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- 2004
Die Dauerbrenner zu Pfingsten - Greifswalder PfingstCamp und RAder SIng- und MUsizierTAge
Homberg/Efze, 22.05.2013 - Seit vielen Jahren haben sich zu Pfingsten zwei große Veranstaltungen fest im Terminkalender von vielen Jugendlichen aus der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kriche (SELK) etabliert: Da sind zum einen die RAder SIng- und MUsizierTAge (RaSiMuTa) zu nennen, die über freizeitfieber, das Reisenetzwerk für Kinder- und Jugendreisen im Jugendwerk der SELK, in ganz Deutschland beworben werden. Zum anderen erlebte das PfingstCamp in Greifswald als Angebot für den Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der SELK in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum.
WERT.FREI in Rade
Zum 17. Mal in Folge hat die zur SELK gehörende Martini-Gemeinde in Radevormwald über Pfingsten zu den RaSiMuTa eingeladen. 52 Jugendliche reisten bereits am Freitag aus allen Teilen der Bundesrepublik an, 14 stammen aus der eigenen Gemeinde. Die insgesamt 66 Teilnehmenden übten von Freitag bis Montag unter Leitung des Musikerehepaares Stephanie Buyken und Benedikt Hölker (Köln) neue kirchliche Pop- und Gospelmusik und auch traditionelle Lieder und Sätze ein.
Des diesjährige Thema „WERT.FREI“ zeigte die Spannung auf, in der wir Menschen leben: Die Sehnsucht nach Freiheit, nach Erlösung, nach Geborgenheit, nach Angenommensein wurde einmal im Blick auf das ewige Leben („Free at last“, „Freedom is coming“) und dann auch im Blick auf das irdische Leben trotz Gewalt, Einengung oder Zwang („I am Erica“ von Bernhard von Beurden) hin entfaltet. Musikalisch ging es in vielen Stücken darum, die christliche Freiheit aus der vom Heiligen Geist geschenkten Wertschätzung und unvoreingenommenen Liebe heraus weiterzugeben. Teilweise wurde das Gesungene durch szenischen Darstellungen unterstrichen.
Inzwischen werden auch immer wieder Stücke gespielt und gesungen, die Teilnehmende selber arrangiert haben, so zum Beispiel der Gospel „Get out oft the boat“ von Joakim Arenius in einer vom Leiter Benedikt Hölker erstellten Komposition, sowie der Choral „Lobe den Herrn“ in einer Fassung von Finn-Ole Steffen (Bochum). Mehrere Stücke wurden auch dem neuen dritten Band des SELK-Jugendliederbuches „Come on and sing. Komm und sing“ (CoSi) entnommen, so zum Beispiel „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“, „Frei zu sein in dir“ oder „Da wohnt ein Sehnen tief in uns“.
Am Pfingstsonntag sang der RaSiMuTa-Chor schon einige Stücke im Gottesdienst. Das traditionelle Abschlusskonzert fand wie immer am Pfingstmontag statt. Viele, begeisterte Besucher freuten sich über eine fröhliche und ergreifende Verkündigung des Chores.
Auch in diesem Jahr konnten wieder alle teilnehmenden Jugendlichen in Privatquartieren untergebracht werden. Verpflegt wurden sie von einem 20-köpfigen Koch- und Verpflegungsteam aus der gastgebenden Gemeinde. Die Gesamtleitung lag wieder beim Pfarrer der Martini-Gemeinde, Johannes Dress.
25 Jahre PfingstCamp
Schon seit 25 Jahren findet das „PfingstCamp“ auf dem Gelände der Greifswalder Otto-von-Bamberg-Gemeinde der SELK statt. Diese Kultveranstaltung wird jährlich von einer Arbeitsgruppe des Jugendmitarbeitergremiums im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg vorbereitet und durchgeführt. Unter der Gesamtleitung vom Jugendkoordinator des Kirchenbezirkes, Norbert Schulz (Berlin) und dem Bezirksjugendvertreter, Amos Krieser (Fürstenwalde) lud die Arbeitsgruppe zum silbernen Jubiläum den Hauptjugendpastor der SELK, Henning Scharff (Homberg/Efze) als Referenten ein.
Zum Thema „Reden ist Silber, Zuhören ist Gold“, das auf dem biblischen Satz „Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden und langsam zum Zorn“ aus dem Jakobusbrief des Neuen Testamentes (Kapitel 1, Vers 19) gründete, gestaltete Scharff zwei Arbeitseinheiten. Im ersten Teil „Reden und Hören“ beschäftigten sich die Jugendlichen mit Grundlagen gelingender Kommunikation, wie sie bei Freizeiten oder im Gemeindealltag eingeübt werden kann. Verschiedene Übungen verdeutlichten das Gehörte. Der zweite Teil, „Auf Gott hören“, diente als Anleitung dazu, Formen kennenzulernen oder zu vertiefen, wie die Kommunikation mit Gott gestaltet werden kann. So etwas ähnliches wie ein Teil 2b war die Predigt am Pfingstsonntag (über einen Bibelabschnitt aus dem vierten Mosebuch, Kapitel 11, Verse 11-12.14-17.24-25), in der Scharff auch noch einmal wesentliche Aspekte der zwei referierten Teile entfaltete.
In einer Workshop-Phase konnten die Teilnehmenden zwischen ganz verschiedenen Angeboten wählen: neben einem ausführlichen Ansingen des dritten CoSi-Bandes konnte der Aufbau des Gottesdienstes mit möglichen Varianten betrachtet oder die Stadt Greifswald und Teile ihrer Geschichte kennengelernt werden.
Das Gartengelände der Greifswalder Gemeinde mit einem komplett eingerichteten Bungalow und einem Lagerfeuerplatz bot wieder genug Raum für die Zelte der gut vierzig teilnehmenden Jugendlichen. Amos Krieser leitete seinen Dank an die gastgebende Gemeinde mit den Worten ein: „…für das Wetter könnt ihr nichts.“ Das war dann tatsächlich auch der einzig nennenswerte Kritikpunkt, da das traditionelle „Anbaden“ in der Ostsee in diesem Jahr unter wolkenverhangenem Himmel stattfand. Einem ausgiebigen Fuß- bzw. Volleyballspiel und dem üblichen Lagerfeuerabend stand das Wetter aber nicht im Weg. Müde und begeistert, wie sich das für Pfingsten gehört, machten sich die Jugendlichen am Pfingstmontag auf den Heimweg.
„Glauben leben – geistlich, praktisch, gut“ - 12. Lutherischer Kongress für Jugendarbeit
Homberg/Efze, 16.05.2013 - Beim nächsten Kongress für Jugendarbeit, der jährlich vom Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) durchgeführt wird, sollen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. In den Workshop-Angeboten soll es inhaltlich um eine Auswahl wichtiger Lebensthemen von Jugendlichen gehen (Vertrauen, Zukunft, Sexualität, Freundschaft und Druck). Diese Themen werden methodisch in jeweils unterschiedlichen Formen erarbeitet (erlebnispädagosich, kreativ-gestalterisch, diskursiv, medial und durch Selbsterfahrung). Die verschiedenen Lebensthemen sollen bei unterschiedlichem methodischem Zugang mit ihrer geistlichen Dimension erarbeitet werden. Das Konzept für den mittlerweile zwölften Kongress sieht einen breiten Raum für die Workshops vor. In drei dreistündigen Einheiten haben die Teilnehmenden die Gelegenheit drei von fünf Angeboten wahrzunehmen.
Der Kongress richtet sich als zentrale Fortbildung des Jugendwerkes an alle, die Jugendarbeit gestalten wollen. Das können Leitende im Jugendkreis, Mitarbeitende bei Jugend- und Konfirmandenfreizeiten, Diakoninnen und Diakone, Vikare, Pastoralreferentin oder Pfarrer sein.
Im Jahr 2014 wird der Kongress Ende Februar stattfinden. Vom 28. Februar bis zum 02. März wird auf die Jugendburg Ludwigstein bei Witzenhausen eingeladen.
Die vorbereitende Arbeitsgruppe des Jugendwerkes der SELK besteht aus Marit-Inga Peters (Hamburg), Pfr. Konrad und Sophie Rönnecke (Steinbach-Hallenberg), Hauptjugendpastor Henning Scharff (Homberg/Efze), Karsten E. Schreiner (Arpke), Daniel und Hanna Schröder (Münster), Pfr. Tilman Stief (Homberg/Efze) und Diedrich Vorberg (Witten).
„So viel Ruhe und Austausch wie du brauchst“ - SELK-Jugendwerk und BJT auf dem Kirchentag
Hamburg, 10.05.2013 - Sommer, Sonne, Swimmingpool – einladend war der Stand des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) im Zentrum Jugend beim 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Hamburg. Inmitten der knallvollen Tage luden Gartenstühle, Palmen und volle Obstschalen zum Ausruhen ein. In netter Atmosphäre ergaben sich viele Gespräche mit allen möglichen Besuchern des DEKT. Aus dem bereit stehenden Spielmobil des Jugendwerkes wurden diverse Spielgeräte wie z.B. Waveboards, Riesen-„Viergewinnt“ oder Stelzen ausprobiert. Über einen großen Flachbildschirm informierten Filme über die Jugendarbeit in der SELK. Diese Filme wurden vorher von den Jugendmitarbeitergremien (JuMiG) der einzelnen Kirchenbezirke und von freizeitfieber, dem Reisenetzwerk für Kinder- und Jugendreisen im Jugendwerk der SELK hergestellt. Die Gelegenheit zum Sitzen oder Spielen wurde gerne wahrgenommen. Auf diese Weise nahm das Jugendwerk der SELK die Möglichkeit wahr, sich am DEKT zu beteiligen ohne die eigenen Kräfte mit einer zusätzlichen Veranstaltung im Kalender zu sehr zu strapazieren.
Aufbau und Gestaltung des Standes lagen in der Hand vom JuMiG des Kirchenbezirkes Niedersachsen-Ost der SELK unter der Leitung von Bezirksjugendpastor Robert Mogwitz (Uelzen) und Bezirksjugendvertreterin Silvia Hauschild (Hamburg) Zusammenarbeit mit Hauptjugendpastor Henning Scharff (Homberg/Efze). Starke Unterstützung erhielten sie von Jugendlichen der Nachbarbezirke.
Bewusst gleichzeitig hat der der Kirchenbezirk Niedersachsen-Ost seine Frühjahrsbezirksjugendtage auf den Kirchentag gelegt und am Wochenende des DEKT nach Hamburg eingeladen. Unter dem Thema „Enemukö – Kirche ist bunt“ machten die Jugendlichen Erfahrungen mit der Ökumene. Nach Einführung ins Thema, in der Gottes weltweite Kirche und das gegenseitige Bereichern der christlichen Kirchen im Mittelpunkt stand, schwärmten die Jugendlichen am Samstag in kleinen, geführten Gruppen aus und sammelten viele, viele Eindrücke. Für manch einen war allein schon die gewaltige und ungewohnte Menge von über 100.000 Mitchristen überwältigend. Das Erlebnis der Vielfalt der Kirche Gottes wird noch lange nachwirken.
Zu Gast waren die Bezirksjugendtage in der den Räumen der Hamburger Zionsgemeinde. Sie begrüßte die Jugendlichen am ersten Abend gleich mit einem Konzert. – Das Experiment, die eigenen Jugendtage mit dem DEKT zu verbinden hat sich gelohnt. Die Veranstalter blicken auf gelungene Tage mit vielen Eindrücken und einer guten Gemeinschaft zurück.
Selbstbehauptung und erlesene Speisen - Jugend-Aktionstage im Sprengel West
Witten, 2.5.2013 - „Fear not! – Fürchte dich nicht!“: Unter diesem Motto standen die Jugend-Aktionstage im Sprengel West der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) vom 26. bis zum 28. April in den Räumen der Kreuzgemeinde in Witten. Durchgeführt wurden sie in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kinder- und Jugendtrauerarbeit Witten unter Leitung von Diakonin Annette Wagner; gefördert wurden die Aktionstage durch die Aktion Mensch.
Während Jugendvertreterin Nadine Dietz (Witten) und Jugendpfarrer Hinrich Schorling (Witten) die Jugend auf der gleichzeitig in Essen tagenden Synode des Kirchenbezirks Westfalen vertraten, startete Jugendkoordinator Mike Luthardt (Homberg/Efze) am Freitagabend mit gut 30 Jugendlichen mit Mutmach-Spielen zum Kennenlernen in die Aktionstage.
„Fear not! – Fürchte dich nicht ... Denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!“ Jugendmitarbeiterin Annika Wagner bezog in der Abendandacht das Mut machende Wort aus dem biblischen Jesaja-Buch (Kapitel 43) auf die unterschiedlichen Lebenssituationen der Jugendlichen. Eine spontan gebildete Jugendband studierte das gleichlautende Lied („Fear not“) aus dem neuen Band 3 des SELK-Jugendliederbuches „Komm und sing. Come on and sing“ ein.
Den Start in den nächsten Tag übernahm Mike Luthardt. Im Morgengebet verdeutlichte er anhand der biblischen Geschichte von der Emmausjüngern (Lukasevangelium, Kapitel 24), dass grundlegende Lebensängste seit Ostern mit der Auferstehung Jesu aus dem Tod überwunden sind. Anschließend hatten die Jugendlichen die Qual der Wahl. Tanzpädagogin Britta Lennardt (Witten) leitete unter den Motto „Von der Idee zum Stück“ zu grundlegenden ersten Schauspielerfahrungen an. Ein Ergebnis dieses Workshops kommt am 5. Mai im Gottesdienst der Kreuzgemeinde zum Thema „Fairer Handel und unfaire Handelsstrukturen“ in Form einer Spielszene zur Aufführung. Mit Markus Grau, Musiker aus Wuppertal, stand für die Jugendlichen an, Cajons selber zu bauen. Grau gab Informationen über die Geschichte dieses Instrumentes und übte mit den Teilnehmenden gemeinsame Rhythmen ein. Zu einem Selbstbehauptungstraining lud Regisseur und Schauspiellehrer Christopher Hustert (Witten) ein. Hier lernten die Jugendlichen zum Beispiel, mit Körpersprache und Stimme „ohne Waffen stark“ zu sein. Der Koch-Workshop „Trau dich an die Töpfe“ mit Mirka Hahn und Annika Wagner (Witten) sorgte für die Verpflegung und lud am Samstagabend ein zum Feierabend-Buffet mit erlesenen Speisen. Zusammen mit Mike Luthardt schließlich konnten Jugendliche eine „Aktionstage-Zeitung“ mit professionellem Layout erstellen. Die vierseitige Ausgabe von „with you“ erschien am Sonntagnachmittag und konnte an alle Teilnehmer als bleibende Erinnerung verteilt werden.
Die Lieder für den Gottesdienst studierten die Jugendlichen am Samstag im musikalischen Abendgebet ein. Unterstützt durch Cajons, Klavier, Gitarren und Posaunen feierten die Jugendlichen zusammen mit der Wittener Kreuzgemeinde einen festlichen und ermutigenden Kantategottesdienst. In seiner Predigt machte Jugendpfarrer Schorling der Gemeinde Mut, sich immer wieder in das gemeinsame Singen immer wieder neuer Lieder und Melodien einzuüben, um auf diese Weise den lebendigen Gott zu loben!
Probenwochenende mit „Hip-Hop-Kreis“ - CHORdia Tarmstedt plant erste Konzerte
Basdahl-Oese, 30.4.2013 - In Tarmstedt geht es wieder los, und wie! „Hip! – Hip! – Hip! – Pow! – Hop! – Hop! – Hop! – Hop! – Crazy Change!” Auf dieses Stichwort haben sie gewartet: Plötzlich laufen etwa 30 sangesfreudige Menschen johlend und gestikulierend durch den Gruppenraum in der Freizeit- und Begegnungsstätte in Basdahl-Oese und finden sich wieder neu im Kreis zusammen. So kann es aussehen, wenn CHORdia Tarmstedt, der als Nachfolger des Jugendchores Tarmstedt neu gegründete Chor, gerade mitten in einer Probe ist. Denn obwohl die etwa 30 Sängerinnen und Sänger des in der Tarmstedter Salemsgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) beheimateten Chores das vergangene Wochenende gemeinsam in Oese verbrachten, um intensiv an verschiedenen Stücken zu feilen, sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Und so wurde besonders bei Spielen wie dem „Hip-Hop-Kreis“ herzlich und ausgelassen gelacht. „So etwas schweißt den Chor mehr zusammen und schafft ein Gemeinschaftsgefühl“, so Isving Prost, eine der Organisatorinnen des Probenwochenendes. Sie zeigte sich sehr zufrieden mit der guten Stimmung bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
„Musik ist keine Demokratie.“ Dieses viel gerühmte Zitat ermöglichte ein konzentriertes und effektives Zusammenarbeiten. Doch fanden die Dirigierenden Kristina Gerdes, Birgit Frese, Thorsten Gerdes und Wolf Warncke ein gutes Maß, um für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen. Ausgiebige Diskussionen über Rhythmen und die richtigen Töne und Klänge sorgten für besondere Momente und Zeiten. Das Dirigententeam war nach zwei erlebnisreichen Tagen mit insgesamt sechs Proben voller Optimismus. CHORdia Tarmstedt ist dem Ziel, im Herbst 2013 „konzertfähig“ zu sein, mit Hilfe des Probenwochenendes in Oese einen großen Schritt näher gekommen, darüber sind sich alle einig. Am Sonntag nutzten die Sängerinnen und Sänger die Gelegenheit, erstmals in der neuen Besetzung vor Publikum zu singen, indem der Chor den Gottesdienst in der Oeser St. Christophorus-Kirche durch zwei Beiträge bereicherte.
In welcher Form die für Herbst 2013 geplanten Konzerte ablaufen werden, steht noch nicht fest. „Es wird aber auf jeden Fall Änderungen im Vergleich zu den Programmen des Jugendchores geben“, sind sich die Dirigierenden sicher. Alte Gewohnheiten sollen überdacht und von Neuem abgelöst werden. Um dafür Ideen zu sammeln, gingen die „CHORdianer“ am Sonntag in Kleingruppen und stellten ihre Vorschläge im Anschluss der gesamten Gruppe vor. Über Form und Farben der zukünftigen Konzertkleidung sowie ein passendes Logo für CHORdia Tarmstedt wurde ebenfalls angeregt diskutiert. „Unsere Sängerinnen und Sänger sind zufrieden und motiviert wieder nach Hause gefahren“, ist sich Isving Prost sicher.
„Das kleine 4 x fair“ - In vier Schritten zur klimafreundlichen und fairen Veranstaltung
Hannover, 20.04.2013 - Woher kommt der Strom für den Beamer? Wieviel Mobilität verträgt die Umwelt und welche Produkte sind wirklich fair gehandelt? Mit dem Merkblatt „Das kleine 4 x fair“, das von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) erarbeitet wurde, liegt ein Leitfaden vor, der zeigt, wie die Arbeit in der Gemeinde oder im Kirchenbezirk mit Kindern, Jugendlichen und auch mit Erwachsenen klimafreundlich und fair gestaltet werden kann.
Um gewissenhaft mit der Schöpfung umzugehen, sollte auf ökofaire Beschaffung geachtet werden. Ob bei Veranstaltungen oder bei Freizeiten, bei internationalen Begegnungen oder im Alltag evangelischer Kinder- und Jugendarbeit – überall, wo Kinder und Jugendliche zusammen sind, kann auch kritischen Konsum und ökofaire Standards geachtet werden. Das Faltblatt „Das kleine 4 x fair“ gibt Tipps für die Praxis und eine kleine Auswahl an Fragen und Argumenten zu den Themen Verpflegung, Energie, Mobilität und Müll.
„Das kleine 4 x fair“ kann in der Druckversion kostenfrei in der Geschäftsstelle der aej bei Cornelia Günther bestellt werden (cg@aej-online.de).
Wir machen Licht - Freundeskreistreffen im Lutherischen Jugendgästehaus
Homberg/Efze, 17.04.2013 - Am Vormittag Vereinssitzung, am Nachmittag traf sich der Freundeskreis. Ein ganzer Samstag war auf diese Weise dem Lutherischen Jugendgästehaus gewidmet, dem Zentrum der Jugendarbeit in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Der Freundeskreis unterstützt mit seinen Spenden den Trägerverein "Evangelisch-Lutherisches Jugendzentrum Homberg e.V.", um anstehende Investitionen zu tätigen und nimmt Anteil an der Arbeit im und am Jugendgästehaus.
Die versammelten Freunde hörten einen Bericht von der Vorsitzenden Barbara Schäfer-Niche und Hauptjugendpastor Henning Scharff. Besonders gewürdigt wurde noch einmal der Lutherische Kirchentag in Hannover, bei dem sich der Freundeskreis am Jugendstand auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierte. Einstimmig beschlossen wurde, der Bitte des Vereins zu entsprechen, indem sich der Freundeskreis an der Umsetzung des neuen Beleuchtungskonzeptes finanziell beteiligt.
Abschließender Höhepunkt des jährlichen Treffens war dann natürlich der obligatorische Hausrundgang mit der Besichtigung aller Neuerungen des letzten Jahres.
Blanke Böden und bald ein neues Licht - Mitgliederversammlung im Lutherischen Jugendgästehaus Homberg
Homberg/Efze, 17.04.2013 - Im letzten Jahr ist wieder einiges passiert im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg an der Efze. Als erstes fällt einem die stark zurückgeschnittene alte Linde vorm Haus auf. Als zweites begeistert die mit neuen Geräten ausgestattete Küche des Jugendgästehauses (Spülautomat, Herd, Ofen). Und schließlich blenden einen fast die zwei renovierten Gästeetagen mit ihren frisch abgeschliffenen und lackierten Dielenböden. Und mit dem gewonnenen Preisgeld von der Ing DiBa wurden ein Beamer und ein Home Cinema System für die Zehntscheune angeschafft. Dadurch werden Präsentationen bei Tagungen oder auch Film- und Fernsehvorführungen für die Besucher des Jugendgästehauses ermöglicht.
Die Mitgliederversammlung des Evangelisch-Lutherischen Jugendzentrum e.V., des Trägervereins des Lutherischen Jugendgästehauses, nahm bei ihrer Jahrestagung den Bericht des Vorstandsvorsitzenden Steffen Wilde über die Arbeit im und am Jugendgästehaus entgegen und freute sich über einen positiven Haushaltsabschluss für das Jahr 2012. Mit Reinhard Lösel, dem neuen von zwei Vertretern der Homberger Petrusgemeinde im Verein, wurde ein neues Mitglied in den Vereinsvorstand gewählt, dem neben Steffen Wilde auch noch der Hauptjugendpastor der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) Henning Scharff angehört. Die Wahl war nötig, da Jan Klevinghaus nach langjähriger Mitarbeit im Verein und Vorstand zurückgetreten war.
Als Investitionen für das laufende Jahr wurden neue Fenster für die „Blaue Etage“ beschlossen. Diese separate Gästeetage unterhalb der Zehntscheune eignet sich mit ihren zehn Betten besonders für kleine Konfirmandengruppen, Pilger oder auch einen Familienurlaub. Außerdem soll die Beleuchtung im Haupthaus erneuert werden. Gruppenraum und Galerie können dann dem neuen Beleuchtungskonzept nach viel variabler genutzt werden. Die geplante, indirekte Beleuchtung kann die Räume für Sitzungen hervorragend ausleuchten und gedimmt ebenso gut gemütliche Atmosphäre erzeugen. Man darf also gespannt sein…
Kompetenter politischer Gesprächspartner bleiben - aej-Vorstand beschließt Grundsätze und Ziele einer Eigenständigen Jugendpolitik
Hannover, 11.04.2013 - In seiner Sitzung, am 11.04.2013, beschloss der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) „Grundsätze und Ziele einer Eigenständigen Jugendpolitik“. Damit möchte sich die Evangelische Jugend weiter in die Diskussion um die Schaffung einer Eigenständigen Jugendpolitik einbringen und eigene Akzente setzen. Ausgehend vom Entwurf des Zentrums Eigenständige Jugendpolitik arbeitet der aej-Vorschlag besonders heraus, warum Deutschland eine starke und strukturell fest verankerte neue Jugendpolitik braucht und wie diese aussehen kann.
Die Evangelische Jugend stimmt der Grundidee der Eigenständigen Jugendpolitik zu – Deutschland braucht eine neue Jugendpolitik aus einem Guss, die sich dezidiert für Kinder und Jugendliche und deren Interessen einsetzt und Politik aus ihrer Perspektive macht. Noch stärker als bisher diskutiert, muss sich Eigenständige Jugendpolitik aber parteilich für Kinder und Jugendliche einsetzen und eine Vision ihrer strukturellen Verankerung in Politik und Gesellschaft entwickeln. Dafür macht die aej jetzt Vorschläge und hofft auf eine rege Diskussion.
Die Grundsätze und Ziele können auf der Homepage der aej eingesehen werden (www.evangelische-jugend.de).
Große Ideen in Wittenberg - Tagung der Projektgruppe „Reformationsdekade und Reformationsjubiläum 2017"
Wittenberg, 22.03.2013 - Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) hat vor einiger Zeit beschlossen, sich als Vertreterin von Kindern und Jugendlichen aus Landeskirchen, Freikirchen und Werken und Verbänden am Reformationsjubiläum und in einzelnen Themenjahren der Reformationsdekade in geeigneter Weise zu beteiligen. Ziel dabei ist, die Potenziale der Evangelischen Jugend einzubringen und auf die Bedeutung von Kindern, Jugendlichen und ihren selbstbestimmten Angeboten für eine lebensbegleitende, relevante und jungen Menschen zugewandte Kirche hinzuweisen.
Eine Bilanz der Bedeutung der Reformation in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kann nicht ohne die Stimme der Jugend stattfinden.
Dafür hat die aej eine Projektgruppe „Reformationsdekade und Reformationsjubiläum 2017“ eingerichtet. Zu den Aufgaben der Projektgruppe gehört, ausgehend von den zentralen theologischen Inhalten und der Wirkungsgeschichte der Reformation, nach der heutigen Bedeutung der Reformation – insbesondere für Jugendliche – und der Zukunftsfähigkeit von Kirche zu fragen. Daraus entwickelt sie beteiligungsorientierte Konzepte mit geeigneten Formaten und Veranstaltungsformen. Dabei sind internationale und ökumenische Kontexte einzubeziehen. Das Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) wird in dieser Projektgruppe durch Pfr. a.D. Christian Utpatel vertreten.
Anfang des Jahres traf sich die Projektgruppe in Wittenberg, um sich die dortigen Planungen für das Reformationsjubiläum vorstellen zu lassen. Der zuständige Vertreter des EKD Reform-Büros in Wittenberg, Jan von Campenhausen, informierte über die bisherigen Ideen:
Geplant seien eine Weltausstellung des Protestantismus in und um Wittenberg. Dabei sollen 95 Organisationen sich und ihre Angebote an 95 Tagen präsentieren. Als Auftaktveranstaltung ist der Großgottesdienst zum Abschluss des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin vorstellbar, der in Wittenberg gefeiert werden soll.
Außerdem soll ein Jugend-Campus bzw. ein internationales Sommer-Camp eingerichtet werden. Hier gäbe es dann die Möglichkeit zur Durchführung von Konfirmanden-Camps, Camps der Kinder- und Jugendverbände und die Möglichkeit zur Unterbringung von jugendlichen Volunteers.
Die dritte Säule in dem Konzept der EKD wäre die „Agora“. Hierbei handelt es sich um Großveranstaltungen, z.B. Konzerte bekannter Interpreten aus dem In- und Ausland und Gottesdienste.
Die Projektgruppe entwirft nun Möglichkeiten zur Mitarbeit in diesem Gesamtkonzept.
Text und Kontext - Lutherischer Kongress für Jugendarbeit
Burg Ludwigstein, 22.03.2013 - "Ein guter Prediger muss immer beides berücksichtigen: Text und Kontext.“ So begann Martin Scott, Referent von „Wunderwerke“ seinen Vortrag beim Lutherischen Kongress für Jugendarbeit, der Anfang März auf der Burg Ludwigstein stattfand. Mit „Kontext“ meinte er dabei den Kontext, in den die Andacht oder Predigt hineinspricht. Schließlich sollen wir so reden, dass die Hörer es verstehen. Ansonsten führe es dazu, dass der Prediger feststellt: „Ich hab’s gesagt.“ Es wäre bitter, wenn doch eigentlich mehr möglich gewesen wäre.
Einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Kirschkamperhofes (früher bekannt als Christ Camp) in Krefeld gab Jojo Zwingelberg. Die Arbeit mit Konfirmanden und Schulklassen sei von Anfang an darauf ausgerichtet, dass die Besucher sich herzlich willkommen fühlen. Eine Besonderheit sei die jeweilige Abendandacht, die als „Storytime“ bezeichnet werde. Einen Eindruck gab Zwingelberg, der als freischaffender Erzähler arbeitet, in der Morgenandacht. Dort erzählte er sehr plastisch und eindrucksvoll die Geschichte von Matthäus (Bibel, Matthäus 9,9 ff.).
Viele Teilnehmende des Kongresses, der jährlich vom Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) durchgeführt wird, kamen mit konkreten Fragen oder Ideen zum Kongress, die im Laufe der Tage immer mehr Gestalt annahmen. Am Sonntagmorgen wurde nach dem Gottesdienst eine große Ausstellung aufgebaut, in der Projekte zur Jugendarbeit beschrieben wurden, die in der SELK bereits durchgeführt werden. Diese Beschreibungen sind unter www.selk-jugend.de/Angebote/Materialien einzusehen.
Personelle Wechsel im Jugendwerk - Neuer Vorsitzender der Jugendkammer
Homberg/Efze, 19.03.2013 - Bei der Anfang März stattfindenden Sitzung der Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) gab es wieder einige personelle Wechsel zu verzeichnen. Madita Kämpfert gab aus Zeitgründen den Vorsitz der Jugendkammer aus den Reihen der Bezirksjugendvertretenden ab. Pfr. Hinrich Schorling (Witten), Vorsitzender aus den Reihen der Jugendpfarrer und Hauptjugendpfarrer Henning Scharff dankten Madita Kämpfert für ihr Engagement und die sehr gute Zusammenarbeit. Als neuen Vorsitzenden neben Schorling wählte die Jugendkammer Bernhard Daniel Schütze (Frankfurt), der sich damit bei seiner ersten Sitzung gut einführte.
Das Bezirksjugendpfarramt im Kirchenbezirk Hessen-Süd bleibt mit Pfr. Hartmut Constien (Allendorf-Ulm) weiterhin kommissarisch besetzt. Darum entsendet dieser Bezirk mit Jaira Hoffmann (Allendorf-Lumda), der neuen Bezirksjugendvertreterin und ihrem Stellvertreter Bernhard Daniel Schütze zwei Jugendvertretende zur Jugendkammer. Im benachbarten Bezirk Hessen-Nord wurde Jonas Knabe (Dreihausen) zum neuen Bezirksjugendvertreter gewählt. Die Kirchenbezirke Rheinland und Berlin-Brandenburg sind weiterhin mit Jugendkoordinatoren statt Jugendpastoren besetzt. Im Bezirk Lausitz übernimmt Matthias Reffke (Guben) seit dem letzten Sommer die Funktion eines Jugendkoordinators, seine Wahl durch die Synode steht allerdings noch aus. Mit Viktoria Böhm wurde in der Lausitz auch eine neue Bezirksjugendvertreterin gewählt. Beide konnten bei der Sitzung der Jugendkammer nicht anwesend sein. Im Kirchenbezirk Sachsen-Thüringen gibt es zur Zeit keine Jugendvertreter, und Pfr. Markus Fischer (Leipzig) ist auch nur noch für die bezirklichen Belange der Jugendarbeit tätig. So war auch dieser Bezirk nicht vertreten.
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Baden (ELKiB), die seit Jahrzehnten eine gemeinsame Jugendarbeit mit dem Kirchenbezirk Süddeutschland der SELK durchführt, besitzt ständigen Gaststatus in der Jugendkammer der SELK. Allerdings ist es auch dort noch nicht gelungen, einen neuen Jugendpastor und einen neuen Jugendvertreter zu finden.
Was ist dran in der Jugendarbeit? - Jugendkammer der SELK tagt in Homberg
Homberg/Efze, 19.03.2013 - Anfang März traf sich die Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zur Frühjahrssitzung im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg/Efze. Das Gremium – bestehend aus den Bezirksjugendpfarrern, den Bezirksjugendvertreterinnen und -vertretern, dem Hauptjugendpfarrer der SELK und als ständige Gäste einem Vertreter der Kirchenleitung der SELK – bewältigte eine arbeitsintensive Sitzung, in der wie üblich die aktuelle Jugendarbeit beleuchtet wurde. Besondere Themen der Tagesordnung waren der Bericht des Hauptjugendpfarrers und Frühjahrsfortbildung zum Themenbereich „sexualisierte Gewalt“.
In seinem Bericht hob Hauptjugendpastor Henning Scharff noch einmal zwei Großprojekte hervor, die nach jahrelanger Vorbereitung im letzten Jahr abgeschlossen wurden: der Lutherische Kirchentag in Hannover und der dritte Band des Jugendliederbuches „Come on and sing. Komm und sing“. Außerdem beleuchtete er rückblickend die bewährten vier Säulen des Jugendwerkes: Jugendfestival, Jugendkongress, freizeitfieber und die „AG-Landschaft“ der Jugendarbeit. Eine weitere Besonderheit des letzten Jahres waren die vielen Gesprächsrunden zur Stelle des hauptamtlichen Jugendpastors, zu denen bisher noch kein Ergebnis vorlag. Ein letzter Punkt waren anstehende Strukturfragen, zu denen die Jugendkammer eine Arbeitsgruppe einsetzte.
Einen breiten Raum nahm – wie immer im Frühjahr – die Fortbildung ein. Innerhalb des Gesamtkomplexes „sexalisierte Gewalt“ nahm sich die Jugendkammer diesmal den Ausschnitt „Umgang mit meiner Sexualität“ vor. Dies sehr persönlich gehaltene Thema wurde in zwei Gruppen bearbeitet. Marie Meyer-Maaß von der Arbeiterwohlfahrt (AWO)-Beratungsstelle in Homberg arbeitete mit den Jugendvertretenden und Martin Wurster vom Beratungsdienst VERO in Alzey gestaltete den Vormittag mit den Jugendpastoren.
Außerdem wurde auch der Haushaltsplan für die Jahre 2013 und 2014 mit einem Etat von jeweils ca. 60.000 Euro beraten und verabschiedet. Die Gestaltung des Jugendstandes beim Deutschen Evangelischen Kirchentag wurde eingehend besprochen. Und auch der Gebetsteil für die Jugend aus dem neuen Gesangbuch der SELK wurde in den Blick genommen.
Bewerbungsverfahren läuft an - SELK: FSJ-Arbeitsgruppe des Jugendwerkes tagt
Frankfurt, 20.02.2013 - Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) geht in die nächste Runde bzw. den nächsten Jahrgang. Die meisten FSJ-Stellen sind bis zum 31. August besetzt. Ab dem 01. September beginnt der neue Jahrgang. Die Bewerbungsverfahren für die FSJ-Stellen des kommenden Jahrgangs (September 2013 bis August 2014) laufen bereits wieder an. Interessierte sollten möglichst bald Kontakt mit den Einsatzstellen aufnehmen oder sich direkt beim Deutschen Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) in Kassel bewerben, mit dem die SELK beim FSJ kooperiert (www.ec-fsd.de).
Einsatzstellen der SELK sind z.B. der Schulbauernhof Tannenhof bei Allendorf/Lumda, die Trinitatisgemeinde in Frankfurt, die Lutherische Theologische Hochschule in Oberursel, das Evangelisch-Lutherische Altenheim in Hesel und einige Schulen in Nordhessen. Das FSJ bietet eine großartige Möglichkeit, sich selber in einem bestimmten Arbeitsbereich auszuprobieren: Kinder in der Schule oder im Umgang mit Tieren anzuleiten, die bunten Arbeitsfelder der Gemeindearbeit zu entdecken und zu pflegen oder alten Menschen den Lebensabend gestalten zu helfen. Was auch immer es ist – es ist ein sinnvolles und für alle Beteiligten hilfreiches Jahr!
Um das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) angemessen zu betreuen, hat das Jugendwerk der SELK eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Dieser gehören Renate Brückmann (Frankfurt), Jaira Hoffmann (Allendort/Lumda) und Hauptjugendpastor Henning Scharff an. Bei ihrer ersten gemeinsamen Sitzung berieten sie über Werbemöglichkeiten für das FSJ in der SELK sowie über die inhaltlichen Gestaltungsmöglichkeiten bei den Bildungsseminaren und den Begleittagen während des Jahres, die z.T. gemeinsam mit dem Kooperationspartner, dem Deutschen EC-Verband durchgeführt werden.
„Explore – Entdecke deine Berufung!“ - FSJ-Zwischenseminar im Lutherischen Jugendgästehaus
Homberg/Efze, 19.02.2013 - Nach den ersten Arbeitsmonaten in den unterschiedlichen Einsatzstellen trafen sich die Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in der Trägerschaft des Deutschen EC-Verbandes in Kooperation mit der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zum ersten Zwischenseminar. Es fand im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg/Efze statt und wurde von den EC-Mitarbeitern Christian Petersen und Marit Jungmann sowie vom Hauptjugendpastor der SELK, Henning Scharff geleitet.
Das erste der zwei Zwischenseminare war als Intensivseminar angekündigt und dementsprechend voll war der Zeitplan. Das Thema „Explore!“ (zu Deutsch: „erforschen“, „erkunden“, „entdecken“) soll die Teilnehmenden bei der Suche nach ihrer „Berufung“, nach ihrem Platz in der (Berufs-)Welt unterstützen. In fünf Einheiten wurden Fähigkeiten, ein Persönlichkeitstest, Gaben, Entwicklungsbedarf und die ganz konkrete Zukunftsplanung thematisiert. Das umfangreiche „Explore!“-Programm ist eigens im Auftrag des EC entwickelt worden.
Die Tage wurden von Andachten in der Homberger Petruskirche gerahmt, die z.T. von den Teilnehmenden selber vorbereitet worden waren. Fragen oder Schwierigkeiten, die mit der Arbeit oder dem augenblicklichen Lebensabschnitt zu tun hatten, konnten in der „kollegialen Beratung“ erörtert werden. Die Teilnehmenden nutzten auch das Gesprächsangebot der Leiter reichlich.
Neben so viel Programm war trotzdem noch Zeit für Tischfußball im Gewölbekeller, dem obligatorischen Gang zur Homberger Burgruine und einer sehr witzigen Turmführung mit Hombergs Türmer-Original.
Gutscheinplakat und Notfallplan - freizeitfieber-AG tagt in Homberg
Homberg/Efze, 19.02.2013 - USA oder Homberg, das ist hier die Frage bzw. eine der möglichen Fragen, wenn man in diesem Jahr mit freizeitfieber unterwegs sein möchte. freizeitfieber, das Reisenetzwerk im Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) bietet für 2013 vierzehn Freizeiten und zwei Fortbildungen an. Davon ist der Kroatische Sommer schon ausgebucht, USA-Freizeit und Segelfieber hatten bereits Anmeldeschluss, bei fast allen anderen Freizeiten gibt es noch freie Plätze.
In der Sitzung der geschäftsführenden freizeitfieber-AG Mitte Februar wurden neben dem aktuellen Freizeitprogramm auch die Werbemöglichkeiten betrachtet. Dabei debattierten die Jugendkoordinatoren Mike Luthardt (Homberg/Efze) und Norbert Schulz (Berlin) mit Hauptjugendpastor Henning Scharff erneut über eine Verbesserung der freizeitfieber-Homepage und die Nutzung von Facebook für freizeitfieber. Das schöne Angebot von freizeitfieber-Gutscheinen als Weihnachts-, Konfirmations- oder Geburtstagsgeschenk soll noch stärker in die kirchliche Öffentlichkeit getragen werden. Hierzu soll ein Plakat gedruckt werden, das in der Nähe der gemeindlichen Büchertische aufgehängt werden kann.
Zum Standard von freizeitfieber gehört auch der Notfallplan, der jedes Jahr aktualisiert wird. Während der gesamten Freizeit-Saison steht den Freizeitleitern eine Notrufnummer zur Verfügung, über die rund um die Uhr ein freizeitfieber-Mitarbeiter erreicht wird. Bei Unfällen, Pannen, Versicherungsfragen, verloren Kreditkarten oder anderen Fragen kann sich der Freizeitleiter von außen versorgen oder beraten lassen, so dass er seine Aufmerksamkeit der Freizeitgruppe widmen kann.
Als Beitrag zum Klimaschutz testet freizeitfieber die eigenen Möglichkeiten in der Zusammenarbeit mit der „Klima-Kollekte“. Dieser kirchliche Kompensationsfonds, der beim Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) angesiedelt ist, bietet einen Emissionsrechner zur realitätsnahen Berechnung der Treibhausgasemissionen an, außerdem den Ausgleich der Treibhausgasemissionen durch Klimaschutzprojekte zu transparenten Preisen und persönliche Beratung.
Mehr Informationen zu freizeitfieber unter www.freizeitfieber.de.
Es ist da! - Abschlusstreffen der CoSi 3-AG
Homberg/Efze, 08.02.2013 - Drei „CoSi‘s“ hatte jeder vor sich liegen, ein rotes, ein grünes und tatsächlich auch ein blaues. Die gemeinsame Arbeitsgruppe vom Jugendwerk und dem Amt für Kirchenmusik der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), die den dritten Band der Jugendliederbuchreihe „Come on and sing. Komm und sing“ erarbeitete, traf sich noch ein letztes Mal zu einer abschließenden Sitzung. Ein knallender Sektkorken leitete die kleine Feier ein, bei der sich die Mitarbeiter über den gelungenen Abschluss der gemeinsamen Arbeit freuten. Ein Prozess, der sich insgesamt über vier Jahre hinzog, wurde damit beendet. Einige ehrenamtliche Mitarbeiter mussten sich während dieser Zeit aus beruflichen Gründen verabschieden. So erreichten die AG bei ihrer letzten Sitzung Grüße aus Hamburg, Paris und Bangladesch!
Einen herzlichen Dank ließen Pfr. Edmund Hohls (Amt für Kirchenmusik) und Pfr. Hinrich Schorling (Jugendkammer) an alle Mitarbeitenden ausrichten, die hier noch einmal genannt werden sollen: Binia Diepolder, Tobias Hänsel (Vorsitzender), Kantorin Anke Nickisch, Kerstin Rehr, Hauptjugendpastor Henning Scharff, Jan und Lydia Scheidel, Pfr. a.D. Marc Struckmann und Katharina Wisotzki.
Die Anwesenden warfen noch einmal einen kritischen Rückblick auf die Arbeit und entwarfen einen (wesentlich kompakteren) möglichen „Fahrplan“ für die Arbeit am CoSi 4. Die steht zwar nicht unmittelbar bevor, aber 16 Jahre Zwischenzeit wie von Band zwei zu Band drei soll es nicht wieder geben. – „Wenn wir das tatsächlich so machen, wie wir es gerade besprochen haben, dann wäre ich wieder dabei!“ Diesem begeisterten Fazit schlossen sich dann auch alle an.
Außerdem nahmen die AG-Mitglieder die Arbeiten an dem CD-Projekt zum CoSi 3 zur Kenntnis. Mehrere Musiker und Chöre sind dabei möglichst viele Lieder des neuen Jugendliederbuchs einzuspielen. Binia Diepolder koordiniert dies Projekt und hofft die Arbeiten daran im Sommer abschließen zu können.
Und natürlich wurde viel gesungen…
Fortbildung: Von der Idee zur Praxis - Lutherischer Kongress für Jugendarbeit
Burg Ludwigstein, 22.01.2013 - An einem Wochenende von der Idee zur Praxis kommen - so ist die Fortbildung gedacht. Der mittlerweile elfte Lutherischen Kongress für Jugendarbeit, der vom Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) durchgeführt wird, beginnt mit einer umfangreichen Analyse der eigenen Gemeinde-, Jugendkreis- oder Bezirksjugendsituation. Fachgerecht angeleitet beschreiben sich die Teilnehmenden gegenseitig ihre Verhältnisse und decken bestimmte Schwachpunkte auf. Am Ende dieses Prozesses entwickelt jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin eine Idee, die im Laufe des Wochenendes immer weiter bearbeitet wird.
Die Bearbeitung der mitgebrachten oder zu Beginn entstandenen Ideen für die Jugendarbeit erfolgt in kollegialer Beratung innerhalb von Kleingruppen. Diese Kleingruppenphasen werden zwischendurch immer wieder inhaltlich angereichert. So werden in Vorträgen erprobte Konzepte von bestimmten Bereichen innerhalb der Jugendarbeit vorgestellt. Später werden diese Konzepte werden in den Workshops je nach Wahl ausgiebig vertieft. Am Sonntag wird ein „Marktplatz“ über gelingende Konzepte im Raum der SELK informieren.
Der Kongress findet vom 01. bis zum 03. März 2013 auf der Jugendburg Ludwigstein bei Witzenhausen statt. Da die Plätze wie immer begrenzt sind, und es die Planung enorm erleichtert, bietet sich eine zügige Anmeldung an. Sie erfolgt ganz bequem über das Internet (www.selk-jugend.de/kongress). Einladungsflyer liegen in den Gemeinden der SELK aus.
Der Kongress richtet sich als zentrale Fortbildung des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) an alle, die Jugendarbeit gestalten wollen, ob es Jugendkreisleitende, Mitarbeitende bei Jugend- und Konfirmandenfreizeiten, Diakoninnen und Diakone, Vikare, Pastoralreferentin oder Pfarrer sind.
Dem Vorbereitungs-Team dieses Kongresses gehören folgende Mitarbeitende des Jugendwerkes an: Konrad und Sophie Rönnecke (Steinbach-Hallenberg bzw. Halle), Hauptjugendpastor Henning Scharff (Homberg), Karsten E. Schreiner (Arpke), Daniel und Hanna Schröder (Münster) und Diedrich Vorberg (Hamburg).
„ÜberWunden“ – Ein Weg der Hoffnung - Ökumenischer Kreuzweg der Jugend 2013
Düsseldorf, 21.01.2013 - ÜberWunden“ lautet der Titel des diesjährigen Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. Der 55. Jugendkreuzweg lehnt sich an den „Weg der Hoffnung“ auf dem Todesstreifen bei „Point Alpha“ an.
Grenzen und Leid überwinden und einen Weg der Hoffnung finden, das symbolisieren die sieben ausgewählten Stationen der Gedenkstätte Point Alpha. Der Name des ehemaligen US-Beobachtungspostens steht für einen der Brennpunkte des Kalten Krieges. Dieser Ort, an dem bis 1989 ein Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes jederzeit erwartet wurde, ist heute ein Sinnbild der Freiheit, ein Symbol der Überwindung von Grenzen und Leid. Vierzehn Skulpturen markieren auf einer Strecke von eineinhalb Kilometer Länge ein Stück des Todesstreifens der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Hessen (Rasdorf) und Thüringen (Geisa) in der Rhön. Sieben dieser Stationen wurden für den Jubiläumskreuzweg ausgewählt und fotographisch in Szene gesetzt. Das Gesamtkunstwerk „Weg der Hoffnung“ wurde an diesem Ort am 03. Oktober 2010 vollendet. Die bis zu vier Meter hohen Metallplastiken stammen von dem 1985 aus der DDR ausgebürgerten Künstler Ulrich Barnickel.
Zehntausende junge Christinnen und Christen werden den Jugendkreuzweg am Freitag vor Palmsonntag, 22. März 2013, in ganz Deutschland beten. An der Gedenkstätte im hessischen Rasdorf finden am selben Tag die zentrale Auftaktfeier und der Festakt anlässlich des 55. Jubiläums des Ökumenischen Kreuzweges der Jugend mit dem katholischen Jugendbischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Speyer) und dem evangelischen Propst Bernd Böttner (Hanau) statt (von 15:00 bis ca. 20:00 Uhr).
Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört der Jugendkreuzweg mit zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen. Die gemeinsamen Worte überwinden Konfessionen, Gesinnungen und Generationen.
Getragen wird der Ökumenische Kreuzweg der Jugend von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej) und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
Unter www.jugendkreuzweg-online.de finden sich Informationen zum Kreuzweg. Hierzu gehören auch drei Interviews mit Zeitzeugen aus der Zeit des kalten Krieges aus der ehemaligen DDR und der Bundesrepublik Deutschland sowie eine Beispielstation und Ideen, wie der Jugendkreuzweg gestaltet werden kann. Materialien können unter www.jugendhaus-duesseldorf.de im „Shop“ angesehen und bestellt werden. Hier gibt es u.a. Plakate (auch auf CD), Texthefte, CD mit Liedern und Meditationsmusik, Overheadfolien, Dias, Karten und Steckkreuze. Z.T. können diese Materialien auch im Hauptjugendpfarramt der Selbständigen Evangelischen Kirche (SELK) in Homberg/Efze ausgeliehen werden.
Rückblick und „Spurwechsel“ - JuFe-AG tagte in Kassel
Kassel, 14.01.2013 - Mit einem Feiertag beginnt das nächste Jugendfestival (JuFe) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Es soll vom 03. bis zum 06. Oktober 2013, möglichst wieder in Nordhessen, stattfinden. Das Thema des Festivals, das die zuständige Arbeitsgruppe des Jugendwerkes der SELK bei ihren letzten beiden Sitzungen in Kassel erarbeitete, lautet: „Spurwechsel". Dabei wird es darum gehen, eigene und fremde Spuren im Leben zu entdecken. Begriffe wie Überholspur, falsch abbiegen, Spuren Gottes, Spurenlesen u.a. produzierten eine Menge Bilder und Ideen in den Köpfen des Vorbereitungsteams. Nun wird es die Aufgabe sein, aus allen Ideen griffige Workshop-Titel zu formulieren und Themen für die Plenumsveranstaltungen und die Andachten auszuarbeiten.
Das ausführliche Feedback des letzten JuFe in der Hegelsbergschule in Kassel brachte viele interessante Aspekte. Die gesamte Organisation und Betreuung während des Festivals wurde durchgehend positiv bewertet. Innerhalb des Teams wurde das Krisenmanagement besonders hervorgehoben. In der Beurteilung der inhaltlichen Ausrichtung gab es ein breites Spektrum an Meinungen und Wünschen. Einige hoben bestimmte Veranstaltungsteile besonders lobend hervor, andere wünschten sich eine viel stärkere Gewichtung der inhaltlichen Ausrichtung. Dabei muss konstatiert werden, dass ein Großteil der thematisch orientierten Workshops mangels Beteiligung leider ausgefallen ist.
In dem Diskussionsgang, den die Vorbereitungsgruppe diesen Äußerungen widmete, wurde deutlich, dass ein Blick auf die Entstehungsgeschichte des JuFe hilfreich sei: Es ist eine Nachfolgeveranstaltung der „Allgemeinen Jugendtage“ der SELK. Dies war eine Fortbildung für die Vertreter der jeweiligen Jugendkreise der SELK. Um viel mehr Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen und um andererseits eine bundesweite Fortbildung nicht aus dem Blick zu verlieren, wurden vor elf Jahren mit dem JuFe und dem Lutherischen Kongress für Jugendarbeit zwei neue Veranstaltungen erfunden. Dabei ist das JuFe, wie der Name schon sagt ein Festival und sicherlich kein Seminar. Ausdrücklich soll es Festivalcharakter haben, bei dem z.B. thematische, musikalische, sportliche oder gestalterische Workshops gleichberechtigt nebeneinander stehen. Für den inhaltlichen Mehrwert gegenüber säkularen Jugendtreffen sorgen die Verkündigungselemente innerhalb der Plenumsveranstaltungen und natürlich die gemeinsamen Andachten bzw. der Gottesdienst.
Unter der Gesamtleitung von Bezirksjugendpastor Hinrich Schorling (Witten) gehören folgende Mitglieder dem sehr gut aufgestellten Planungsteam an: Gisela Degenhardt (Balhorn), Nadine Dietz (Witten), Anna Hönig (Wiesbaden), Oliver Knefel (Hüllhorst), Daniel Meinecke (Groß Oesingen), Eike Ramme (Seershausen), Hauptjugendpastor Henning Scharff (Homberg/Efze), Myriam Scheiner (Gemünden), Bernhard Daniel Schütze (Frankfurt), Pfr. André Stolper (Dreihausen), Jonas Stracke (Radevormwald), Pfr. Carsten Voß (Verden) und Annika Wagner (Witten).
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