SELK-Jugend wachsender Beliebtheit. Nach dem Sprengel West der SELK in Oberhausen und dem Kirchenbezirk Süddeutschland in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden (ELKiB) in Stuttgart, probierte nun schon die dritte Region innerhalb Deutschlands dieses Spiel aus.
Das Spiel funktioniert folgendermaßen: Unterschiedliche Gruppen haben den Auftrag, eine Gruppe (genannt Mister X) per S-, U- und Straßenbahn in der Innenstadt einer größeren Stadt zu suchen und zu fangen. Um den Suchern eine Chance zu geben, muss sich „Mister X“ in bestimmten zeitlichen Abständen melden und der Spielleitung bzw. „der Zentrale“ seine Position durchgeben. Ausgerüstet mit einem Lunchpaket, einem speziell angepassten Streckenplan und einem Tagesticket machen sich die Jugendlichen in Kleingruppen auf die Suche nach Mister X. Währenddessen stehen sie über SMS und Whats-App in ständigem Kontakt untereinander und mit der Zentrale.
In der Zentrale, in den Räumen der Frankfurter Trinitatisgemeinde, saßen Lydia Fink (Wiesbaden) und Bernhard Daniel Schütze (Frankfurt/Main), die diesen Tag als Arbeitsgruppe des Jugend-Mitarbeiter-Gremiums (JuMiG) Hessen-Süd organisiert hatten. Mister X konnte an diesem Tag zweimal gefasst werden.
Das interessante und spannende Spiel, das sehr zur Gemeinschaftsbildung beiträgt, wurde wie üblich in einen geistlichen Rahmen eingebettet. Vor dem Spiel hielt Hartmut Constien (Allendorf/Ulm), Jugendpastor im Kirchenbezirk Hessen-Süd, eine Morgenandacht zum Thema „Mein Glaube versetzt Berge“. Am Nachmittag gegen 16.00 Uhr wurde die Tagesveranstaltung mit dem Reisesegen beendet. Die Begeisterung der beteiligten Jugendlichen zeigte: Trotz der teilweise langen Anfahrtswege hat sich dieser Tag für die Teilnehmenden gelohnt.



„Politik darf bei dem unbequemen Thema Missbrauch nicht bequem werden“ - Missbrauchsbeauftragter stellt Bilanzbericht 2013 vor

Berlin, 03.09.2013 - Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, hat seinen Bilanzbericht der Öffentlichkeit vorgestellt. Darin wirft er knapp zwei Jahre nach Ende des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ einen kritischen Blick auf den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema, heißt es in einer Pressemitteilung. Zwischen dem BundesForum Kinder- und Jugendreisen und dem Missbrauchsbeauftragten besteht eine Kooperationsvereinbarung. Und über die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelischer Jugendferiendienste (BEJ) ist freizeitfieber, das Netzwerk für Kinder- und Jugendreisen im Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) dem BundesForum angeschlossen.
„Die Bundespolitik darf jetzt keinen Schlussstrich unter das Thema Missbrauch ziehen“, appellierte Rörig, „es wird die Aufgabe der Politik nach der Bundestagswahl sein, konsequenter und mit mehr Mitteln für den Schutz unserer Kinder vor sexuellen Übergriffen zu sorgen. Verantwortliche aller politischen Ebenen müssen in die Pflicht genommen werden, den Betroffenen sexualisierter Gewalt wirksamer zu helfen und Missbrauch künftig besser zu verhindern“. Rörig warnt davor, die öffentliche Debatte über das Thema politisch und administrativ in den Hintergrund zu schieben: „Politik darf bei dem unbequemen Thema Missbrauch nicht bequem werden.“
Rörig fordert, Ursachen, Ausmaß und Folgen von Missbrauch endlich systematisch zu untersuchen, auszuwerten und zu veröffentlichen. „Wenn wir Kinder zukünftig nachhaltig schützen und eine wirkungsvolle gesellschaftliche Ächtung des Missbrauchs erreichen wollen, müssen wir wissen, was war und was ist“, erklärte Rörig. Dies könnte am besten durch eine „Unabhängige Kommission“ geschehen. Das würde Einrichtungen und Institutionen keineswegs aus der eigenen Verantwortung entlassen, die Aufarbeitung in ihren eigenen Reihen voranzutreiben.
Rechtsstellung, Aufgaben und Befugnisse der/des zukünftigen Missbrauchsbeauftragten sollten gesetzlich geregelt werden – ebenso wie die Beteiligung von Betroffenen an der Arbeit einer zukünftigen Unabhängigen Stelle. „Betroffene haben sich in den letzten Jahren gegen zum Teil erhebliche Widerstände ein öffentliches Forum erkämpft. Das darf Betroffenen nicht wieder genommen werden“, betonte Rörig, „ohne ihre Beteiligung und Mitwirkung sind Aufarbeitung, Prävention und bessere Hilfen nicht denkbar.“
Auch die zweite bundesweite Befragung zu Schutzkonzepten in Einrichtungen und Institutionen, die mit Unterstützung der großen gesellschaftlichen Dachorganisationen im Frühjahr 2013 vom Unabhängigen Beauftragten u.a. in Kitas, Schulen, Sportvereinen, Kirchengemeinden und Kliniken durchgeführt wurde, macht deutlich, dass bei Prävention und Intervention weiterhin erheblicher Investitionsbedarf besteht. Auch wenn Einrichtungen und Institutionen vielerorts ihre Präventionsmaßnahmen verstärkt haben, zeigen die Ergebnisse des Monitorings 2013, die im Rahmen der Bilanzpressekonferenz erstmals öffentlich vorgestellt wurden, dass oft nur Einzelaktivitäten bestehen, umfassende Schutzkonzepte aber noch selten zur Anwendung kommen. Positiv hervorzuheben ist, dass Fort- und Weiterbildungen in der Mehrzahl der befragten Einrichtungen und Institutionen angeboten und Ansprechpersonen häufiger benannt werden.
„Im Bereich der Hilfen ist bis heute immer noch zu wenig erreicht worden“, stellte Rörig weiter fest, „es ist sehr ärgerlich, dass es fast zwei Jahre nach Ende des Runden Tisches noch nicht gelungen ist, die Länder und Kommunen für die dringend notwendige Stabilisierung und den Ausbau der Beratungsstellen zu gewinnen. Es ist gut, dass der Bund den Fonds sexueller Missbrauch mit 50 Mio. € auf den Weg gebracht hat. Dies war ein wichtiges Signal für Betroffene. Ebenso notwendig ist nun, alle Länder verbindlich für den familiären Fonds zu gewinnen und die ergänzenden Hilfen auch für Betroffene aus dem institutionellen Bereich auf den Weg zu bringen.“ Eine weitere Forderung von Betroffenen und Fachwelt betrifft die strafrechtliche Verfolgbarkeit bei Missbrauch. Laut Rörig sollte der Beginn der strafrechtlichen Verjährungsfrist nicht vor dem 30. Lebensjahr der von Missbrauch Betroffenen beginnen.
„Wir werden das Thema so schnell nicht loswerden“ so Rörig „alle politischen und gesellschaftlichen Kräfte sind in den kommenden Monaten und Jahren gefordert, dem Thema Missbrauch einen höheren Stellenwert beizumessen. Viele Bundesparteien haben in ihren Wahlprogrammen zum Ausdruck gebracht, dass sie der Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs in der kommenden Regierungsperiode eine hohe politische Bedeutung einräumen möchten. Das stimmt vorsichtig optimistisch.“



Kein Spurwechsel - Jugendfestival der SELK muss 2013 ausfallen

Homberg/Efze, 06.07.2013 - Nun steht es leider fest: Das nächste Jugendfestival (JuFe) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), das eigentlich im Oktober dieses Jahres wieder einmal in Wolfhagen stattfinden sollte, wird ausfallen. Nach einer sehr kurzfristigen, terminbedingten Absage der dortigen Schule stand das JuFe-Team ziemlich unter Strom und hat zwei Monate lang vergeblich nach einer Schule gesucht, die 320 Jugendliche für ein Wochenende beherbergt. Es wurde im Internet geforscht und in der Pfarrerschaft der SELK herumgefragt. Aber sämtliche angefragten Schulen in Baunatal, Bochum, Buseck, Gießen, Göttingen, Grünberg, Heskem, Iserlohn, Kassel, Leipzig, Melsungen, Uelzen, Verden und Wolfsburg bzw. deren Träger haben wegen unterschiedlicher Gründe abgesagt.
Das Vorbereitungsteam hatte sich Ende Juni als Enddatum für die Schulsuche gesetzt. Da bei zwei Schulen noch keine Entscheidung vorlag, wurde diese Frist vom Team noch einmal verlängert. Nun aber wird die Vorbereitungszeit für alle ortsspezifischen Angelegenheiten des JuFe einfach zu kurz, um bei einer etwaigen Zusage doch noch durchzustarten. Der Leiter des Teams, Pfr. Hinrich Schorling (Witten) und Hauptjugendpastor Henning Scharff (Homberg/Efze) haben die Absage des JuFe lang und gründlich erwogen und bedauern diese sehr.
Das Jugendfestival der SELK ist das größte, jährlich stattfindende Jugendtreffen der Kirche. In Workshops, Andachten und Gottesdiensten wird das jeweilige Thema (in diesem Jahr sollte das Thema „Spurwechsel“ lauten) in unterschiedlichen Zugangsformen entwickelt. Außerdem bietet das JuFe viel Raum zur Begegnung für Jugendliche aus ganz Deutschland.



Mit Spiel, Spaß und Gemeinschaft in die weite Welt - freizeitfieber-Freizeiten 2013

Homberg, 24.06.2013 - Der „Homberger Sommer“ eröffnet die diesjährigen Sommerfreizeiten von freizeitfieber, dem Reisenetzwerk für Kinder- und Jugendreisen im Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Das Revival der „Kultfreizeit“ der 80er und frühen 90er Jahre des letzten Jahrhunderts wird mit einer kleinen Gruppe durchgeführt. Eine Segelfreizeit musste leider ebenso wie die „Pferd-Fahrrad-Sport- und Spaßfreizeit“ wegen zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt werden.
Dafür fahren zwei große Gruppen nach Kroatien, das National Youth Gathering der Lutheran Church-Missouri Synod in den USA wird besucht und viele jüngere Teilnehmende freuen sich auf die Tannenhof-Freizeiten. Mit der Frühjahrsstudienreise nach Israel, der Osterfahrt nach Taizé, den Rader Sing- und Musiziertagen und dem Luther500-Wochenende sind einige Maßnahmen auch schon vorbei.
Und das gab’s noch nie: Kabarettfreizeit
Am Samstag, dem 26. Oktober wird zur „Sprechstunde in der Zehntscheune“ eingeladen. An diesem Abend werden die Teilnehmenden der Kabarett- oder Comedyfreizeit im Lutherischen Jugendhaus in Homberg ihr erarbeitetes und eingeübtes Programm vorstellen.
Unter Anleitung der Theaterpädagogen Kerstin Rehr (Bielefeld) und Gabriel Salzmann (Harthausen) und der geistlichen Begleitung von Hauptjugendpastor Henning Scharff werden die Teilnehmenden aus vielen lustigen und nachdenkenswerten Ideen bühnenreife Kunstfiguren entwickeln, die sich zur Lage der Nation oder den vielen, wichtigen Kleinigkeiten im Leben äußern werden. Bühnenerfahrung oder andere besondere Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die mitgebrachten Möglichkeiten und Talente werden vor Ort ausreichend geschult. Es ist übrigens durchaus auch möglich, nur Texte zu verfassen oder nur zu spielen.
Anmeldungen – im Hauptjugendpfarramt der SELK in Homberg/Efze – sind immer noch willkommen. Die Freizeit ist ab 16 Jahren ausgeschrieben und nach oben hin bewusst offen gelassen. Eine bunte Mischung zwischen alt und jung wäre erwünscht.
Weitere Informationen zu allen Freizeiten sind im Internet zu finden unter: www.freizeitfieber.de.



Ausbildung zur Freizeitleitung - freizeitfieber-Seminare 2013

Homberg/Efze, 24.06.2013 - Ein gewichtiger Teil der kirchlichen Jugendarbeit geschieht bei Freizeiten oder Rüstzeiten. Das Erleben von christlicher Gemeinschaft, in der man mit Gleichaltrigen reden, singen, beten, spielen und blödeln kann, noch dazu an besonderen Orten, hinterlässt meistens viele prägende Erfahrungen. Um nun die Freizeitleiter bei ihren Planungen für ihre Maßnahmen nicht allein zu lassen und um den Teilnehmenden und deren Eltern gut ausgebildete Freizeit-Teamer garantieren zu können, bietet „freizeitfieber“, das Reisenetzwerk im Jugendwerk der SELK, jährlich zwei Fortbildungen für Leitende und Mitarbeitende von Kinder- und Jugendfreizeiten an.
Am letzten Maiwochenende fand im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg (Efze) die freizeitfieber-Schulung für Freizeitleitende und Mitarbeitende in der Jugendarbeit statt. Mit knapp 20 Teilnehmenden war das Trainingswochenende wieder sehr gut besucht. Die meisten der motivierten angehenden Freizeitleiter, diesmal im Alter von 19 bis 52 Jahren, brachten bereits Freizeitideen für das Jahr 2014 mit.
Die Hauptthemen der diesjährigen Fortbildung waren Finanzen einer Freizeit, Leitungsstile, Aufsichtspflicht, Jugendschutzgesetz, Verhalten bei Konflikten und der „Mehrwert“ von freizeitfieber gegenüber anderen Jugendreiseanbietern. Anhand von vielen echten Beispielen von Freizeiten aus den letzten Jahren und Fragen, die sich für die Teilnehmenden aus den bisherigen Freizeitvorbereitungen ergeben hatten, wurden diese Themen sehr lebensnah behandelt. Versorgt mit viel Informationen und Material – und mit dem guten Gefühl für die eigene Freizeit einen großen Schritt weiter gekommen zu sein –, fuhren die Teilnehmenden voller Vorfreude auf den kommenden Sommer schließlich wieder nach Hause.
Diese Schulung bildete einen in sich abgeschlossenen Teil, der im kommenden Jahr durch eine zweite freizeitfieber-Schulung mit den Inhalten Spielpädagogik, Krisenintervention und Ansagentraining für Jugendreisen und –veranstaltungen ergänzt werden kann. Geleitet werden die Seminare von Mike Luthardt (Homberg/Efze), Jugendkoordinator im Kirchenbezirk Rheinland der SELK und Hauptjugendpastor Henning Scharff (Homberg/Efze).
Rettungsschwimmer in Rodenberg und Lauenau
20 Meter anschwimmen, zwischendurch auf zwei bis drei Meter Wassertiefe abtauchen und einen fünf Kilogramm schweren Tauchring heraufholen, anschließend einen Partner noch einmal 20 Meter abschleppen. Das ist eine der Übungen, die die Teilnehmenden des Rettungsschwimmerseminars Anfang Juni im Schwimmbad Lauenau unter der Leitung von Friederike Bock, DLRG-Ausbilderin und ehemalige Bezirksjugendvertreterin des Kirchenbezirks Niedersachsen-Süd der SELK durchführten. Untergebracht und verpflegt wurden die angehenden Rettungsschwimmer im Gemeindesaal der Rodenberger SELK-Gemeinde.
Jede freizeitfieber-Freizeit, die das Baden – vor allem am Meer – im Programm hat, hat schon seit Jahren einen Rettungsschwimmer mit im Team dabei. Wie wichtig das ist, wurde im letzten Sommer wieder deutlich, als eine plötzlich auftretende, starke Welle einige Freizeitteilnehmende der Sardinienfreizeit im vorher hüfthohen Wasser umwarf und aufs Meer hinauszog. Das schnelle und fachkundige Eingreifen der anwesenden Rettungsschwimmer hat Schlimmeres verhindert.
Das Deutsche Rettungsschwimmerabzeichen in Bronze, das an diesem Wochenende von den Teilnehmenden abgelegt wurde, beinhaltet schwimmen, springen und tauchen. Das Schwimmen in kompletter Kleidung, das Transportschwimmen mit verschiedenen Abschlepp- und Befreiungstechniken (falls der zu Rettende zu stark klammert) und die Herz-Lungen-Wiederbelebung wird in jedem Jahr eingehend eingeübt. Vor und nach dem Schwimmen gibt es theoretische Einheiten über Hilfe bei Bade, Boots- und Eisunfällen (Selbst- und Fremdrettung), Atmung und Blutkreislauf, Hilfe bei Verletzungen und Ertrinkungsunfällen, Hitze- und Kälteschäden u.v.m. So gehen die fertigen Rettungsschwimmer gut ausgerüstet in die nächste Freizeit.



Wer sucht, der findet… - Das FSJ in der SELK

Homberg/Efze, 15.06.2013 - Wurst und Käse herstellen, Freizeiten mitgestalten, Gemeindearbeit kennenlernen, alte Menschen an ihrem Lebensabend begleiten, Dächer und Wasserhähne reparieren, Seminararbeit unterstützten – so vielfältig ist die Angebotspalette im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Der neue Jahrgang beginnt am 01. September 2013. Noch sind einige Stellen frei, z.B. im Evangelisch-Lutherischen Altenheim Hesel, im Evangelischen Bildungszentrum Hermannsburg (Heimvolkshochschule), in der Trinitatisgemeinde Frankfurt, an der Lutherisch-Theologischen Hochschule Oberursel oder auf dem Schulbauernhof Tannenhof bei Allendorf/Lumda.
Junge Menschen, die nach ihrem Schulabschluss noch keine Lehrstelle oder keinen Studienplatz haben, können sich direkt bei den Einsatzstellen oder auch beim Kooperationspartner der SELK, dem Deutschen Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) in Kassel bewerben (www.ec-fsd.de). Vielen Jugendlichen, die noch keine Perspektive für ihr Berufsleben haben, kann das FSJ auch eine gute Hilfe für die Berufsfindung sein. Einerseits können sie ein Arbeitsfeld ein Jahr lang konkret ausprobieren, andererseits tragen Einheiten zur Berufsfindung in den begleitenden Seminaren immer wieder dazu bei, dass junge Menschen sich besser orientieren können. Und „ganz nebenbei“ bekommen die Freiwilligen in den Begleitseminaren auch noch ein umfangreiches Bildungsprogramm angeboten. Somit ist das FSJ ein großartiges und vielfältiges Lernfeld.
FSJ-Begleittage in Homberg
Neben den obligatorischen Einführungs-, Zwischen- und Abschlussseminaren werden den Freiwilligen in der Trägerschaft des Deutschen EC-Verbandes in Kooperation mit der SELK weitere, ganz unterschiedliche Seminare angeboten. Aus diesem Angebot an sogenannten „Begleittagen“ müssen die Freiwilligen eins je nach Neigung belegen. Das Jugendwerk der SELK steuerte hier mit dem Pilgerseminar und einem Seminar zum Thema Partnerschaft gleich zwei Angebote bei.
Kaum Umwege und viele schöne Ausblicke auf die nordhessische Hügellandschaft konnten die Freiwilligen genießen, die sich zum Pilgerseminar kurz vor dem Allgemeinen Pfarrkonvent der SELK in Homberg/Efze angemeldet hatten. ”Das große Ziel dieser drei Tage heißt: Entschleunigung”, begann Henning Scharff, Hauptjugendpastor SELK seine Einführung in dies Seminar im Rahmen des FSJ. In aller Ruhe und unterbrochen von einigen anregenden geistlichen Impulsen wanderte man gute 20 km. Dabei lieferten das Erleben der eigenen Standfestigkeit, die Suche nach dem rechten Weg, das sowohl motivierende wie auch ermüdende Auf und Ab der Strecke und das Testen unterschiedlicher Geschwindigkeiten immer wieder besprechenswerte Parallelen zum eigenen Lebensweg. Eine längere Phase des Schweigens, verbunden mit dem Nachdenken über einen ausgewählten Bibelvers wurde von den „Pilgern“ als sehr wohltuend empfunden.
Zur Vorbereitung auf den Pilgerweg begingen die Freiwilligen vorher einen Stationenweg durch das Lutherische Jugendgästehaus und die benachbarte Petruskirche der SELK. Dieser Weg orientierte sich an der Bibelstelle Jesaja 43,1-3a. Die Stationen waren den einzelnen Satzteilen dieser Bibelstelle zugeordnet und mit unterschiedlichen Symbolen versehen. Außerdem regten Fragen zur persönlichen Besinnung ein. Ein meditativer Tagesabschluss in der großen Homberger Marienkirche und weitere Andachten in der Petruskirche umrahmten die Tage.



Die Dauerbrenner zu Pfingsten - Greifswalder PfingstCamp und RAder SIng- und MUsizierTAge

Homberg/Efze, 22.05.2013 - Seit vielen Jahren haben sich zu Pfingsten zwei große Veranstaltungen fest im Terminkalender von vielen Jugendlichen aus der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kriche (SELK) etabliert: Da sind zum einen die RAder SIng- und MUsizierTAge (RaSiMuTa) zu nennen, die über freizeitfieber, das Reisenetzwerk für Kinder- und Jugendreisen im Jugendwerk der SELK, in ganz Deutschland beworben werden. Zum anderen erlebte das PfingstCamp in Greifswald als Angebot für den Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der SELK in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum.
WERT.FREI in Rade
Zum 17. Mal in Folge hat die zur SELK gehörende Martini-Gemeinde in Radevormwald über Pfingsten zu den RaSiMuTa eingeladen. 52 Jugendliche reisten bereits am Freitag aus allen Teilen der Bundesrepublik an, 14 stammen aus der eigenen Gemeinde. Die insgesamt 66 Teilnehmenden übten von Freitag bis Montag unter Leitung des Musikerehepaares Stephanie Buyken und Benedikt Hölker (Köln) neue kirchliche Pop- und Gospelmusik und auch traditionelle Lieder und Sätze ein.
Des diesjährige Thema „WERT.FREI“ zeigte die Spannung auf, in der wir Menschen leben: Die Sehnsucht nach Freiheit, nach Erlösung, nach Geborgenheit, nach Angenommensein wurde einmal im Blick auf das ewige Leben („Free at last“, „Freedom is coming“) und dann auch im Blick auf das irdische Leben trotz Gewalt, Einengung oder Zwang („I am Erica“ von Bernhard von Beurden) hin entfaltet. Musikalisch ging es in vielen Stücken darum, die christliche Freiheit aus der vom Heiligen Geist geschenkten Wertschätzung und unvoreingenommenen Liebe heraus weiterzugeben. Teilweise wurde das Gesungene durch szenischen Darstellungen unterstrichen.
Inzwischen werden auch immer wieder Stücke gespielt und gesungen, die Teilnehmende selber arrangiert haben, so zum Beispiel der Gospel „Get out oft the boat“ von Joakim Arenius in einer vom Leiter Benedikt Hölker erstellten Komposition, sowie der Choral „Lobe den Herrn“ in einer Fassung von Finn-Ole Steffen (Bochum). Mehrere Stücke wurden auch dem neuen dritten Band des SELK-Jugendliederbuches „Come on and sing. Komm und sing“ (CoSi) entnommen, so zum Beispiel „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“, „Frei zu sein in dir“ oder „Da wohnt ein Sehnen tief in uns“.
Am Pfingstsonntag sang der RaSiMuTa-Chor schon einige Stücke im Gottesdienst. Das traditionelle Abschlusskonzert fand wie immer am Pfingstmontag statt. Viele, begeisterte Besucher freuten sich über eine fröhliche und ergreifende Verkündigung des Chores.
Auch in diesem Jahr konnten wieder alle teilnehmenden Jugendlichen in Privatquartieren untergebracht werden. Verpflegt wurden sie von einem 20-köpfigen Koch- und Verpflegungsteam aus der gastgebenden Gemeinde. Die Gesamtleitung lag wieder beim Pfarrer der Martini-Gemeinde, Johannes Dress.
25 Jahre PfingstCamp
Schon seit 25 Jahren findet das „PfingstCamp“ auf dem Gelände der Greifswalder Otto-von-Bamberg-Gemeinde der SELK statt. Diese Kultveranstaltung wird jährlich von einer Arbeitsgruppe des Jugendmitarbeitergremiums im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg vorbereitet und durchgeführt. Unter der Gesamtleitung vom Jugendkoordinator des Kirchenbezirkes, Norbert Schulz (Berlin) und dem Bezirksjugendvertreter, Amos Krieser (Fürstenwalde) lud die Arbeitsgruppe zum silbernen Jubiläum den Hauptjugendpastor der SELK, Henning Scharff (Homberg/Efze) als Referenten ein.
Zum Thema „Reden ist Silber, Zuhören ist Gold“, das auf dem biblischen Satz „Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden und langsam zum Zorn“ aus dem Jakobusbrief des Neuen Testamentes (Kapitel 1, Vers 19) gründete, gestaltete Scharff zwei Arbeitseinheiten. Im ersten Teil „Reden und Hören“ beschäftigten sich die Jugendlichen mit Grundlagen gelingender Kommunikation, wie sie bei Freizeiten oder im Gemeindealltag eingeübt werden kann. Verschiedene Übungen verdeutlichten das Gehörte. Der zweite Teil, „Auf Gott hören“, diente als Anleitung dazu, Formen kennenzulernen oder zu vertiefen, wie die Kommunikation mit Gott gestaltet werden kann. So etwas ähnliches wie ein Teil 2b war die Predigt am Pfingstsonntag (über einen Bibelabschnitt aus dem vierten Mosebuch, Kapitel 11, Verse 11-12.14-17.24-25), in der Scharff auch noch einmal wesentliche Aspekte der zwei referierten Teile entfaltete.
In einer Workshop-Phase konnten die Teilnehmenden zwischen ganz verschiedenen Angeboten wählen: neben einem ausführlichen Ansingen des dritten CoSi-Bandes konnte der Aufbau des Gottesdienstes mit möglichen Varianten betrachtet oder die Stadt Greifswald und Teile ihrer Geschichte kennengelernt werden.
Das Gartengelände der Greifswalder Gemeinde mit einem komplett eingerichteten Bungalow und einem Lagerfeuerplatz bot wieder genug Raum für die Zelte der gut vierzig teilnehmenden Jugendlichen. Amos Krieser leitete seinen Dank an die gastgebende Gemeinde mit den Worten ein: „…für das Wetter könnt ihr nichts.“ Das war dann tatsächlich auch der einzig nennenswerte Kritikpunkt, da das traditionelle „Anbaden“ in der Ostsee in diesem Jahr unter wolkenverhangenem Himmel stattfand. Einem ausgiebigen Fuß- bzw. Volleyballspiel und dem üblichen Lagerfeuerabend stand das Wetter aber nicht im Weg. Müde und begeistert, wie sich das für Pfingsten gehört, machten sich die Jugendlichen am Pfingstmontag auf den Heimweg.



„Glauben leben – geistlich, praktisch, gut“ - 12. Lutherischer Kongress für Jugendarbeit

Homberg/Efze, 16.05.2013 - Beim nächsten Kongress für Jugendarbeit, der jährlich vom Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) durchgeführt wird, sollen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. In den Workshop-Angeboten soll es inhaltlich um eine Auswahl wichtiger Lebensthemen von Jugendlichen gehen (Vertrauen, Zukunft, Sexualität, Freundschaft und Druck). Diese Themen werden methodisch in jeweils unterschiedlichen Formen erarbeitet (erlebnispädagosich, kreativ-gestalterisch, diskursiv, medial und durch Selbsterfahrung). Die verschiedenen Lebensthemen sollen bei unterschiedlichem methodischem Zugang mit ihrer geistlichen Dimension erarbeitet werden. Das Konzept für den mittlerweile zwölften Kongress sieht einen breiten Raum für die Workshops vor. In drei dreistündigen Einheiten haben die Teilnehmenden die Gelegenheit drei von fünf Angeboten wahrzunehmen.
Der Kongress richtet sich als zentrale Fortbildung des Jugendwerkes an alle, die Jugendarbeit gestalten wollen. Das können Leitende im Jugendkreis, Mitarbeitende bei Jugend- und Konfirmandenfreizeiten, Diakoninnen und Diakone, Vikare, Pastoralreferentin oder Pfarrer sein.
Im Jahr 2014 wird der Kongress Ende Februar stattfinden. Vom 28. Februar bis zum 02. März wird auf die Jugendburg Ludwigstein bei Witzenhausen eingeladen.
Die vorbereitende Arbeitsgruppe des Jugendwerkes der SELK besteht aus Marit-Inga Peters (Hamburg), Pfr. Konrad und Sophie Rönnecke (Steinbach-Hallenberg), Hauptjugendpastor Henning Scharff (Homberg/Efze), Karsten E. Schreiner (Arpke), Daniel und Hanna Schröder (Münster), Pfr. Tilman Stief (Homberg/Efze) und Diedrich Vorberg (Witten).



„So viel Ruhe und Austausch wie du brauchst“ - SELK-Jugendwerk und BJT auf dem Kirchentag

Hamburg, 10.05.2013 - Sommer, Sonne, Swimmingpool – einladend war der Stand des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) im Zentrum Jugend beim 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Hamburg. Inmitten der knallvollen Tage luden Gartenstühle, Palmen und volle Obstschalen zum Ausruhen ein. In netter Atmosphäre ergaben sich viele Gespräche mit allen möglichen Besuchern des DEKT. Aus dem bereit stehenden Spielmobil des Jugendwerkes wurden diverse Spielgeräte wie z.B. Waveboards, Riesen-„Viergewinnt“ oder Stelzen ausprobiert. Über einen großen Flachbildschirm informierten Filme über die Jugendarbeit in der SELK. Diese Filme wurden vorher von den Jugendmitarbeitergremien (JuMiG) der einzelnen Kirchenbezirke und von freizeitfieber, dem Reisenetzwerk für Kinder- und Jugendreisen im Jugendwerk der SELK hergestellt. Die Gelegenheit zum Sitzen oder Spielen wurde gerne wahrgenommen. Auf diese Weise nahm das Jugendwerk der SELK die Möglichkeit wahr, sich am DEKT zu beteiligen ohne die eigenen Kräfte mit einer zusätzlichen Veranstaltung im Kalender zu sehr zu strapazieren.
Aufbau und Gestaltung des Standes lagen in der Hand vom JuMiG des Kirchenbezirkes Niedersachsen-Ost der SELK unter der Leitung von Bezirksjugendpastor Robert Mogwitz (Uelzen) und Bezirksjugendvertreterin Silvia Hauschild (Hamburg) Zusammenarbeit mit Hauptjugendpastor Henning Scharff (Homberg/Efze). Starke Unterstützung erhielten sie von Jugendlichen der Nachbarbezirke.
Bewusst gleichzeitig hat der der Kirchenbezirk Niedersachsen-Ost seine Frühjahrsbezirksjugendtage auf den Kirchentag gelegt und am Wochenende des DEKT nach Hamburg eingeladen. Unter dem Thema „Enemukö – Kirche ist bunt“ machten die Jugendlichen Erfahrungen mit der Ökumene. Nach Einführung ins Thema, in der Gottes weltweite Kirche und das gegenseitige Bereichern der christlichen Kirchen im Mittelpunkt stand, schwärmten die Jugendlichen am Samstag in kleinen, geführten Gruppen aus und sammelten viele, viele Eindrücke. Für manch einen war allein schon die gewaltige und ungewohnte Menge von über 100.000 Mitchristen überwältigend. Das Erlebnis der Vielfalt der Kirche Gottes wird noch lange nachwirken.
Zu Gast waren die Bezirksjugendtage in der den Räumen der Hamburger Zionsgemeinde. Sie begrüßte die Jugendlichen am ersten Abend gleich mit einem Konzert. – Das Experiment, die eigenen Jugendtage mit dem DEKT zu verbinden hat sich gelohnt. Die Veranstalter blicken auf gelungene Tage mit vielen Eindrücken und einer guten Gemeinschaft zurück.



Selbstbehauptung und erlesene Speisen - Jugend-Aktionstage im Sprengel West

Witten, 2.5.2013 - „Fear not! – Fürchte dich nicht!“: Unter diesem Motto standen die Jugend-Aktionstage im Sprengel West der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) vom 26. bis zum 28. April in den Räumen der Kreuzgemeinde in Witten. Durchgeführt wurden sie in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kinder- und Jugendtrauerarbeit Witten unter Leitung von Diakonin Annette Wagner; gefördert wurden die Aktionstage durch die Aktion Mensch.
Während Jugendvertreterin Nadine Dietz (Witten) und Jugendpfarrer Hinrich Schorling (Witten) die Jugend auf der gleichzeitig in Essen tagenden Synode des Kirchenbezirks Westfalen vertraten, startete Jugendkoordinator Mike Luthardt (Homberg/Efze) am Freitagabend mit gut 30 Jugendlichen mit Mutmach-Spielen zum Kennenlernen in die Aktionstage.
„Fear not! – Fürchte dich nicht ... Denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!“ Jugendmitarbeiterin Annika Wagner bezog in der Abendandacht das Mut machende Wort aus dem biblischen Jesaja-Buch (Kapitel 43) auf die unterschiedlichen Lebenssituationen der Jugendlichen. Eine spontan gebildete Jugendband studierte das gleichlautende Lied („Fear not“) aus dem neuen Band 3 des SELK-Jugendliederbuches „Komm und sing. Come on and sing“ ein.
Den Start in den nächsten Tag übernahm Mike Luthardt. Im Morgengebet verdeutlichte er anhand der biblischen Geschichte von der Emmausjüngern (Lukasevangelium, Kapitel 24), dass grundlegende Lebensängste seit Ostern mit der Auferstehung Jesu aus dem Tod überwunden sind. Anschließend hatten die Jugendlichen die Qual der Wahl. Tanzpädagogin Britta Lennardt (Witten) leitete unter den Motto „Von der Idee zum Stück“ zu grundlegenden ersten Schauspielerfahrungen an. Ein Ergebnis dieses Workshops kommt am 5. Mai im Gottesdienst der Kreuzgemeinde zum Thema „Fairer Handel und unfaire Handelsstrukturen“ in Form einer Spielszene zur Aufführung. Mit Markus Grau, Musiker aus Wuppertal, stand für die Jugendlichen an, Cajons selber zu bauen. Grau gab Informationen über die Geschichte dieses Instrumentes und übte mit den Teilnehmenden gemeinsame Rhythmen ein. Zu einem Selbstbehauptungstraining lud Regisseur und Schauspiellehrer Christopher Hustert (Witten) ein. Hier lernten die Jugendlichen zum Beispiel, mit Körpersprache und Stimme „ohne Waffen stark“ zu sein. Der Koch-Workshop „Trau dich an die Töpfe“ mit Mirka Hahn und Annika Wagner (Witten) sorgte für die Verpflegung und lud am Samstagabend ein zum Feierabend-Buffet mit erlesenen Speisen. Zusammen mit Mike Luthardt schließlich konnten Jugendliche eine „Aktionstage-Zeitung“ mit professionellem Layout erstellen. Die vierseitige Ausgabe von „with you“ erschien am Sonntagnachmittag und konnte an alle Teilnehmer als bleibende Erinnerung verteilt werden.
Die Lieder für den Gottesdienst studierten die Jugendlichen am Samstag im musikalischen Abendgebet ein. Unterstützt durch Cajons, Klavier, Gitarren und Posaunen feierten die Jugendlichen zusammen mit der Wittener Kreuzgemeinde einen festlichen und ermutigenden Kantategottesdienst. In seiner Predigt machte Jugendpfarrer Schorling der Gemeinde Mut, sich immer wieder in das gemeinsame Singen immer wieder neuer Lieder und Melodien einzuüben, um auf diese Weise den lebendigen Gott zu loben!



Probenwochenende mit „Hip-Hop-Kreis“ - CHORdia Tarmstedt plant erste Konzerte

Basdahl-Oese, 30.4.2013 - In Tarmstedt geht es wieder los, und wie! „Hip! – Hip! – Hip! – Pow! – Hop! – Hop! – Hop! – Hop! – Crazy Change!” Auf dieses Stichwort haben sie gewartet: Plötzlich laufen etwa 30 sangesfreudige Menschen johlend und gestikulierend durch den Gruppenraum in der Freizeit- und Begegnungsstätte in Basdahl-Oese und finden sich wieder neu im Kreis zusammen. So kann es aussehen, wenn CHORdia Tarmstedt, der als Nachfolger des Jugendchores Tarmstedt neu gegründete Chor, gerade mitten in einer Probe ist. Denn obwohl die etwa 30 Sängerinnen und Sänger des in der Tarmstedter Salemsgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) beheimateten Chores das vergangene Wochenende gemeinsam in Oese verbrachten, um intensiv an verschiedenen Stücken zu feilen, sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Und so wurde besonders bei Spielen wie dem „Hip-Hop-Kreis“ herzlich und ausgelassen gelacht. „So etwas schweißt den Chor mehr zusammen und schafft ein Gemeinschaftsgefühl“, so Isving Prost, eine der Organisatorinnen des Probenwochenendes. Sie zeigte sich sehr zufrieden mit der guten Stimmung bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
„Musik ist keine Demokratie.“ Dieses viel gerühmte Zitat ermöglichte ein konzentriertes und effektives Zusammenarbeiten. Doch fanden die Dirigierenden Kristina Gerdes, Birgit Frese, Thorsten Gerdes und Wolf Warncke ein gutes Maß, um für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen. Ausgiebige Diskussionen über Rhythmen und die richtigen Töne und Klänge sorgten für besondere Momente und Zeiten. Das Dirigententeam war nach zwei erlebnisreichen Tagen mit insgesamt sechs Proben voller Optimismus. CHORdia Tarmstedt ist dem Ziel, im Herbst 2013 „konzertfähig“ zu sein, mit Hilfe des Probenwochenendes in Oese einen großen Schritt näher gekommen, darüber sind sich alle einig. Am Sonntag nutzten die Sängerinnen und Sänger die Gelegenheit, erstmals in der neuen Besetzung vor Publikum zu singen, indem der Chor den Gottesdienst in der Oeser St. Christophorus-Kirche durch zwei Beiträge bereicherte.
In welcher Form die für Herbst 2013 geplanten Konzerte ablaufen werden, steht noch nicht fest. „Es wird aber auf jeden Fall Änderungen im Vergleich zu den Programmen des Jugendchores geben“, sind sich die Dirigierenden sicher. Alte Gewohnheiten sollen überdacht und von Neuem abgelöst werden. Um dafür Ideen zu sammeln, gingen die „CHORdianer“ am Sonntag in Kleingruppen und stellten ihre Vorschläge im Anschluss der gesamten Gruppe vor. Über Form und Farben der zukünftigen Konzertkleidung sowie ein passendes Logo für CHORdia Tarmstedt wurde ebenfalls angeregt diskutiert. „Unsere Sängerinnen und Sänger sind zufrieden und motiviert wieder nach Hause gefahren“, ist sich Isving Prost sicher.



„Das kleine 4 x fair“ - In vier Schritten zur klimafreundlichen und fairen Veranstaltung

Hannover, 20.04.2013 - Woher kommt der Strom für den Beamer? Wieviel Mobilität verträgt die Umwelt und welche Produkte sind wirklich fair gehandelt? Mit dem Merkblatt „Das kleine 4 x fair“, das von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) erarbeitet wurde, liegt ein Leitfaden vor, der zeigt, wie die Arbeit in der Gemeinde oder im Kirchenbezirk mit Kindern, Jugendlichen und auch mit Erwachsenen klimafreundlich und fair gestaltet werden kann.
Um gewissenhaft mit der Schöpfung umzugehen, sollte auf ökofaire Beschaffung geachtet werden. Ob bei Veranstaltungen oder bei Freizeiten, bei internationalen Begegnungen oder im Alltag evangelischer Kinder- und Jugendarbeit – überall, wo Kinder und Jugendliche zusammen sind, kann auch kritischen Konsum und ökofaire Standards geachtet werden. Das Faltblatt „Das kleine 4 x fair“ gibt Tipps für die Praxis und eine kleine Auswahl an Fragen und Argumenten zu den Themen Verpflegung, Energie, Mobilität und Müll.
„Das kleine 4 x fair“ kann in der Druckversion kostenfrei in der Geschäftsstelle der aej bei Cornelia Günther bestellt werden (cg@aej-online.de).



Wir machen Licht - Freundeskreistreffen im Lutherischen Jugendgästehaus

Homberg/Efze, 17.04.2013 - Am Vormittag Vereinssitzung, am Nachmittag traf sich der Freundeskreis. Ein ganzer Samstag war auf diese Weise dem Lutherischen Jugendgästehaus gewidmet, dem Zentrum der Jugendarbeit in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Der Freundeskreis unterstützt mit seinen Spenden den Trägerverein "Evangelisch-Lutherisches Jugendzentrum Homberg e.V.", um anstehende Investitionen zu tätigen und nimmt Anteil an der Arbeit im und am Jugendgästehaus.
Die versammelten Freunde hörten einen Bericht von der Vorsitzenden Barbara Schäfer-Niche und Hauptjugendpastor Henning Scharff. Besonders gewürdigt wurde noch einmal der Lutherische Kirchentag in Hannover, bei dem sich der Freundeskreis am Jugendstand auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierte. Einstimmig beschlossen wurde, der Bitte des Vereins zu entsprechen, indem sich der Freundeskreis an der Umsetzung des neuen Beleuchtungskonzeptes finanziell beteiligt.
Abschließender Höhepunkt des jährlichen Treffens war dann natürlich der obligatorische Hausrundgang mit der Besichtigung aller Neuerungen des letzten Jahres.



Blanke Böden und bald ein neues Licht - Mitgliederversammlung im Lutherischen Jugendgästehaus Homberg

Homberg/Efze, 17.04.2013 - Im letzten Jahr ist wieder einiges passiert im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg an der Efze. Als erstes fällt einem die stark zurückgeschnittene alte Linde vorm Haus auf. Als zweites begeistert die mit neuen Geräten ausgestattete Küche des Jugendgästehauses (Spülautomat, Herd, Ofen). Und schließlich blenden einen fast die zwei renovierten Gästeetagen mit ihren frisch abgeschliffenen und lackierten Dielenböden. Und mit dem gewonnenen Preisgeld von der Ing DiBa wurden ein Beamer und ein Home Cinema System für die Zehntscheune angeschafft. Dadurch werden Präsentationen bei Tagungen oder auch Film- und Fernsehvorführungen für die Besucher des Jugendgästehauses ermöglicht.
Die Mitgliederversammlung des Evangelisch-Lutherischen Jugendzentrum e.V., des Trägervereins des Lutherischen Jugendgästehauses, nahm bei ihrer Jahrestagung den Bericht des Vorstandsvorsitzenden Steffen Wilde über die Arbeit im und am Jugendgästehaus entgegen und freute sich über einen positiven Haushaltsabschluss für das Jahr 2012. Mit Reinhard Lösel, dem neuen von zwei Vertretern der Homberger Petrusgemeinde im Verein, wurde ein neues Mitglied in den Vereinsvorstand gewählt, dem neben Steffen Wilde auch noch der Hauptjugendpastor der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) Henning Scharff angehört. Die Wahl war nötig, da Jan Klevinghaus nach langjähriger Mitarbeit im Verein und Vorstand zurückgetreten war.
Als Investitionen für das laufende Jahr wurden neue Fenster für die „Blaue Etage“ beschlossen. Diese separate Gästeetage unterhalb der Zehntscheune eignet sich mit ihren zehn Betten besonders für kleine Konfirmandengruppen, Pilger oder auch einen Familienurlaub. Außerdem soll die Beleuchtung im Haupthaus erneuert werden. Gruppenraum und Galerie können dann dem neuen Beleuchtungskonzept nach viel variabler genutzt werden. Die geplante, indirekte Beleuchtung kann die Räume für Sitzungen hervorragend ausleuchten und gedimmt ebenso gut gemütliche Atmosphäre erzeugen. Man darf also gespannt sein…



Kompetenter politischer Gesprächspartner bleiben - aej-Vorstand beschließt Grundsätze und Ziele einer Eigenständigen Jugendpolitik

Hannover, 11.04.2013 - In seiner Sitzung, am 11.04.2013, beschloss der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) „Grundsätze und Ziele einer Eigenständigen Jugendpolitik“. Damit möchte sich die Evangelische Jugend weiter in die Diskussion um die Schaffung einer Eigenständigen Jugendpolitik einbringen und eigene Akzente setzen. Ausgehend vom Entwurf des Zentrums Eigenständige Jugendpolitik arbeitet der aej-Vorschlag besonders heraus, warum Deutschland eine starke und strukturell fest verankerte neue Jugendpolitik braucht und wie diese aussehen kann.
Die Evangelische Jugend stimmt der Grundidee der Eigenständigen Jugendpolitik zu – Deutschland braucht eine neue Jugendpolitik aus einem Guss, die sich dezidiert für Kinder und Jugendliche und deren Interessen einsetzt und Politik aus ihrer Perspektive macht. Noch stärker als bisher diskutiert, muss sich Eigenständige Jugendpolitik aber parteilich für Kinder und Jugendliche einsetzen und eine Vision ihrer strukturellen Verankerung in Politik und Gesellschaft entwickeln. Dafür macht die aej jetzt Vorschläge und hofft auf eine rege Diskussion.
Die Grundsätze und Ziele können auf der Homepage der aej eingesehen werden (www.evangelische-jugend.de).



Große Ideen in Wittenberg - Tagung der Projektgruppe „Reformationsdekade und Reformationsjubiläum 2017"

Wittenberg, 22.03.2013 - Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) hat vor einiger Zeit beschlossen, sich als Vertreterin von Kindern und Jugendlichen aus Landeskirchen, Freikirchen und Werken und Verbänden am Reformationsjubiläum und in einzelnen Themenjahren der Reformationsdekade in geeigneter Weise zu beteiligen. Ziel dabei ist, die Potenziale der Evangelischen Jugend einzubringen und auf die Bedeutung von Kindern, Jugendlichen und ihren selbstbestimmten Angeboten für eine lebensbegleitende, relevante und jungen Menschen zugewandte Kirche hinzuweisen. Eine Bilanz der Bedeutung der Reformation in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kann nicht ohne die Stimme der Jugend stattfinden.
Dafür hat die aej eine Projektgruppe „Reformationsdekade und Reformationsjubiläum 2017“ eingerichtet. Zu den Aufgaben der Projektgruppe gehört, ausgehend von den zentralen theologischen Inhalten und der Wirkungsgeschichte der Reformation, nach der heutigen Bedeutung der Reformation – insbesondere für Jugendliche – und der Zukunftsfähigkeit von Kirche zu fragen. Daraus entwickelt sie beteiligungsorientierte Konzepte mit geeigneten Formaten und Veranstaltungsformen. Dabei sind internationale und ökumenische Kontexte einzubeziehen. Das Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) wird in dieser Projektgruppe durch Pfr. a.D. Christian Utpatel vertreten.
Anfang des Jahres traf sich die Projektgruppe in Wittenberg, um sich die dortigen Planungen für das Reformationsjubiläum vorstellen zu lassen. Der zuständige Vertreter des EKD Reform-Büros in Wittenberg, Jan von Campenhausen, informierte über die bisherigen Ideen:
Geplant seien eine Weltausstellung des Protestantismus in und um Wittenberg. Dabei sollen 95 Organisationen sich und ihre Angebote an 95 Tagen präsentieren. Als Auftaktveranstaltung ist der Großgottesdienst zum Abschluss des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin vorstellbar, der in Wittenberg gefeiert werden soll.
Außerdem soll ein Jugend-Campus bzw. ein internationales Sommer-Camp eingerichtet werden. Hier gäbe es dann die Möglichkeit zur Durchführung von Konfirmanden-Camps, Camps der Kinder- und Jugendverbände und die Möglichkeit zur Unterbringung von jugendlichen Volunteers.
Die dritte Säule in dem Konzept der EKD wäre die „Agora“. Hierbei handelt es sich um Großveranstaltungen, z.B. Konzerte bekannter Interpreten aus dem In- und Ausland und Gottesdienste.
Die Projektgruppe entwirft nun Möglichkeiten zur Mitarbeit in diesem Gesamtkonzept.



Text und Kontext - Lutherischer Kongress für Jugendarbeit

Burg Ludwigstein, 22.03.2013 - "Ein guter Prediger muss immer beides berücksichtigen: Text und Kontext.“ So begann Martin Scott, Referent von „Wunderwerke“ seinen Vortrag beim Lutherischen Kongress für Jugendarbeit, der Anfang März auf der Burg Ludwigstein stattfand. Mit „Kontext“ meinte er dabei den Kontext, in den die Andacht oder Predigt hineinspricht. Schließlich sollen wir so reden, dass die Hörer es verstehen. Ansonsten führe es dazu, dass der Prediger feststellt: „Ich hab’s gesagt.“ Es wäre bitter, wenn doch eigentlich mehr möglich gewesen wäre.
Einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Kirschkamperhofes (früher bekannt als Christ Camp) in Krefeld gab Jojo Zwingelberg. Die Arbeit mit Konfirmanden und Schulklassen sei von Anfang an darauf ausgerichtet, dass die Besucher sich herzlich willkommen fühlen. Eine Besonderheit sei die jeweilige Abendandacht, die als „Storytime“ bezeichnet werde. Einen Eindruck gab Zwingelberg, der als freischaffender Erzähler arbeitet, in der Morgenandacht. Dort erzählte er sehr plastisch und eindrucksvoll die Geschichte von Matthäus (Bibel, Matthäus 9,9 ff.).
Viele Teilnehmende des Kongresses, der jährlich vom Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) durchgeführt wird, kamen mit konkreten Fragen oder Ideen zum Kongress, die im Laufe der Tage immer mehr Gestalt annahmen. Am Sonntagmorgen wurde nach dem Gottesdienst eine große Ausstellung aufgebaut, in der Projekte zur Jugendarbeit beschrieben wurden, die in der SELK bereits durchgeführt werden. Diese Beschreibungen sind unter www.selk-jugend.de/Angebote/Materialien einzusehen.



Personelle Wechsel im Jugendwerk - Neuer Vorsitzender der Jugendkammer

Homberg/Efze, 19.03.2013 - Bei der Anfang März stattfindenden Sitzung der Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) gab es wieder einige personelle Wechsel zu verzeichnen. Madita Kämpfert gab aus Zeitgründen den Vorsitz der Jugendkammer aus den Reihen der Bezirksjugendvertretenden ab. Pfr. Hinrich Schorling (Witten), Vorsitzender aus den Reihen der Jugendpfarrer und Hauptjugendpfarrer Henning Scharff dankten Madita Kämpfert für ihr Engagement und die sehr gute Zusammenarbeit. Als neuen Vorsitzenden neben Schorling wählte die Jugendkammer Bernhard Daniel Schütze (Frankfurt), der sich damit bei seiner ersten Sitzung gut einführte.
Das Bezirksjugendpfarramt im Kirchenbezirk Hessen-Süd bleibt mit Pfr. Hartmut Constien (Allendorf-Ulm) weiterhin kommissarisch besetzt. Darum entsendet dieser Bezirk mit Jaira Hoffmann (Allendorf-Lumda), der neuen Bezirksjugendvertreterin und ihrem Stellvertreter Bernhard Daniel Schütze zwei Jugendvertretende zur Jugendkammer. Im benachbarten Bezirk Hessen-Nord wurde Jonas Knabe (Dreihausen) zum neuen Bezirksjugendvertreter gewählt. Die Kirchenbezirke Rheinland und Berlin-Brandenburg sind weiterhin mit Jugendkoordinatoren statt Jugendpastoren besetzt. Im Bezirk Lausitz übernimmt Matthias Reffke (Guben) seit dem letzten Sommer die Funktion eines Jugendkoordinators, seine Wahl durch die Synode steht allerdings noch aus. Mit Viktoria Böhm wurde in der Lausitz auch eine neue Bezirksjugendvertreterin gewählt. Beide konnten bei der Sitzung der Jugendkammer nicht anwesend sein. Im Kirchenbezirk Sachsen-Thüringen gibt es zur Zeit keine Jugendvertreter, und Pfr. Markus Fischer (Leipzig) ist auch nur noch für die bezirklichen Belange der Jugendarbeit tätig. So war auch dieser Bezirk nicht vertreten.
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Baden (ELKiB), die seit Jahrzehnten eine gemeinsame Jugendarbeit mit dem Kirchenbezirk Süddeutschland der SELK durchführt, besitzt ständigen Gaststatus in der Jugendkammer der SELK. Allerdings ist es auch dort noch nicht gelungen, einen neuen Jugendpastor und einen neuen Jugendvertreter zu finden.



Was ist dran in der Jugendarbeit? - Jugendkammer der SELK tagt in Homberg

Homberg/Efze, 19.03.2013 - Anfang März traf sich die Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zur Frühjahrssitzung im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg/Efze. Das Gremium – bestehend aus den Bezirksjugendpfarrern, den Bezirksjugendvertreterinnen und -vertretern, dem Hauptjugendpfarrer der SELK und als ständige Gäste einem Vertreter der Kirchenleitung der SELK – bewältigte eine arbeitsintensive Sitzung, in der wie üblich die aktuelle Jugendarbeit beleuchtet wurde. Besondere Themen der Tagesordnung waren der Bericht des Hauptjugendpfarrers und Frühjahrsfortbildung zum Themenbereich „sexualisierte Gewalt“.
In seinem Bericht hob Hauptjugendpastor Henning Scharff noch einmal zwei Großprojekte hervor, die nach jahrelanger Vorbereitung im letzten Jahr abgeschlossen wurden: der Lutherische Kirchentag in Hannover und der dritte Band des Jugendliederbuches „Come on and sing. Komm und sing“. Außerdem beleuchtete er rückblickend die bewährten vier Säulen des Jugendwerkes: Jugendfestival, Jugendkongress, freizeitfieber und die „AG-Landschaft“ der Jugendarbeit. Eine weitere Besonderheit des letzten Jahres waren die vielen Gesprächsrunden zur Stelle des hauptamtlichen Jugendpastors, zu denen bisher noch kein Ergebnis vorlag. Ein letzter Punkt waren anstehende Strukturfragen, zu denen die Jugendkammer eine Arbeitsgruppe einsetzte.
Einen breiten Raum nahm – wie immer im Frühjahr – die Fortbildung ein. Innerhalb des Gesamtkomplexes „sexalisierte Gewalt“ nahm sich die Jugendkammer diesmal den Ausschnitt „Umgang mit meiner Sexualität“ vor. Dies sehr persönlich gehaltene Thema wurde in zwei Gruppen bearbeitet. Marie Meyer-Maaß von der Arbeiterwohlfahrt (AWO)-Beratungsstelle in Homberg arbeitete mit den Jugendvertretenden und Martin Wurster vom Beratungsdienst VERO in Alzey gestaltete den Vormittag mit den Jugendpastoren.
Außerdem wurde auch der Haushaltsplan für die Jahre 2013 und 2014 mit einem Etat von jeweils ca. 60.000 Euro beraten und verabschiedet. Die Gestaltung des Jugendstandes beim Deutschen Evangelischen Kirchentag wurde eingehend besprochen. Und auch der Gebetsteil für die Jugend aus dem neuen Gesangbuch der SELK wurde in den Blick genommen.



Bewerbungsverfahren läuft an - SELK: FSJ-Arbeitsgruppe des Jugendwerkes tagt

Frankfurt, 20.02.2013 - Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) geht in die nächste Runde bzw. den nächsten Jahrgang. Die meisten FSJ-Stellen sind bis zum 31. August besetzt. Ab dem 01. September beginnt der neue Jahrgang. Die Bewerbungsverfahren für die FSJ-Stellen des kommenden Jahrgangs (September 2013 bis August 2014) laufen bereits wieder an. Interessierte sollten möglichst bald Kontakt mit den Einsatzstellen aufnehmen oder sich direkt beim Deutschen Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) in Kassel bewerben, mit dem die SELK beim FSJ kooperiert (www.ec-fsd.de).
Einsatzstellen der SELK sind z.B. der Schulbauernhof Tannenhof bei Allendorf/Lumda, die Trinitatisgemeinde in Frankfurt, die Lutherische Theologische Hochschule in Oberursel, das Evangelisch-Lutherische Altenheim in Hesel und einige Schulen in Nordhessen. Das FSJ bietet eine großartige Möglichkeit, sich selber in einem bestimmten Arbeitsbereich auszuprobieren: Kinder in der Schule oder im Umgang mit Tieren anzuleiten, die bunten Arbeitsfelder der Gemeindearbeit zu entdecken und zu pflegen oder alten Menschen den Lebensabend gestalten zu helfen. Was auch immer es ist – es ist ein sinnvolles und für alle Beteiligten hilfreiches Jahr!
Um das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) angemessen zu betreuen, hat das Jugendwerk der SELK eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Dieser gehören Renate Brückmann (Frankfurt), Jaira Hoffmann (Allendort/Lumda) und Hauptjugendpastor Henning Scharff an. Bei ihrer ersten gemeinsamen Sitzung berieten sie über Werbemöglichkeiten für das FSJ in der SELK sowie über die inhaltlichen Gestaltungsmöglichkeiten bei den Bildungsseminaren und den Begleittagen während des Jahres, die z.T. gemeinsam mit dem Kooperationspartner, dem Deutschen EC-Verband durchgeführt werden.



„Explore – Entdecke deine Berufung!“ - FSJ-Zwischenseminar im Lutherischen Jugendgästehaus

Homberg/Efze, 19.02.2013 - Nach den ersten Arbeitsmonaten in den unterschiedlichen Einsatzstellen trafen sich die Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in der Trägerschaft des Deutschen EC-Verbandes in Kooperation mit der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zum ersten Zwischenseminar. Es fand im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg/Efze statt und wurde von den EC-Mitarbeitern Christian Petersen und Marit Jungmann sowie vom Hauptjugendpastor der SELK, Henning Scharff geleitet.
Das erste der zwei Zwischenseminare war als Intensivseminar angekündigt und dementsprechend voll war der Zeitplan. Das Thema „Explore!“ (zu Deutsch: „erforschen“, „erkunden“, „entdecken“) soll die Teilnehmenden bei der Suche nach ihrer „Berufung“, nach ihrem Platz in der (Berufs-)Welt unterstützen. In fünf Einheiten wurden Fähigkeiten, ein Persönlichkeitstest, Gaben, Entwicklungsbedarf und die ganz konkrete Zukunftsplanung thematisiert. Das umfangreiche „Explore!“-Programm ist eigens im Auftrag des EC entwickelt worden.
Die Tage wurden von Andachten in der Homberger Petruskirche gerahmt, die z.T. von den Teilnehmenden selber vorbereitet worden waren. Fragen oder Schwierigkeiten, die mit der Arbeit oder dem augenblicklichen Lebensabschnitt zu tun hatten, konnten in der „kollegialen Beratung“ erörtert werden. Die Teilnehmenden nutzten auch das Gesprächsangebot der Leiter reichlich.
Neben so viel Programm war trotzdem noch Zeit für Tischfußball im Gewölbekeller, dem obligatorischen Gang zur Homberger Burgruine und einer sehr witzigen Turmführung mit Hombergs Türmer-Original.



Gutscheinplakat und Notfallplan - freizeitfieber-AG tagt in Homberg

Homberg/Efze, 19.02.2013 - USA oder Homberg, das ist hier die Frage bzw. eine der möglichen Fragen, wenn man in diesem Jahr mit freizeitfieber unterwegs sein möchte. freizeitfieber, das Reisenetzwerk im Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) bietet für 2013 vierzehn Freizeiten und zwei Fortbildungen an. Davon ist der Kroatische Sommer schon ausgebucht, USA-Freizeit und Segelfieber hatten bereits Anmeldeschluss, bei fast allen anderen Freizeiten gibt es noch freie Plätze.
In der Sitzung der geschäftsführenden freizeitfieber-AG Mitte Februar wurden neben dem aktuellen Freizeitprogramm auch die Werbemöglichkeiten betrachtet. Dabei debattierten die Jugendkoordinatoren Mike Luthardt (Homberg/Efze) und Norbert Schulz (Berlin) mit Hauptjugendpastor Henning Scharff erneut über eine Verbesserung der freizeitfieber-Homepage und die Nutzung von Facebook für freizeitfieber. Das schöne Angebot von freizeitfieber-Gutscheinen als Weihnachts-, Konfirmations- oder Geburtstagsgeschenk soll noch stärker in die kirchliche Öffentlichkeit getragen werden. Hierzu soll ein Plakat gedruckt werden, das in der Nähe der gemeindlichen Büchertische aufgehängt werden kann.
Zum Standard von freizeitfieber gehört auch der Notfallplan, der jedes Jahr aktualisiert wird. Während der gesamten Freizeit-Saison steht den Freizeitleitern eine Notrufnummer zur Verfügung, über die rund um die Uhr ein freizeitfieber-Mitarbeiter erreicht wird. Bei Unfällen, Pannen, Versicherungsfragen, verloren Kreditkarten oder anderen Fragen kann sich der Freizeitleiter von außen versorgen oder beraten lassen, so dass er seine Aufmerksamkeit der Freizeitgruppe widmen kann.
Als Beitrag zum Klimaschutz testet freizeitfieber die eigenen Möglichkeiten in der Zusammenarbeit mit der „Klima-Kollekte“. Dieser kirchliche Kompensationsfonds, der beim Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) angesiedelt ist, bietet einen Emissionsrechner zur realitätsnahen Berechnung der Treibhausgasemissionen an, außerdem den Ausgleich der Treibhausgasemissionen durch Klimaschutzprojekte zu transparenten Preisen und persönliche Beratung.
Mehr Informationen zu freizeitfieber unter www.freizeitfieber.de.



Es ist da! - Abschlusstreffen der CoSi 3-AG

Homberg/Efze, 08.02.2013 - Drei „CoSi‘s“ hatte jeder vor sich liegen, ein rotes, ein grünes und tatsächlich auch ein blaues. Die gemeinsame Arbeitsgruppe vom Jugendwerk und dem Amt für Kirchenmusik der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), die den dritten Band der Jugendliederbuchreihe „Come on and sing. Komm und sing“ erarbeitete, traf sich noch ein letztes Mal zu einer abschließenden Sitzung. Ein knallender Sektkorken leitete die kleine Feier ein, bei der sich die Mitarbeiter über den gelungenen Abschluss der gemeinsamen Arbeit freuten. Ein Prozess, der sich insgesamt über vier Jahre hinzog, wurde damit beendet. Einige ehrenamtliche Mitarbeiter mussten sich während dieser Zeit aus beruflichen Gründen verabschieden. So erreichten die AG bei ihrer letzten Sitzung Grüße aus Hamburg, Paris und Bangladesch!
Einen herzlichen Dank ließen Pfr. Edmund Hohls (Amt für Kirchenmusik) und Pfr. Hinrich Schorling (Jugendkammer) an alle Mitarbeitenden ausrichten, die hier noch einmal genannt werden sollen: Binia Diepolder, Tobias Hänsel (Vorsitzender), Kantorin Anke Nickisch, Kerstin Rehr, Hauptjugendpastor Henning Scharff, Jan und Lydia Scheidel, Pfr. a.D. Marc Struckmann und Katharina Wisotzki.
Die Anwesenden warfen noch einmal einen kritischen Rückblick auf die Arbeit und entwarfen einen (wesentlich kompakteren) möglichen „Fahrplan“ für die Arbeit am CoSi 4. Die steht zwar nicht unmittelbar bevor, aber 16 Jahre Zwischenzeit wie von Band zwei zu Band drei soll es nicht wieder geben. – „Wenn wir das tatsächlich so machen, wie wir es gerade besprochen haben, dann wäre ich wieder dabei!“ Diesem begeisterten Fazit schlossen sich dann auch alle an.
Außerdem nahmen die AG-Mitglieder die Arbeiten an dem CD-Projekt zum CoSi 3 zur Kenntnis. Mehrere Musiker und Chöre sind dabei möglichst viele Lieder des neuen Jugendliederbuchs einzuspielen. Binia Diepolder koordiniert dies Projekt und hofft die Arbeiten daran im Sommer abschließen zu können.
Und natürlich wurde viel gesungen…



Fortbildung: Von der Idee zur Praxis - Lutherischer Kongress für Jugendarbeit

Burg Ludwigstein, 22.01.2013 - An einem Wochenende von der Idee zur Praxis kommen - so ist die Fortbildung gedacht. Der mittlerweile elfte Lutherischen Kongress für Jugendarbeit, der vom Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) durchgeführt wird, beginnt mit einer umfangreichen Analyse der eigenen Gemeinde-, Jugendkreis- oder Bezirksjugendsituation. Fachgerecht angeleitet beschreiben sich die Teilnehmenden gegenseitig ihre Verhältnisse und decken bestimmte Schwachpunkte auf. Am Ende dieses Prozesses entwickelt jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin eine Idee, die im Laufe des Wochenendes immer weiter bearbeitet wird.
Die Bearbeitung der mitgebrachten oder zu Beginn entstandenen Ideen für die Jugendarbeit erfolgt in kollegialer Beratung innerhalb von Kleingruppen. Diese Kleingruppenphasen werden zwischendurch immer wieder inhaltlich angereichert. So werden in Vorträgen erprobte Konzepte von bestimmten Bereichen innerhalb der Jugendarbeit vorgestellt. Später werden diese Konzepte werden in den Workshops je nach Wahl ausgiebig vertieft. Am Sonntag wird ein „Marktplatz“ über gelingende Konzepte im Raum der SELK informieren.
Der Kongress findet vom 01. bis zum 03. März 2013 auf der Jugendburg Ludwigstein bei Witzenhausen statt. Da die Plätze wie immer begrenzt sind, und es die Planung enorm erleichtert, bietet sich eine zügige Anmeldung an. Sie erfolgt ganz bequem über das Internet (www.selk-jugend.de/kongress). Einladungsflyer liegen in den Gemeinden der SELK aus.
Der Kongress richtet sich als zentrale Fortbildung des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) an alle, die Jugendarbeit gestalten wollen, ob es Jugendkreisleitende, Mitarbeitende bei Jugend- und Konfirmandenfreizeiten, Diakoninnen und Diakone, Vikare, Pastoralreferentin oder Pfarrer sind.
Dem Vorbereitungs-Team dieses Kongresses gehören folgende Mitarbeitende des Jugendwerkes an: Konrad und Sophie Rönnecke (Steinbach-Hallenberg bzw. Halle), Hauptjugendpastor Henning Scharff (Homberg), Karsten E. Schreiner (Arpke), Daniel und Hanna Schröder (Münster) und Diedrich Vorberg (Hamburg).



„ÜberWunden“ – Ein Weg der Hoffnung - Ökumenischer Kreuzweg der Jugend 2013

Düsseldorf, 21.01.2013 - ÜberWunden“ lautet der Titel des diesjährigen Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. Der 55. Jugendkreuzweg lehnt sich an den „Weg der Hoffnung“ auf dem Todesstreifen bei „Point Alpha“ an.
Grenzen und Leid überwinden und einen Weg der Hoffnung finden, das symbolisieren die sieben ausgewählten Stationen der Gedenkstätte Point Alpha. Der Name des ehemaligen US-Beobachtungspostens steht für einen der Brennpunkte des Kalten Krieges. Dieser Ort, an dem bis 1989 ein Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes jederzeit erwartet wurde, ist heute ein Sinnbild der Freiheit, ein Symbol der Überwindung von Grenzen und Leid. Vierzehn Skulpturen markieren auf einer Strecke von eineinhalb Kilometer Länge ein Stück des Todesstreifens der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Hessen (Rasdorf) und Thüringen (Geisa) in der Rhön. Sieben dieser Stationen wurden für den Jubiläumskreuzweg ausgewählt und fotographisch in Szene gesetzt. Das Gesamtkunstwerk „Weg der Hoffnung“ wurde an diesem Ort am 03. Oktober 2010 vollendet. Die bis zu vier Meter hohen Metallplastiken stammen von dem 1985 aus der DDR ausgebürgerten Künstler Ulrich Barnickel.
Zehntausende junge Christinnen und Christen werden den Jugendkreuzweg am Freitag vor Palmsonntag, 22. März 2013, in ganz Deutschland beten. An der Gedenkstätte im hessischen Rasdorf finden am selben Tag die zentrale Auftaktfeier und der Festakt anlässlich des 55. Jubiläums des Ökumenischen Kreuzweges der Jugend mit dem katholischen Jugendbischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Speyer) und dem evangelischen Propst Bernd Böttner (Hanau) statt (von 15:00 bis ca. 20:00 Uhr).
Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört der Jugendkreuzweg mit zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen. Die gemeinsamen Worte überwinden Konfessionen, Gesinnungen und Generationen.
Getragen wird der Ökumenische Kreuzweg der Jugend von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej) und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
Unter www.jugendkreuzweg-online.de finden sich Informationen zum Kreuzweg. Hierzu gehören auch drei Interviews mit Zeitzeugen aus der Zeit des kalten Krieges aus der ehemaligen DDR und der Bundesrepublik Deutschland sowie eine Beispielstation und Ideen, wie der Jugendkreuzweg gestaltet werden kann. Materialien können unter www.jugendhaus-duesseldorf.de im „Shop“ angesehen und bestellt werden. Hier gibt es u.a. Plakate (auch auf CD), Texthefte, CD mit Liedern und Meditationsmusik, Overheadfolien, Dias, Karten und Steckkreuze. Z.T. können diese Materialien auch im Hauptjugendpfarramt der Selbständigen Evangelischen Kirche (SELK) in Homberg/Efze ausgeliehen werden.



Rückblick und „Spurwechsel“ - JuFe-AG tagte in Kassel

Kassel, 14.01.2013 - Mit einem Feiertag beginnt das nächste Jugendfestival (JuFe) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Es soll vom 03. bis zum 06. Oktober 2013, möglichst wieder in Nordhessen, stattfinden. Das Thema des Festivals, das die zuständige Arbeitsgruppe des Jugendwerkes der SELK bei ihren letzten beiden Sitzungen in Kassel erarbeitete, lautet: „Spurwechsel". Dabei wird es darum gehen, eigene und fremde Spuren im Leben zu entdecken. Begriffe wie Überholspur, falsch abbiegen, Spuren Gottes, Spurenlesen u.a. produzierten eine Menge Bilder und Ideen in den Köpfen des Vorbereitungsteams. Nun wird es die Aufgabe sein, aus allen Ideen griffige Workshop-Titel zu formulieren und Themen für die Plenumsveranstaltungen und die Andachten auszuarbeiten.
Das ausführliche Feedback des letzten JuFe in der Hegelsbergschule in Kassel brachte viele interessante Aspekte. Die gesamte Organisation und Betreuung während des Festivals wurde durchgehend positiv bewertet. Innerhalb des Teams wurde das Krisenmanagement besonders hervorgehoben. In der Beurteilung der inhaltlichen Ausrichtung gab es ein breites Spektrum an Meinungen und Wünschen. Einige hoben bestimmte Veranstaltungsteile besonders lobend hervor, andere wünschten sich eine viel stärkere Gewichtung der inhaltlichen Ausrichtung. Dabei muss konstatiert werden, dass ein Großteil der thematisch orientierten Workshops mangels Beteiligung leider ausgefallen ist.
In dem Diskussionsgang, den die Vorbereitungsgruppe diesen Äußerungen widmete, wurde deutlich, dass ein Blick auf die Entstehungsgeschichte des JuFe hilfreich sei: Es ist eine Nachfolgeveranstaltung der „Allgemeinen Jugendtage“ der SELK. Dies war eine Fortbildung für die Vertreter der jeweiligen Jugendkreise der SELK. Um viel mehr Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen und um andererseits eine bundesweite Fortbildung nicht aus dem Blick zu verlieren, wurden vor elf Jahren mit dem JuFe und dem Lutherischen Kongress für Jugendarbeit zwei neue Veranstaltungen erfunden. Dabei ist das JuFe, wie der Name schon sagt ein Festival und sicherlich kein Seminar. Ausdrücklich soll es Festivalcharakter haben, bei dem z.B. thematische, musikalische, sportliche oder gestalterische Workshops gleichberechtigt nebeneinander stehen. Für den inhaltlichen Mehrwert gegenüber säkularen Jugendtreffen sorgen die Verkündigungselemente innerhalb der Plenumsveranstaltungen und natürlich die gemeinsamen Andachten bzw. der Gottesdienst.
Unter der Gesamtleitung von Bezirksjugendpastor Hinrich Schorling (Witten) gehören folgende Mitglieder dem sehr gut aufgestellten Planungsteam an: Gisela Degenhardt (Balhorn), Nadine Dietz (Witten), Anna Hönig (Wiesbaden), Oliver Knefel (Hüllhorst), Daniel Meinecke (Groß Oesingen), Eike Ramme (Seershausen), Hauptjugendpastor Henning Scharff (Homberg/Efze), Myriam Scheiner (Gemünden), Bernhard Daniel Schütze (Frankfurt), Pfr. André Stolper (Dreihausen), Jonas Stracke (Radevormwald), Pfr. Carsten Voß (Verden) und Annika Wagner (Witten). -


Diese Meldungen sind erschienen bei selk-news, dem offiziellen Pressedienst der SELK. Wenn Du selk_news abonnieren willst, dann trag Deine eMail Adresse hier ein:

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