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Jugend Diese
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Jahrgänge: 2011 - 2010 - 2009 - 2008 - 2007 - 2006 - 2005
- 2004
Änderungen im Kinderschutzgesetz - Fachtag Kinderschutz der aej in Hannover
Hannover, 24.01.2012 - Seit dem 1. Januar 2012 gilt ein neues Bundeskinderschutzgesetz. Aus diesem Anlass bot die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej) Mitte Januar eine Fortbildung zum diesem Thema im Rahmen des obligatorischen „Fachtages Kinderschutz“ in Hannover an. Mike Corsa, Generalsekretär der aej, betonte in seiner Einleitung, dass die Änderung des Gesetzes von 2005 durch den großen öffentlichen Druck bedingt sei, der seit der breiten Berichterstattung über immer mehr bekannt gewordene Missbrauchsfälle in Schulen, Heimen, Internaten, kirchlichen und sonstigen Institutionen herrscht. Eine sensible Öffentlichkeit habe „ein kollektives, institutionelles Versagen ans Licht gezerrt“.
Der Hauptreferent Ministerialrat a.D. Prof. Dr. Dr. Reinhard Wiesner, der federführend an der Entwicklung des Gesetzes beteiligt war, zeichnete die jahrelange Entstehungsgeschichte dieser Gesetzesänderung nach, die im zweiten Anlauf unter Beteiligung vieler Jugendorganisationen entworfen wurde. Die wesentlichen Änderungen bestehen in folgenden vier Punkten:
Es besteht ab sofort ein Rechtsanspruch auf Beratung für Kinder und Jugendliche. Bisher hieß es, dass sie in Not- und Konfliktfällen beraten werden können.
So genannte „Berufsgeheimnisträger“ – z.B. Ärzte und Seelsorger – sind nun bei Kindeswohlgefährdung zur Weitergabe von Informationen an das Jugendamt gesetzlich befugt. Hierbei gibt es bei gewichtigen Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung sowohl eine Verpflichtung zur Beratung von Eltern, Kindern oder Jugendlichen als auch einen Anspruch des Geheimnisträgers auf Beratung zur Gefährdungseinschätzung durch „eine insoweit erfahrene Fachkraft“.
Ein „Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen“ soll dadurch erreicht werden, dass Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit erweiterte Führungszeugnisse vorlegen sollen. Für Hauptamtliche ist das verpflichtend, die Einbeziehung von ehren- und nebenamtlichen Personen bei freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe regelt das Gesetz nicht ausdrücklich. Hier soll es jeweils zu einer Vereinbarung des Jugendamtes und dem freien Träger kommen. Wie das bei einem bundesweit agierenden freien Träger wie z.B. dem Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) geschehen soll, ist noch fraglich.
Die Qualitätsentwicklung und die Qualitätssicherung in diesem Themenkreis gilt fortan als Voraussetzung für die finanzielle Förderung durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes. Das bedeutet positiv, dass nun alle Träger einen gesetzlichen Auftrag zur Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe haben. Somit wird Fortbildungen innerhalb der Kinder- und Jugendarbeit ein noch stärkeres Gewicht gegeben.
Einige Punkte in der Umsetzung bleiben noch unklar. Den Tipp Wiesners, dass die bundesweiten Dachverbände Empfehlungen erstellen sollten, auf die sich die einzelnen Kinder- und Jugendverbände auf Kreis-, Landes oder Bundesebene beziehen könnten, nahm Corsa in der anschließenden Diskussion dankbar auf und verwies auf die bereits begonnene, einmalige Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jugendämter genau zu diesem Thema. Ziel dieser Zusammenarbeit sei es, gute und praktikable Eingrenzungen zu treffen. Mitte oder Ende des Jahres sollen hier Ergebnisse vorliegen. Es sei allerdings jetzt schon nötig alle Mitarbeitenden zu sensibilisieren und zu qualifizieren. Qualifikation sei notwendig, damit gut und ausgewogen gehandelt werden könne.
Für das Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) besuchten Hauptjugendpastor Henning Scharff und Pfr. Robert Mogwitz, Jugendpastor im Kirchenbezirk Niedersachsen-Ost der SELK, diesen Fachtag. Sie vertieften den Themenbereich in den Workshops „Aus Fehlern lernen – Kindesschutz auf Freizeiten“, „Nach den Regeln der Kunst – Vorgehen in Gefährdungssituationen“, “Pädagogische Bausteine für Präventionskonzepte“ und „Sicherstellung der Eignung von Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen gemäß § 72a KJHG“.
11,73 Milliarden Euro für Bildung und Forschung - Informationen aus dem Bundesministerium
Berlin, 11.01.2012 - Mit Beginn des Jahres 2012 liegen nun auch die Zahlen zum Mittelabfluss 2011 im Bildungs- und Forschungsetat vor. Der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Albert Rupprecht sowie der zuständige Berichterstatter im Haushaltsausschuss Eckhardt Rehberg erklären dazu:
„Noch nie ist so viel Bundesgeld in Bildung und Forschung geflossen wie 2011. 2011 konnten 11,73 Milliarden Euro beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgegeben werden. 11,66 Milliarden Euro und damit 99,4 Prozent der verfügbaren Mittel wurden am Ende des Jahres tatsächlich in die Zukunft investiert.
Zugleich haben wir die Mittel für Bildung und Forschung seit 2005 um insgesamt 54 Prozent gesteigert.
200 Millionen Euro für mehr BAföG und 350 Millionen Euro für zusätzliche Studienplätze sind die größten Einzelzuwächse gegenüber 2010. Die Mittel für die Stärkung der beruflichen Bildung sind um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen, die Mittel für den Technologietransfer im Rahmen der Hightech-Strategie um 46 Prozent.“
Henning Scharff, Hauptjugendpfarrer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) mag in diesen Jubel nicht mit einstimmen: „Es ist schön, dass nachweislich viel Geld in die Bildung investiert wird“, urteilt er im Gespräch über die Bildungspolitik während eines Neujahrsempfangs. „Allerdings ist es ärgerlich, dass bei der Aufzählung dieser erfolgreichen Zahlen mit keiner Silbe erwähnt wird, dass zum einen in einigen Bundesländern durch die verkürzte Gymnasialzeit doppelte Jahrgänge in die Hörsäle strömen und dass zum anderen durch den erstmaligen Wegfall von Wehrpflicht und Zivildienst mehr junge Menschen direkt nach der Schule ins Studium einsteigen konnten. Dadurch relativieren sich die Zahlen. Es scheint mir sogar fraglich zu sein, ob die ‚erfolgreiche Erhöhung’ der Bildungsausgaben überhaupt angemessen war.“
„Verbindliche Positionen“ auf der Homepage - Positionspapier der Jugendkammer
Homberg/Efze, 09.01.2012 - Während ihrer Herbstsitzung hat die Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) „Verbindliche Positionen des Jugendwerkes der SELK zum Umgang seiner Mitarbeitenden hinsichtlich der Thematik von Vernachlässigung und Gewalt, insbesondere sexueller Gewalt“ ausgearbeitet. Diesem Positionspapier haben sich die Ansprechpartner für Opfer sexueller Gewalt in der SELK, Dr. Simone Hötzsch, Dr. Gudrun Schätzel und Pfr. Peter Wroblewski, gerne angeschlossen. Ausdrücklich stehen sie somit auch für Kinder und Jugendliche als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die „Verbindlichen Positionen“ sind öffentlich zugänglich, können und sollen Grundlage von Fortbildungen zum Thema auf allen Ebenen des Jugendwerkes sein. Sie werden eingeleitet von vier Obersätzen, die die Motivation der Jugendkammer verdeutlichen: „Kirchliche Jugendarbeit wird durch das Miteinander von Menschen und ihrer Beziehung zu Gott lebendig. Dieses Miteinander soll von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägt sein. Vertrauensvolle Beziehungen geben jungen Menschen Sicherheit und stärken sie. Beziehung und Vertrauen von jungen Menschen dürfen nicht ausgenutzt werden.“ Diesen einleitenden Sätzen folgen elf positiv formulierten Handlungsanweisungen. Am Ende wird verpflichtend festgehalten, dass im Jugendwerk der SELK an diesem Thema weitergearbeitet werden wird.
Lutherisch – da geht was - Lutherischer Kongress für Jugendarbeit
Homberg/Efze, 22.12.2011 - Bei der nächsten gesamtkirchlichen Fortbildung des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) geht es unter dem Thema „Lutherisch – da geht was“ um zwei Bereiche: Glaube und Leben, Kirche und ich. Es werden u.a. Menschen auf dem Podium sitzen, die als (junge) Erwachsene in die SELK eingetreten sind. Sie werden in einer Diskussion davon berichten, wann und wie lutherische Glaubensinhalte in ihrem Leben vorkommen und wichtig sind. Außerdem wird anhand von fünf erzählten oder gespielten Lebensgeschichten die Entstehungsgeschichte der lutherischen Freikirchen nachgezeichnet. In den verschiedenen Workshops wird danach gefragt, wo Glaube und Leben tagtäglich miteinander verbunden sind. Dabei geht es um „Christsein in einem nichtchristlichen Umfeld“, darum „als Christ Gesellschaft zu gestalten“ und „meine Kirche zu gestalten“, um „Glaube und Werte“, um „Gemeinde als Gasthaus“, „persönliche Frömmigkeit“ und ein Planspiel zum Thema. Alle Teilnehmenden haben auch die Möglichkeit eigene Themen mitzubringen und zu bearbeiten; dem wird beim „Open Space“ Raum gegeben.
Wichtig zu beachten ist, dass der Kongress in diesem Jahr ungewöhnlich früh stattfinden wird. Schon Anfang Februar, vom 10. bis zum 12., wird auf die Jugendburg Ludwigstein bei Witzenhausen eingeladen. Darum ist eine zügige Anmeldung erforderlich. Sie erfolgt ganz bequem über das Internet (www.selk-jugend.de/kongress).
Der Kongress richtet sich als zentrale Fortbildung des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) an alle, die Jugendarbeit gestalten wollen, ob es Jugendkreisleitende, Mitarbeitende bei Jugend- und Konfirmandenfreizeiten, Diakoninnen und Diakone, Vikare, Pastoralreferentin oder Pfarrer sind.
Dem Vorbereitungs-Team dieses Kongresses gehören folgende Mitarbeitende des Jugendwerkes an: Pfr. Dr. Christian Neddens (Saarbrücken), Marit-Inga Peters (Hamburg), Sophie Rönnecke (Halle), Hauptjugendpastor Henning Scharff (Homberg), Daniel und Hanna Schröder (Münster), Bezirksjugendpastor Tilman Stief (Homberg).
Materialien zur Jugendarbeit - Homepage des Jugendwerkes der SELK
Homberg/Efze, 22.12.2011 - Zu Beginn des Jahres steht oft eine Beschäftigung mit der jeweiligen Jahreslosung an. Zur „Überschrift“ für das Jahr 2012 aus dem 2. Korintherbrief des Neuen Testamentes hat das Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) mehrere Vorschläge zur Umsetzung mit Jugendgruppen auf seiner Homepage bereitgestellt (www.selk-jugend.de). Hauptjugendpastor Henning Scharff hat Anleitungen zu einer Schreibmeditation zum Text der Jahreslosung, einem Rundgespräch zu biblischen Gestalten und einer Einheit zu Stärken und Schwächen erarbeitet. Des Weiteren runden eine Bildbetrachtung und ein Meditationsvorschlag die vielfältigen Umsetzungsmöglichkeiten ab.
Eine andere Materialsammlung, die neu online gestellt wurde, trägt den Titel „Jugend und ältere Menschen in der Kirche“ oder „Großeltern und Enkel“. Diese Vorschläge möchten Begegnungen verschiedener Generationen miteinander ermöglichen. Sie sollen dazu beitragen, sensibel füreinander zu werden, voneinander zu lernen und füreinander zu handeln. Nach einigen Situationsbeschreibungen, die der Zeitschrift GEO entnommen worden sind, werden konkrete Umsetzungsvorschläge gegeben. In den einzelnen Einheiten geht es um gegenseitige Lebensberichte, eine Spielzeugkiste, Fotoalben, gemeinsame Gottesdienstvorbereitung, einen Ausflug oder einen Generationenparcours. Wie bei den anderen Materialsammlungen der Homepage können all diese Vorschläge als „Steinbruch“ genutzt werden oder als Anregung für eigene Ideen dienen.
Über 500 Abonnenten - Virtueller Adventskalender bei juwin4u
Homberg/Efze, 22.12.2011 - Der Adventskalender des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) erfreut sich weiterhin wachsender Beliebtheit. „Kostenlos und kalorienfrei – aber gehaltvoll“ werden ab dem ersten Dezember 24 Türchen online bereitgestellt. Nutzen kann man diesen Adventskalender über Facebook oder indem man sich mit seiner Adresse unter www.selk-jugend.de/juwin4u angemeldet hat. Im zweiten Fall bekam man die Türchen per Mail zugeschickt.
Im vergangenen Jahr kamen noch einmal knapp 60 Abonnenten hinzu, so dass sich in Spitzenzeiten insgesamt 518 User mit dem Adventskalender des Jugendwerkes die Adventszeit verschönten.
Angelika Müller (Mainz), ehemalige Bezirksjugendvertreterin im Kirchenbezirk Hessen-Süd der SELK, sorgte letztmalig dafür, dass hinter jedem Türchen geistliche Impulse, Gedanken oder Geschichten auftauchen, die einen über die Adventszeit begleiten und bereichern. Sie koordinierte Texteinsendungen von Mitarbeitenden des Jugendwerkes und versah alle Türchen mit einer Einleitung. Für das nächste Jahr wird noch nach einem neuen Koordinatoren bzw. einer neuen Koordinatorin gesucht.
Über juwin4u werden in unregelmäßigen Abständen auch sonstige Informationen des Jugendwerkes verschickt.
Wunschfabrik Leben - JuFe-AG tagte in Kassel
Homberg/Efze, 15.12.2011 - Die lange Pause hat ein Ende! Im
nächsten Jahr wird es wieder Zeit für ein buntes Jugendfestival (JuFe)
der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Das Thema des
Festivals, das die zuständige Arbeitsgruppe des Jugendwerkes der SELK
bei ihrer Sitzung in Kassel erarbeitete, lautet (noch im Arbeitstitel):
"Wunschfabrik Leben". Dabei wird es um große und kleine Lebensträume
gehen, um Wünsche und deren Grenzen, um Gebet und Gebetserfüllung und
vieles mehr.
Eine Schwierigkeit, mit der die Arbeitsgruppe zu kämpfen hatte, sind die
Schulferien im Herbst 2012. Eine zufriedenstellende Schnittmenge ließ
sich im nächsten Jahr nicht finden. So werden sich die meisten
Teilnehmenden aus dem Norden leider einen Tag schulfrei nehmen müssen,
um das ganze JuFe zu erleben - so wie es für die Beteiligten aus
Süddeutschland leider immer der Fall ist. Das JuFe findet statt vom 12.
bis zum 15. Oktober 2012, wahrscheinlich wieder in Kassel.
Unter der Gesamtleitung von Bezirksjugendpastor Hinrich Schorling
(Witten) gehören folgende Mitglieder dem sehr gut aufgestellten
Planungsteam an: Nadine Dietz (Witten), Anna Hönig (Frankfurt), Oliver
Knefel (Hüllhorst), Dorthe Kreckel (Berlin), Daniel Meinecke (Groß
Oesingen), Hauptjugendpastor Henning Scharff (Homberg/Efze), Myriam
Scheiner (Gemünden), Bernhard Daniel Schütze (Frankfurt), Pfr. André
Stolper (Dreihausen), Jonas Stracke (Radevormwald), Pfr. Carsten Voß
(Verden) und Annika Wagner (Witten).
Fundamentalismus, Reformation und neuer Vorstand - Mitgliederversammlung der aej in Berlin
Berlin, 21.11.2011 - (aej) Im Rahmen ihrer 122. Mitgliederversammlung (MV) vom 17. bis 20. November in Berlin hat die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender der aej ist Dr. Thomas Schalla, Landesjugendpfarrer der Evangelischen Landeskirche in Baden. Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin wurde der gesamte neue Vorstand feierlich in sein Amt eingeführt.
Die Herausforderungen der vor ihm liegenden Aufgaben als aej-Vorsitzender beschreibt Dr. Thomas Schalla so: „Um die Rahmenbedingungen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu sichern und die Mitglieder in ihren Aufgaben zu unterstützen, muss die aej als kompetenter und starker Akteur weiter ausgebaut werden. Die Vielfalt der unterschiedlichen Ansätze und Traditionen ist Programm und Stärke der aej. Diese Vielfalt gilt es auch in Zukunft zu profilieren. Es wird darüber hinaus wichtig, in den kommenden Jahren noch stärker die inhaltlichen und strategischen Herausforderungen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor Ort aufzugreifen. Kinder und Jugendliche brauchen starke Partner(innen) in Kirche und Gesellschaft. Die aej wird sich an ihrer Seite weiter dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche Räume haben, christlichen Glauben zu leben und Verantwortung für die Welt zu übernehmen."
Das Schwerpunktthema der 122. MV lautete: „Fundamentalismus – Bedeutung, Ursachen und Tendenzen“. Darin wurde beleuchtet, wie Fundamentalismus entsteht, wie er handelt, welche Merkmale und Erscheinungsformen es auch von christlichem Fundamentalismus gibt und welche Strategien dagegen zu setzen sind. Den einführenden Vortrag zum Thema hielt Dr. Reinhard Hempelmann von der Evangelischen Zentrale für Weltanschauungsfragen (EZW), Berlin.
Die rund 120 Delegierten fassten in Berlin auch grundlegende Beschlüsse für die Arbeit der Evangelischen Jugend in Deutschland. Etwa zur Stärkung des Reformationstages und der Beteiligung der aej an Projekten am Reformationsjubiläum 2017 und auf dem Weg dorthin. Dafür wurde eine Projektgruppe eingesetzt, die ausgehend von den zentralen theologischen Inhalten und der Wirkungsgeschichte der Reformation, nach der heutigen Bedeutung der Reformation – insbesondere für Jugendliche – und der Zukunftsfähigkeit von Kirche fragt.
Die jährlich abgehaltene Mitgliederversammlung der aej bietet am Rande immer wieder die gute Möglichkeit für informelle Gespräche. Es entstehen viele Kontakte und es geschieht ein wertvoller Austausch über alle möglichen Bereiche der Jugendarbeit unter z.T. ganz unterschiedlich geprägten Jugendverbänden.
Die aej ist der Zusammenschluss der Evangelischen Jugend in Deutschland. Ihre derzeit 35 Mitgliedsorganisationen sind evangelische Jugendverbände und Jugendwerke, Jugendwerke evangelischer Freikirchen und die Jugendarbeit der Mitgliedskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland. Hinzu kommen neun bundesweit tätige außerordentliche Mitglieder. Die aej vertritt die Interessen von ca. 1,2 Millionen jungen Menschen. Die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) ist Mitglied in der aej und hat einen Delegiertenplatz, den Hauptjugendpastor Henning Scharff wahrnimmt. Überdies stand der SELK in diesem Jahr ein Gastplatz zu, den die Jugendvertreterin des Kirchenbezirkes Niedersachsen-Ost der SELK Silvia Hauschild (Hamburg) ausfüllte.
Eine Freizeit unterm Tannenbaum - "freizeitfieber"-Freizeiten 2012
Homberg/Efze, 20.11.2011 - Der neue "freizeitfieber"-Prospekt ist gerade in den Druck gegangen und wird Anfang Dezember verteilt. Alle Teilnehmenden der Freizeiten in diesem Jahr bekommen den Prospekt frei Haus. Daneben werden alle Pfarrämter der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) mit vielen Prospekten zum Verteilen bedacht.
Damit hat die Freizeit-Saison 2012 schon begonnen. „freizeitfieber“, das Netzwerk für Kinder- und Jugendreisen im Jugendwerk der SELK, kann auch in diesem Jahr ein sehr breites Spektrum anbieten: Neben den Dauerbrennern wie den Kuhlen und SAUstarken MISTfreizeiten auf dem Schulbauernhof Tannenhof, den RAder SIng- und MUsizierTAgen (RaSiMuTa) oder der Taizé-Freizeit in der Osterwoche, den zweiwöchigen Sommerfreizeiten nach Sardinien, Frankreich und Schweden werden die Fußballfreizeit (das Taller Geballer), einfaches Leben bei den „Mühlenmomenten“, eine Pferd-Fuß-Fahrrad-Freizeit auf Rügen, die Geistlichen Oasen im Homberger Jugendgästehaus und ein theologisches Schnupperwochenende in der Lutherischen Theologischen Hochschule Oberursel angeboten. Dazu kommen die bewährten Fortbildungsangebote für Freizeitleitende: der Freizeitleiter-Kurs beim freizeitfieber-Trainingswochenende in Homberg und das Rettungsschwimmer-Seminar in Rodenberg.
Besinnung, Ausbildung, Musik und Sport kommen an großartigen Orten zu ihrem Recht. Alle Freizeiten werden von ausgebildeten Freizeitleitenden durchgeführt, die nicht nur interessante Orte ausgesucht, sondern auch ein auf Jugendliche zugeschnittenes geistliches Programm zusammengestellt haben. „… unterwegs mit Gott“ lautet das Motto von freizeitfieber. Und genau das soll auch der „Mehrwert“ von freizeitfieber sein.
Wie immer bietet freizeitfieber die Möglichkeit an, Gutscheine für eine der freizeitfieber-Maßnahmen zu bestellen. Eine Freizeit unterm Tannenbaum - als Weihnachtsgeschenk für Kinder, Enkel, Patenkinder, Konfirmanden oder Nachbarn kann dieser Service gern in Anspruch genommen werden. Bestellungen sind an das Jugendwerk der SELK in Homberg zu richten.
Umfassende Informationen über alle freizeitfieber-Freizeiten gibt es Anfang Dezember unter www.freizeitfieber.de.
Advent am Bildschirm - Virtueller Adventskalender des Jugendwerkes
Homberg/Efze, 16.11.2011 - Wie schon in den vergangenen Jahren, bietet das Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche
(SELK) einen Adventskalender per Internet an. Jeden Tag wird ein neues „Türchen“ geöffnet - eine kurze Betrachtung, eine Meditation, ein Gedankenimpuls oder ein Lied. Beigetragen werden die „Türchen“ von Pfarrern, Mitarbeitenden in der Jugendarbeit und Jugendlichen.
Dieser Adventskalender ist in der Form eines Newsletters erhältlich. Er kann abonniert werden, indem man eine (leere) E-Mail sendet an:
subscribe-juwin4u@kbx7.de. Man erhält dann eine Mail vom System, die man einfach zurücksendet und damit die Anmeldung bestätigt.
Erstmals soll dieser Adventskalender auch als Gruppe auf Facebook angeboten werden. Erreichbar wird er sein unter dem Link:
http://www.facebook.com/groups/tuerchen/.
„Die Intention des Kalenders ist es, jeden Tag einen Impuls zu geben, um die Adventszeit, die allzu oft von Vorweihnachtsstress geprägt ist, bewusster und entspannter wahrzunehmen, und den Blick immer wieder auf die Ankunft Jesu Christi auf Erden zu lenken.“ So beschreibt Angelika Müller, die Koordinatorin des Kalenders, das jährliche Adventsprojekt.
Zum Empfängerkreis gehören im Augenblick 485 Jugendliche und Erwachsene Internet-User.
Wieder neue Gesichter - Personelle Wechsel im Jugendwerk der SELK
Homberg/Efze, 08.11.2011 - Wieder einmal waren bei der Sitzung der Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) einige neue Gesichter zu sehen. Und wieder einmal wird deutlich, dass die Jugendarbeit Bereich ist, der mit starker Fluktuation zu tun hat – auch in den Leitungsgremien. Nachdem Simon Brückmann (Hannover) wegen beruflicher Belastung nach nur einem Jahr zurück getreten ist, wählte die Jugendkammer Madita Kämpfert (Verden) als neue Vorsitzende aus den Reihen der Bezirksjugendvertreterinnen.
Nach einjähriger Vakanzzeit ist das Jugendpfarramt im Kirchenbezirk Niedersachsen-West der SELK mit Pfr. Hans-Heinrich Heine (Hermannsburg) zunächst für ein Jahr wieder besetzt. Auch im benachbarten Kirchenbezirk Niedersachsen-Ost ist mit Pfr. Robert Mogwitz (Uelzen) ein neuer nebenamtlicher Jugendpfarrer gefunden worden. Er tritt die Nachfolge von Pfr. Jörg Ackermann (Scharnebeck) an. Der Kirchenbezirk Rheinland ist weiterhin vakant. Nach Möglichkeit soll diese Stelle ähnlich wie im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg mit einem ehrenamtlichen Jugendkoordinator besetzt werden. Der Synode liegt ein entsprechender Antrag vor. Das Jugendmitarbeitergremium schlägt Mike Luthardt für diesen Posten vor.
Einen neuen Jugendvertreter gibt es im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg. Hier wurde Amos Krieser (Fürstenwalde) für seine Schwester Johanna gewählt, die aus Studiengründen nicht zur Wiederwahl bereit stand.
Pfr. Henning Scharff für weitere Amtsperiode vorgeschlagen - Jugendkammer nominiert Hauptjugendpastor
Homberg/Efze, 08.11.2011 - Im nächsten Jahr läuft die fünfjährige Amtszeit von Henning Scharff als Hauptjugendpastor der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) ab. Darum musste die Jugendkammer der SELK bei ihrer Sitzung in Homberg wieder einen Kandidaten nominieren, den sie der Kirchenleitung damit zur Berufung vorschlägt. Scharff stand zur erneuten Kandidatur bereit und wurde bei einer Enthaltung für eine weitere Amtsperiode nominiert.
Verbindliche Positionen gegen sexuelle Gewalt verabschiedet - Jugendkammer tagte in Homberg
Homberg/Efze, 08.11.2011 - Bei ihrer Herbstsitzung hat die Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) die Fortbildung aus dem Frühjahr zum Thema „seuxualisierte Gewalt“ mit der Erstellung eines Positionspapiers aufgenommen.
Schon seit einigen Jahren wird dies Thema in der Jugendkammer der SELK prophylaktisch behandelt. Die Jugendvertreterinnen bzw. Jugendvertreter und die Jugendpastoren haben miteinander zwei Fortbildungen im Rahmen der Sitzungen erlebt und nun ein Positionspapier verabschiedet, das in Zukunft die Grundlage von Fortbildungen zum Thema auf allen Ebenen des Jugendwerkes sein soll. Die „Verbindlichen Positionen des Jugendwerkes der SELK zum Umgang seiner Mitarbeitenden hinsichtlich der Thematik von Vernachlässigung und Gewalt, insbesondere sexueller Gewalt“ ergänzen die augenblicklichen Arbeiten der Kirchenleitung zum Thema. Einen Entwurf für die Rezeption innerhalb des Jugendwerkes (Art der Weitergabe in allen Ebenen des Jugendwerkes, Arbeitshilfe etc.) entwickelt z.Z. Pfr. Robert Mogwitz.
Einen weiteren Schwerpunkt der dreitägigen Sitzung bildeten wie immer die Berichte aus den Arbeitsgruppen, die die Jugendkammer für die laufende, gesamtdeutsche Jugendarbeit der SELK eingesetzt hat. Darin wurde ein Überblick über die geplanten Freizeiten im Jahr 2011 von „freizeitfieber“ gegeben, ein Ausblick auf die "Geistlichen Oasen", das Jugendfestival im nächsten Herbst und den Kongress für Jugendarbeit geworfen und schließlich die schleppenden Fortschritte beim Liederbuch-Projekt "Komm und sing. Come on and sing" bedacht.
Die Jugendkammer der SELK besteht aus den Kirchenbezirksjugendpfarrern, den Kirchenbezirksjugendvertreterinnen und -vertretern, dem Hauptjugendpfarrer und als ständigen Gästen einem Vertreter der Kirchenleitung der SELK und den Vertretern der Jugendarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden (ELKiB). Sie tagt zweimal im Jahr.
Entwicklung eines Kodex für soziale Netzwerke - Bundesinnenminister will einen besseren Schutz der Nutzer erreichen
Berlin, 02.11.2011 - Anfang November gab Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich den Startschuss für die Entwicklung eines allgemeinen Kodex für soziale Netzwerke. Dafür trafen im Bundesinnenministerium erstmals alle verantwortlichen Akteure zusammen, um über die Entwicklung und Themenbereiche einer Selbstregulierung zu beraten. Innenminister Friedrich begrüßte die Betreiber von sozialen Netzwerken, Verbänden, Einrichtungen der freiwilligen Selbstkontrolle sowie Daten- und Verbraucherschützer: "Mir ist klar, dass es sich aufgrund der vielfältigen Interessenlagen um ein ambitioniertes Vorhaben handelt. Ich bin jedoch überzeugt, dass ein Kodex für soziale Netzwerke Vorteile für alle Beteiligten bringen wird."
Das Bundesinnenministerium setzt im Bereich seiner Netzpolitik verstärkt auf eine Selbstregulierung der betreffenden Branchen. Beim Geodaten-Kodex, der eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft für Panorama-Bilderdienste im Internet enthält, ist dies bereits gelungen. "Eine Selbstregulierung kann auch bei den sozialen Netzwerken ein effizienter Weg sein, schnell und flexibel Vereinbarungen zu treffen, bei denen für die Nutzer am Ende deutlich mehr Klarheit und Verlässlichkeit entsteht. Diese Regelungen gelten dann unabhängig davon, wo das betreffende Unternehmen seinen Geschäftssitz hat.", erklärte der Bundesinnenminister. Flankierende gesetzliche Schritte seien allerdings nicht auszuschließen, wenn bei den anstehenden Gesprächen keine angemessenen Regelungen gefunden werden. Es gelte, "die Rechtsordnung mit Augenmaß weiterzuentwickeln". Dazu gehöre auch, die aktuellen Maßnahmen der EU hinsichtlich der Überarbeitung der einschlägigen Datenschutzrichtlinie aktiv zu begleiten und die eigenen Vorstellungen in diesen Prozess einzubringen.
Bei dem Treffen hat sich der Verein der Freiwilligen Selbstkontrolle der Multimediaanbieter (FSM) bereiterklärt, mit den betroffenen Unternehmen den Entwurf eines Kodexes für soziale Netzwerke zu erarbeiten. Der Kodex wird zunächst Themen aus dem Daten-, Jugend- und Verbraucherschutz beinhalten. Aufgrund der bestehenden Erfahrungen bei der Erarbeitung eines Verhaltenskodex im Jugendschutz hat Bundesinnenminister Dr. Friedrich die Initiative des Vereins sehr begrüßt. Eine erste abgestimmte Fassung des Kodex soll bis zur CeBIT 2012 vorgelegt werden.
Geistliche Oase im Advent - Das besondere Freizeitangebot für junge Erwachsene
„Aufatmen – Geistliche Oase Homberg“: Bei diesem Freizeitangebot, das vom Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) angeboten wird, geht es darum, gerade in der Adventszeit den Alltag einmal hinter sich zu lassen, die Hektik der Vorweihnachtszeit zur Seite zu schieben, sich eine Auszeit zu gönnen, zur Ruhe zu kommen und mit Gott in Kontakt zu treten. „Ein Wochenende im Advent die Seele streicheln“, so drückt es Hauptjugendpfarrer Henning Scharff aus, der das Wochenende am 2. Advent zusammen mit Dorthe Kreckel leiten wird.
Gemeinsam werden die Teilnehmenden verschiedene Möglichkeiten ausprobieren, das eigene geistliche Leben zu gestalten. Der passende Ort dafür ist das über 500 Jahre alte Lutherische Jugendgästehaus in Homberg mit seinem wunderschönen Fachwerk-Ambiente. In diesem Jahr sollen Weissagungen aus dem Buch des Propheten Jesaja in Andachten, in einem Meditationsweg mit mehreren Stationen, oder geführten Spaziergängen betrachtet werden.
Die „Adventsoase“ wird für junge Erwachsene (etwa 17 bis 35 Jahre) durchgeführt. Die Veranstaltung findet von Freitagabend bis Sonntagmittag statt. Anmeldeschluss beim Jugendwerk der SELK ist der 23. November.
Ein schöner Abschluss - Verabschiedung von FSJ-Referentin Katharina Lochmann
Homberg/Efze, 22.10.2011 - Im Oktober 2006 wurde Katharina Lochmann als Referentin für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) beim Jugendfestival der SELK im ostwestfälischen Hüllhorst eingeführt. In diesem Jahr endet ihre Dienstzeit, da die Stelle einer FSJ-Referentin der SELK im Zuge der Kooperation mit dem Jugendverband „Entschieden für Christus“ e.V. (EC) eingespart wurde. In der Andacht anlässlich ihrer Verabschiedung am 21. Oktober 2011 dankte ihr Hauptjugendpastor Henning Scharff dafür, dass sie über fünf Jahre lang einen Teil ihrer Lebenszeit, Begabung und Kraft „unserer Kirche“ geschenkt hat.
Katharina Lochmann übernahm die hauptamtliche Referentinnenstelle von ihrer Vorgängerin Dorthe Kreckel. Als Berufseinsteigerin musste sie sich einem breiten Arbeitsfeld widmen. Dazu gehörten vor allem die pädagogische Betreuung der Freiwilligen, sie fungierte als Kontaktperson zu den einzelnen Einsatzstellen, musste sich um die Akquise neuer Einsatzstellen kümmern, kümmerte sich um Verträge und diverse Finanzzuschüsse und begleitete die Großveranstaltungen im Jugendwerk der SELK. Im Rahmen der Andacht zu ihrer Verabschiedung wurde Frau Lochmann nun entpflichtet und für ihren weiteren Lebensweg gesegnet.
Bei der anschließenden Feier, die die Mitarbeitenden im Jugendwerk der SELK ausrichteten, und bei der man zunächst einen nicht ganz ernstzunehmenden Sicherheitsbeauftragten am Eingang zum Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg passieren musste, wurden kurzweilige und bewegende Grußworte gehalten. Als einen Höhepunkt der Abschiedsfeier werden die geladenen Gäste sicherlich die amerikanische Versteigerung einer fantastischen Wollmütze zugunsten der S.T.A.A.K.-Stiftung in Erinnerung behalten. Diesen Restposten aus einem ehemals großen, von Freiwilligen in vielen Handarbeitsstunden hergestellten Basarangebot, sicherte sich die Mutter der verabschiedeten Referentin.
„Lutherisch – da geht was“ - Lutherischer Kongress für Jugendarbeit
Homberg/Efze, 20.10.2011 - „Ziel dieses Kongresses ist es, das gesunde Selbstbewusstsein zu vermitteln, dass lutherische Christen der Kirche und der Gesellschaft dauerhaft etwas zu bieten haben“, heißt es im Werbeflyer über den nächsten Lutherischen Kongress für Jugendarbeit. In der vielseitigen Beschäftigung mit dem Thema „Lutherisch – da geht was“ soll einerseits die Attraktivität des eigenen Glaubens entdeckt und andererseits die Frage gestellt werden, wo Glaube Zukunft für Kirche und Gesellschaft gestaltet.
Der Kongress richtet sich als zentrale Fortbildung des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) an alle, die Jugendarbeit gestalten wollen, ob es Jugendkreisleitende, Mitarbeitende bei Jugend- und Konfirmandenfreizeiten, Diakoninnen und Diakone, Vikare, Pastoralreferentin oder Pfarrer sind.
Im Jahr 2012 wird der Kongress ungewöhnlich früh stattfinden. Schon vom 10. bis zum 12. Februar wird auf die Jugendburg Ludwigstein bei Witzenhausen eingeladen. Darum ist es in diesem Jahr noch wichtiger, diese Fortbildung rechtzeitig in den Blick zu nehmen. Da die Plätze wie immer begrenzt sind, und es die Planung enorm erleichtert, bietet sich eine zügige Anmeldung über das Internet an (www.selk-jugend.de/kongress/index.htm).
Buntes Angebot - Jugendprogramm beim Lutherischen Kirchentag
Homberg/Efze, 17.10.2011 - Selbstverständlich soll der nächste Lutherische Kirchentag, den die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) vom 18. bis zum 20. Mai 2012 in Hannover ausrichtet, auch für Jugendliche attraktiv sein. Der vorbereitenden Arbeitsgruppe der Jugendkammer der SELK ist es gelungen, ein buntes Workshop-Angebot zusammenzustellen. So wird z.B. die Gelegenheit geben, biblische Botschaften in Tanz oder Graffiti auszudrücken. Eine lokale, christliche Initiative zur Arbeit mit Drogenabhängigen gibt Einblicke in ihre Arbeit. Ein zum Christentum konvertierter ehemaliger Moslem regt zur Diskussion mit dem Islam an. Andere Workshops geben Ideen an die Hand, wie der eigene Weg mit Gott gestaltet werden kann.
Neben den Workshops ist ein Kurzfilmabend am Freitag und ein bunter Abend am Samstag in Planung. Außerdem organisierte die Arbeitsgruppe ein Konzert für mehrere Generationen: Die christliche Jazz- und Pop-Sängerin Sarah Kaiser konnte für den späten Samstagnachmittag gewonnen werden.
Die vorbereitende Arbeitsgruppe besteht aus Pfarrer Klaus Bergmann, Simon Brückmann, Silvia Hauschild, Juliane Henschke, Vikar Andreas Otto, Alrun und Kianga Rehr und Hauptjugendpastor Henning Scharff.
„Ihr habt so tolle Einsatzstellen“ - Kooperation beim FSJ begonnen
Homberg/Efze, 10.10.2011 - Seit dem 01. August greift der Kooperationsvertrag, den das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) mit dem FSJ in der Trägerschaft des Deutschen Jugendverbandes „Entschieden für Christus“ (EC) geschlossen hat. Die Einsatzstellen wurden zuvor mit zwei Ausnahmen gemeinsam besucht, um dort den Übergang möglichst einfach und transparent zu gestalten.
In den Auswertungsgesprächen resümierte die verantwortliche Referentin des EC beeindruckt: „Ihr habt so tolle Einsatzstellen. Ich freue mich so, jetzt einen Schulbauernhof anbieten zu können“. Die Einsatzstellen in Altenheimen, hessischen Schulen, der Frankfurter Trinitatisgemeinde oder der Lutherischen Theologischen Hochschule in Oberursel brächten sehr viel Qualität mit. Leider ist es bisher noch nicht gelungen, die letztgenannte Stelle zu besetzen.
Das Hauptjugendpfarramt, das laut Vertrag inhaltlich und personell bei den Seminaren und Begleittagen für die Freiwilligen mitarbeitet, hat dem EC mehrere Wahlangebote für die Freiwilligen vorgelegt (Pilgerwanderung, Beteiligung am Kongress für Jugendarbeit oder am Freizeitleiterseminar von freizeitfieber, dem Netzwerk für Kinder- und Jugendreisen im Jugendwerk der SELK), die das diesjährige Angebot wesentlich bereichern.
Zahl der Studierenden auf neuem Höchststand - Angaben des Statistischen Bundesamtes
Wiesbaden, 22.09.2011 - Die Zahl der Studierenden an Deutschlands Hochschulen ist weiter angestiegen. Im Wintersemester 2010/2011 waren 2,218 Millionen Menschen eingeschrieben. Das sind 96.400 Studierende mehr als im Jahr zuvor und so viele Studierende wie noch nie. Das berichtet das Statistische Bundesamt (DESTATIS) im Rahmen seiner Fachserie "Studierende an Hochschulen".
Einen Rekord gab es auch bei den Erstsemestern: Mit 444.700 wurden etwa 20.500 mehr gezählt als im Vorjahr. Als Ursache für den anhaltenden Anstieg sehen die Statistiker einen allgemeinen Trend zur Höherqualifizierung. So wurden seit dem Wintersemester 2008/09 jedes Jahr gut vier Prozent mehr Studierende gezählt. Das Durchschnittsalter der Studierenden lag wie im Vorjahr bei 25,3 Jahren. Betriebswirtschaftslehre war erneut das beliebteste Fach - auf Platz zwei rangiert mit deutlichem Abstand Maschinenbau.
In diesem Herbst wird ein noch größerer Anstieg der Studienanfängerzahlen erwartet, weil wegen der Aussetzung der Wehrpflicht und doppelter Abiturjahrgänge in Niedersachsen und Bayern vermutlich mehr junge Menschen ein Studium aufnehmen werden. Die beliebtesten Standorte sind weiterhin Berlin und Hamburg. Niedersachsen und Brandenburg verzeichnen auch wieder die höchsten Abwanderungszahlen wegen der Wanderung in die angrenzenden Stadtstaaten. Insgesamt sind die Hochschulen im Süden der Republik für Studierende attraktiver als die im Norden.
Die Betreuungsrelation an deutschen Hochschulen ist insgesamt unverändert geblieben. 2009 wurden wie bereits 2002 an deutschen Hoch¬schulen durchschnittlich 15 Studierende von einer wissenschaftlichen und künstlerischen Lehrkraft betreut. Der Wissenschaftsrat hatte 2008 empfohlen, die Betreuungsverhältnisse zu verbessern, um den mit der Einführung von Bachelor- und Masterstudien¬gängen wachsenden Bedarf an intensiver Beratung und Betreuung der Studierenden gerecht zu werden.
Dokumentationen, Spielfilme und Reportagen kostenlos ausleihen - Konferenz der Landesfilmdienste
Bonn, 14.09.2011 - Die Konferenz der Landesfilmdienste e.V. (KdL) in Bonn vermittelt und fördert den Verleih von Medienproduktionen diverser Organisationen und Verbände aus Bildung, Kultur und Wirtschaft. Wer noch einen passenden Film für eine Unterrichtseinheit, Anschauungsmaterial für ein Seminar oder einfach nur eine spannende Dokumentation oder einen Spielfilm für den Feierabend sucht, kann in der Online-Datenbank aus mehr als 5.000 verschiedenen Medien wählen. Die Filme können kostenlos in den regionalen Landesfilmdienststellen ausgeliehen oder direkt via Download oder Stream von der Webseite des KdL (www.landesfilmdienste.de)abgerufen werden.
Möglichkeiten nutzen - „studifieber“ berät in Göttingen
Göttingen, 09.09.2011 - Auch gute Ideen brauchen ihre Zeit, bis sie sich durchgesetzt haben. Zu dieser Einschätzung kam die Arbeitsgruppe „studifieber“, einer Initiative zur Hilfe für Studierende und Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Hochschulorten. So könnten z.B. noch mehr Gemeinden die kostenlose Möglichkeit zur eigenen Präsentation auf der Homepage von studifieber nutzen (www.studifieber.de).
Studifieber, das Netzwerk für Studierende und Gemeinden an Hochschulorten hat zwei Zielgruppen. Erstens ist es eine Plattform für die Vernetzung von Studierenden und jungen Erwachsenen untereinander. In jeder Gemeinde an einem Hochschulstandort – so die Idee – gibt es einen oder zwei Menschen, die sich als erste Ansprechpartner anbieten. Sie können erste Tipps geben, bei der Zimmersuche helfen, erste Anlaufstation sein usw.
Zweitens ist studifieber eben eine Plattform, auf der Gemeinden sich und ihre Angebote darstellen können, - sich aber auch von den Angeboten anderer Gemeinden wie Semestereröffnungsgottesdienst, Stammtisch für Studierende, Pizzaessen nach dem Gottesdienst, Kaminabend oder was auch immer anregen lassen können.
Die Arbeitsgruppe beschäftigte sich unter der Leitung von Pfr. Stefan Förster und Hauptjugendpastor Henning Scharff außerdem ausgiebig mit der eigenen Präsenz auf dem Lutherischen Kirchentag im nächsten Mai.
Lichtblicke und Seifenblasen - 15. Rader Sing- und Musiziertage
Radevormwald, 08.09.2011 - Auch der veränderte Termin am Ende der westfälischen Sommerferien konnte den Rader Sing- und Musiziertagen (RaSiMuTa) nichts anhaben. Die inzwischen zum 15. Mal stattfindende Wochenendfreizeit in den Räumen der Martini-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Radevormwald zog wieder 60 begeisterte Sängerinnen und Sänger an. Zwölf ebenfalls begeisterte Menschen im Küchen- und Serviceteam sorgten für das ganze Drumherum. Und 300 Besucherinnen und Besucher genossen den Abschlussgottesdienstes – ausnahmsweise mal nicht am Pfingstmontag.
„Das durchgehende Motiv dieses Jahr ist das Licht, das zum Leuchten kommt durch die Person Jesu Christi. Er hat nicht nur das Dunkel erhellt, er ist nicht nur Lichtblick, sondern er gibt auch Durchblick. Dabei stellt sich dieses Licht ganz bunt dar, weil es sich in zahlreiche Farben bricht“, so Gemeindepfarrer Johannes Dress in seiner Begrüßung. Daher standen in diesem Jahr verschiedene Werke ganz unterschiedlicher Stilrichtungen auf dem bunten Programm, vom Bachchoral „Dein Glanz all Finsternis verzehrt“ aus dem Weihnachtsoratorium über „Let the sunshine“ von Tore W. Aas, dem norwegischen Leiter des berühmten „Oslo Gospel Chor“, bis hin zur modernen Kirchenmusik des estnischen Komponisten Arvo Pärt (Ausschnitt aus dem Magnificat) und des Arrangements eines Zululiedes von Finn-Ole Steffen, einem Sänger des Chores.
Schon seit Donnerstagabend hatten die Jugendlichen im Gemeindehaus der Martini-Gemeinde unter der hervorragenden musikalischen Leitung von Stephanie Buyken und ihrem Ehemann Benedikt Hölker aus Köln geprobt. Beide vermochten die Jugendlichen in den zweieinhalb Tagen enorm zu motivieren und zu begeistern, sodass sich diese Begeisterung im Konzert auf die Zuhörerschaft übertrug. Überzeugende musikalische Unterstützung leisteten dabei Jakobine Paulig am Klavier, Christoph Bensch an der Bassgitarre und Jan-Michael Schorling am Schlagzeug.
Für den Schlussteil des Konzertes hatte sich der RaSiMuTa-Chor etwas Besonderes ausgedacht, um das Motto „Lichtblicke“ noch einmal zu verdeutlichen. Die Sängerinnen und Sänger verteilten sich in der Kirche und bliesen Hunderte von faszinierenden Seifenblasen in den Kirchenraum, die eine Reflektion mit der Kirchenbeleuchtung erzeugten. Sie schufen damit einen auch sichtbaren Höhepunkt dieses Konzertes.
Sponsorenlauf beim Gertrudenstift-Jahresfest - Jugendlicher Schwung im Altenpflegeheim
Großenritte-Baunatal, 01.09.2011 - „Wir waren uns, was die Zahl und das Engagement der möglichen Teilnehmenden anbelangt, im Vorfeld sehr unsicher,“ resümiert Superintendent Jürgen Schmidt (Kassel), „umso überraschter und dankbarer waren wir, dass rund 40 Läuferinnen und Läufer, sowie Geherinnen und Geher die Strecke unter die Füße nahmen.“ Ein generationenübergreifendes Jahresfest gab es Ende August auf dem Gelände des im Kirchenbezirk Hessen-Nord der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) beheimateten Altenpflegeheimes Gertrudenstift in Baunatal-Großenritte. Bezirksjugendpfarrer Tilman Stief (Homberg/Efze) und die Jugend des Kirchenbezirks verliehen dem Festtag eine besondere Note. Sie gestalteten den Gottesdienst und das Nachmittagsprogramm.
Im Festvortrag informierte Stief über das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der SELK und die in diesem Jahr eingegangene Kooperation mit dem Deutschen Jugendbund „Entschieden für Christus“. Außerdem schloss er den Bogen zur S.T.A.A.K.-Stiftung, die das FSJ und in Zukunft stärker auch die ehrenamtliche Arbeit innerhalb der Jugendarbeit der SELK unterstützt. Der Sponsorenlauf diente dazu, das Stiftungskapital für diese wichtige Arbeit zu erhöhen.
Zum Start des Laufes, der als „Biathlon“ mit Dosenabwurf konzipiert war, zogen nicht nur Jugendliche, sondern Sportbegeisterte im Alter von 7 bis 68 Jahren die Sportschuhe an. Spontan Motivierte machten sich sogar im Sonntagsstaat auf die Piste, die pro Runde 500 Meter um das Gertrudenstift führte. So war dieses Jahresfest in mehrfacher Hinsicht ein voller Erfolg. Die Bewohnerschaft und alle Festgäste genossen den etwas anderen Tag, die Lauf- und Wurfaktiven erfreuten sich an ihren sportlichen Leistungen und die S.T.A.A.K.-Stiftung notiert zufrieden und dankbar die Erhöhung des Stiftungskapitals. Bisher erbrachte die Aktion Spenden im Wert von deutlich über 2.000,- Euro!
„Komm und sieh“ - Geistliche Oase in Homberg
Homberg/Efze, 30.08.2011 - Zum ersten Mal im Sommer und zum ersten Mal unter Einsatz des Schwenkgrills – bisher hatte sich die „Geistliche Oase Homberg“ terminlich immer an geprägten Zeiten des Kirchenjahres orientiert. Da es in der Adventszeit und in der Karwoche allerdings immer wieder zu vielen Terminkonflikten kommt, hatte das vom Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) eingesetzte Leitungsteam ab diesem Jahr eine Sommer-Oase für Ende August mit ins Programm aufgenommen.
Thematisch stand eine intensive Beschäftigung mit den ersten Jüngerberufungen des Johannesevangeliums auf dem Programm. Hierfür wurde die Methode „Bibel teilen“ gewinnbringend mit dem Bibliolog verbunden. Der zweite thematische Block, der eine meditative Einheit mit Bildern und Musik vom Kreuz zum Inhalt hatte, mündete in die Aussagen des Paulus zum Wort vom Kreuz im 1. Korintherbrief der Bibel. Im Sonntagsgottesdienst, den auch von Homberger Gemeindeglieder besuchten, wurden beide Teile unter dem Satz „Komm und sieh“ aus dem 1. Kapitel des Johannesevangeliums verbunden.
Inzwischen zur gut tuenden Tradition gewordene Programmteile waren die rahmenden Spaziergänge, zunächst zum Kennenlernen am Freitag mit Abschluss in der von einer Kerze erleuchteten, großen Homberger Stadtkirche und zur inneren Vorbereitung auf den Gottesdienst am Sonntagmorgen mit einem Gang bei Glockengeläut auf den Homberger Burgberg.
Die nächste Oase wird am 2. Adventswochenende stattfinden. Dieser Einstieg in die Adventszeit und ins neue Kirchenjahr ist für ältere Jugendliche und junge Erwachsene (von 16 bis 38 Jahren) ausgeschrieben.
Zehntscheunengespräche - Neue Veranstaltungsreihe in Homberg/Efze
Homberg/Efze, 22.06.2011 - Die im letzten Jahr eingeweihte Homberger Zehntscheune wird ab 2011 Schauplatz einer besonderen Veranstaltungsreihe. Die „Zehntscheunengespräche“ werden in loser Folge Themen aus der Schnittmenge von Kirche und Gesellschaft behandeln. Gemeinsam veranstaltet werden sie vom Evangelisch-Lutherischen Jugendzentrum e.V. und der Petrus-Gemeinde Homberg.
Den Auftakt machte Missionar Christian Tiedemann aus Wartburg (Südafrika), der sehr anschaulich über sein Engagement als Gefängnisseelsorger berichtete. Folgen werden die Vorträge „Kirche als Friedensort für alle Menschen“ von Oberstleutnant Karsten Reinecke (Verden) am 04. August und „Sünde – wie bitte?“ von Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel) am 28. Oktober. Es ist jeweils eine lebendige Aussprache im Anschluss an die Vorträge oder auch während der Vorträge vorgesehen.
Die Veranstalter möchten mit den Zehntscheunengesprächen eine Lücke im lokalen Angebot schließen. Außerdem rückt das spätmittelalterliche Gebäude in den Fokus der Öffentlichkeit. Und der relativ „neutrale Ort“ kann dazu dienen, potenziellen Zuhörern die „Schwellenangst“ zu einer kirchlichen Veranstaltung zu nehmen.
Ergänzt wird diese Reihe von einem Zehntscheunenkonzert am 11. September mit der Camerata Nova aus Braunschweig. Für die nächsten Jahre ist ein Zehntscheunenkino und auch eine Zehntscheunenausstellung geplant. Damit ließen sich die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des ältesten Homberger Gebäudes eindrucksvoll erleben.
Angebot für Familien und Konfirmanden - Ausbau im Lutherischen Jugendgästehaus Homberg
Homberg/Efze, 22.06.2011 - Sie existierte schon als Provisorium, jetzt ist sie endgültig fertig: die „blaue Etage“, eine separate Gästeetage des Lutherischen Jugendgästehauses in Homberg/Efze. Diese Etage befindet sich im Erdgeschoss des Bürogebäudes des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Sie verfügt über 10 Betten und kann entweder im Verbund mit dem gegenüberliegenden Jugendgästehaus oder eben separat angemietet werden.
Besonders für kleinere Gruppen ist dies ein attraktives und kostengünstiges Angebot im Gesamtangebot des Evangelisch-Lutherischen Jugendzentrum e.V., der das alte Gebäudeensemble in der Homberger Bergstraße betreut. Familien können hier in der schönen, nordhessischen Kleinstadt ihren Urlaub verbringen. Und auch für Konfirmandengruppen ist die „blaue Etage“ mit ihrer unmittelbaren Nähe zum Jugendwerk der SELK ein äußerst lohnendes Ziel.
Den Gruppen stehen zwei Zimmer mit vier und sechs Betten zur Verfügung, außerdem ein schönes Bad und eine neue gut ausgestattete Küche. Der Aufenthaltsraum ist mit Leinwand und Fernsehanschluss versehen. Ein besonderes Ambiente bekommt diese Gästeetage durch die durch freigelegten Grundmauern und das offene Fachwerk. In gemütlichen Sesseln kann man die Architektur des alten Hauses und die sich gut einfügenden Renovierungsarbeiten der Schreinerei Nitschke in Ruhe bestaunen.
Mit gut 550 Teilnehmenden „vom Chaos zum Kosmos“ - VII. SELKiade in Schifferstadt
Schifferstadt, 07.06.2011 - 480 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit rund 80 Helferinnen und Helfern im Alter von 0 bis 70 Jahren waren über das Himmelfahrtswochenende bei der VII. SELKiade in Aktion. Dies größte bundesweite Sport- und Spielevent des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) dient dem gemeinsamen spielen, arbeiten, beten und feiern. Austragungsort der SELKiade war das Paul-von-Denis-Schulzentrum in Schifferstadt (Pfalz). Die siebte SELKiade seit 1984 wurde erstmals von den Jugendmitarbeitergremien des Kirchenbezirkes Süddeutschland der SELK und der Evangelisch-Lutherschen Kirche in Baden (ELKiB) vorbereitet und durchgeführt.
Unter fast immer strahlendem Himmel traten 34 Teams aus ganz Deutschland treten im fairen Wettkampf gegeneinander an. Drunter befanden sich Spielgemeinschaften mehreren Jugendkreise und auch fünf „Oldie-Teams“. Letztere bestanden aus jungen Erwachsenen, die sich schon lange aus der Jugendarbeit und von freizeitfieber-Freizeiten her kennen und mittlerweile über ganz Deutschland verstreut sind. Bei den Spielen wurde den Mannschaften vieles abverlangt: sei es im Tauziehen, um Muskelkraft unter Beweis zu stellen, oder bei rauchenden Köpfen in diversen Wissens- und Geschicklichkeitsspielen. Alle Aufgaben zusammen hatte am Ende die Spielgemeinschaft aus „Hamburg-Stelle“ am besten bewältigt. Sie siegten knapp vor den Oldie-Teams „Altersheim“ (2. Platz) und „Rabbelkamp“ (3. Platz), dem Titelverteidiger. Der sehr abwechslungsreich gestalteten Siegerehrung ging die Preisverleihung des freizeitfieber-Quiz voraus, in dem es unter anderem einen 100,- Euro-Gutschein zu gewinnen gab. Anschließend ging es direkt über in die Abschlussparty.
Den Auftakt der Spiele bildete diesmal ein Highlight der besonderen Art. Die Eröffnungsveranstaltung begann mit einer fulminanten Präsentation der von den teilnehmenden Jugendgruppen mitgebrachten Joker gestaltet, bei der die Kreativität der einzelnen Teams bewundert werden konnte. Ziel dieser „Modenschau“ war es, möglichst gegensätzliche Kreaturen zu erschaffen und diese durch vier Accessoires (Hut, Schuh, Kette, Schöpfkelle) miteinander zu kombinieren. Im Mittelpunkt stand dabei die Schöpfkelle – getreu dem Motto der VII. SELKiade: „Die Schöpfung – Vom Chaos zum Kosmos“. Gleich zu Beginn und dann regelmäßig im Verlauf der Tage begeisterte das Maskottchen Kelli - eine personifizierte Schöpfkelle - das Publikum mit seinen mitgebrachten Geschenken.
Den Abschluss der SELKiade bildete ein stimmungsvoller Gottesdienst, der – wie alle Plenumsveranstaltungen – von der großartigen SELKiade-Band und einem eigens aus SELKiade-Teilnehmern gegründeten Chor musikalisch gestaltet wurde. Die liturgische Leitung des Gottesdienstes hatten Scott Morrison (Kaiserslautern), Jugendpastor des Kirchenbezirkes Süddeutschland der SELK und Andreas Schwarz (Pforzheim), Jugendpastor der ELKiB. Die Predigt hielt Henning Scharff (Homberg), Hauptjugendpastor der SELK. „Der Gottesdienst fand unter den Jugendlichen sehr großen Anklang und war somit ein ausgezeichneter Schlussakzent für ein fantastisches Wochenende“, resümiert Felix Schultz (Plochingen) vom Organisationsteam der SELKiade.
Nachdem am Sonntag zur Mittagszeit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Heimweg angetreten hatten, ging es für das Organisationsteam an die Aufräumarbeiten, die noch bis in den Abend andauerten. Das Organisationsteam unter der Leitung von Pfarrer Jürgen Wienecke und Esther Figge (beide Landau) zeigte sich glücklich über die gelungene Veranstaltung und dankbar, dass alles gut verlaufen ist.
Informationen und Bilder unter www.selkia.de.
VII. SELKiade endet mit stimmungsvollem Gottesdienst - Siegerteam kommt aus Hamburg und Stelle
Schifferstadt, 7.6.2011 – Am vergangenen Sonntag endete in Schifferstadt die VII. SELKiade. Den Abschluss für das Spiel- und Sportwochenende des Jugendwerks der SELK bildete ein stimmungsvoller Gottesdienst, der von der SELKiade-Band und einem eigens aus SELKiade-Teilnehmern gegründeten Chor musikalisch gestaltet wurde. Die liturgische Leitung des Gottesdienstes hatten SELK-Pfarrer Scott Morrison (Kaiserslautern) und
Pfarrer Andreas Schwarz (Pforzheim) von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden (ELKiB), die Predigt hielt SELK-Hauptjugendpfarrer Henning Scharff (Homberg).„Der Gottesdienst fand unter den Jugendlichen sehr großen Anklang und war somit ein ausgezeichneter Schlussakzent für ein fantastisches Wochenende“, resümiert Felix Schultz (Plochingen) vom Organisationsteam der SELKiade.

Bei den Wettkämpfen hatte das Team aus „Hamburg-Stelle“ den Sieg errungen, knapp vor den Teams „Altersheim“ (2. Platz) und „Rabbelkamp“ (3. Platz). Im Anschluss an die farbenfrohe und fröhliche Siegerehrung am Samstag ging es direkt über in die Abschlussparty in den Räumlichkeiten des Paul-von-Denis-Schulzentrums.
Nachdem am Sonntag zur Mittagszeit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Heimweg angetreten hatten, ging es für das Organisationsteam an die Aufräumarbeiten, die noch bis in den Abend andauerten.
Das Organisationsteam unter der Leitung von Pfarrer Jürgen Wienecke und Esther Figge (beide Landau) zeigte sich glücklich über die gelungene Veranstaltung und dankbar, dass alles gut verlaufen ist.
34 Teams aus ganz Deutschland - VII. SELKiade in vollem Gang
Schifferstadt, 4.6.2011 – Auch am dritten Tag der SELKiade geht es rund in Schifferstadt. Die Spiel- und Sportevent des Jugendwerks der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) ist in vollem Gang: 34 Teams aus ganz Deutschland treten im fairen Wettkampf gegeneinander an. Sei es im Tauziehen, um Muskelkraft unter Beweis zu stellen, oder bei rauchenden Köpfen in diversen Wissens- und Geschicklichkeitsspielen. Am heutigen Abend wird in Schifferstadt der Sieger gekürt werden. Es folgt die Abschlussparty.
Momentaner „Besitzer“ des SELKiade-Wanderpokals ist das Team „Rabbelkamp“, in dem Jugendliche verschiedener Gemeinden die VI. SELKiade 2008 in Ebsdorfergrund-Dreihausen gewannen. Das Team ist in Schifferstadt dabei, um den Titel zu verteidigen. Ebenfalls wird die Vergabe des „SELKiade-Klos“ mit Spannung erwartet. Diesen Preis erhält die Mannschaft, die am Ende den letzten Platz belegt.
„Die Schöpfung – Vom Chaos zum Kosmos“ - VII. SELKiade eröffnet
Schifferstadt, 3.6.2011 – Um 20.37 Uhr war es am gestrigen Abend soweit: Die VII. SELKiade wurde in Schifferstadt (Pfalz) eröffnet. 480 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und rund 80 Helferinnen und Helfer sind beim bundesweiten Sport- und Spielevent des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) am Start, um bis zum 5. Juni gemeinsam zu spielen, zu arbeiten, zu beten und zu feiern.
Der gestrige Abend wurde mit einer fulminanten Präsentation der von den teilnehmenden Jugendgruppen mitgebrachten Joker gestaltet, bei der die Kreativität der einzelnen Teams bewundert werden konnte. Ziel dieser Präsentation war es, möglichst gegensätzliche Kreaturen zu erschaffen und diese durch vier Accessoires (Hut, Schuh, Kette, Schöpfkelle) miteinander zu kombinieren. Im Mittelpunkt stand dabei die Schöpfkelle – getreu dem Motto der VII. SELKiade: „Die Schöpfung – Vom Chaos zum Kosmos“.
Das Maskottchen Kelli begeisterte das Publikum mit seinem Willkommensauftritt und seinen mitgebrachten Geschenken.
Ausnahmslos alle Shuttle-Busse hatten die Teilnehmenden nicht nur heil und gesund, sondern auch (relativ) pünktlich zum Ziel gebracht. Der erste komplette Veranstaltungstag am heutigen Freitag stand ganz im Zeichen der ersten beiden Spieleblocks.
Morgen geht's los - SELKiade 2011: 500 Jugendliche erwartet
Schifferstadt, 1.6.2011 - Morgen geht's los! Die SELKiade, das
größte Jugendtreffen der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche
(SELK), findet am langen Himmelfahrtswochenende in der Pfalz - und damit
erstmalig in Süddeutschland - statt. Die Wettkämpfe mit ihrem
umfangreichen Sport-, Spiel- und Spaßangebot ziehen Jugendliche aus
allen Ecken Deutschlands an. Rund 500 Teilnehmende werden das
Paul-von-Denis-Schulzentrum in Schifferstadt bevölkern. Ein Großteil der
Jugendlichen wird morgen mit dem bewährten und umweltfreundlichen
Busshuttle anreisen.
Die Tage in Schifferstadt stehen unter dem Thema "Die Schöpfung - vom
Chaos zum Kosmos". Chaotisches und sehr Geordnetes wird von "Kelli", der
personifizierten Schöpfkelle präsentiert werden. Spiele ohne Grenzen,
Eventabende und Schöpfungsandachten warten auf die Teilnehmenden. Ein
Highlight wird wie immer die Präsentation der Joker sein, die jedes Team
vorher kreativ gestaltet hat. In diesem Jahr wird dies nicht in einer
Ausstellung geschehen, sondern im Rahmen einer "Modenschau". Das legt
zumindest die lustige Beschreibung unter www.selkia.de nahe...
Die 7. SELKiade seit 1984 wird von den Jugendmitarbeitergremien des
Kirchenbezirkes Süddeutschland der SELK und der Evangelisch-Lutherschen
Kirche in Baden (ELKiB) vorbereitet und durchgeführt. Die Leiterin des
Organisations-Teams, Esther Figge (Bezirksjugendvertreterin der SELK aus
Süddeutschland) ist zuversichtlich, dass sich auf alle noch spontan
ergebenden Fragen eine Antwort finden wird. Anmeldungen sind weiterhin
möglich, können vom SELKiade-Team ab heute aber nur noch persönlich an
der "Abendkasse", direkt am Anmeldestand in Schifferstadt entgegen
genommen werden.
Sport und Gemeinschaft - Freie Plätze bei freizeitfieber-Freizeiten
Homberg, 22.5.2011 - Das Angebot von freizeitfieber, dem Reisenetzwerk im Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), wird in diesem Jahr sehr unterschiedlich genutzt. Die Freizeiten nach Kroatien und Spanien führen eine Warteliste, die Freizeiten nach Schweden, Masuren und in die Bretagne mussten mangels Anmeldungen abgesagt werden. Für Kurzentschlossene gibt es allerdings noch einige freie Plätze bei zwei sportlichen freizeitfieber-Freizeiten:
„Bolzen in Molzen“ für Jungen von 12 bis 16 Jahren im Lutherischen Jugenddorf Molzen bei Uelzen. Das FußballCamp 2011 lockt mit allem, was zum Fußball dazu gehört, außerdem mit Ausflügen und mit dem Thema „christliche Spielregeln“, die 10 Gebote. Die Freizeit, die von den drei Theologen und Hobby-Fußballern Benjamin Friedrich, Vikar Andreas Otto und Simon Volkmar vorbereitet wird, findet statt vom 22. Bis zum 31. Juli.
Wer nicht nur Fußball im Kopf hat, der könnte - 400 Meter vom Ostseestrand entfernt - beim Scharbeutzer Sommer auf seine Kosten kommen. Eine bunte Woche, vom 20. Bis zum 28. Juli, mit dem Besuch des Hansaparks, geistlicher Rahmung der Tage und allem, was das Meer bietet, bereiten Pfr. Jörg Ackermann, Jan und Lydia Scheidel vor.
Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter: www.freizeitfieber.de.
Neu: Oase im Sommer - Geistliches Auftanken für alle Generationen
Homberg, 21.5.2011 - Das ist neu in diesem Jahr: Die Geistliche Oase Homberg findet auch schon im Sommer statt. Damit reagieren die Veranstalter auf den Wunsch von vielen potenziellen Teilnehmenden. Am letzten Wochenende im August (26.-28. August 2011) laden Dorthe Kreckel, Katharina Müller und Hauptjugendpastor Henning Scharff zum „geistlichen Auftanken“ ins Lutherische Jugendgästehaus in Homberg ein. Dies Wochenende, das vom Hauptjugendpfarramt der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) veranstaltet wird, steht Interessierten aller Generationen ab 20 Jahren offen. Gebet, Gesang, Meditation und viel Ruhe werden diese Tage prägen.
„Wir haben hier die Gelegenheit, einen Bereich zu pflegen, der im Alltag viel zu oft untergeht“, wirbt Scharff. „Hier entsteht jedes Mal sehr schnell eine geistliche Gemeinschaft, indem jeder einzelne seinen persönlichen Draht zu Gott pflegt oder von Gott herstellen lässt…“ Auch nach dem „Jahr der Stille“ lohne es sich, ganz bewusst die Stille zu genießen.
Die Geistliche Oase Homberg wird es weiterhin auch im Advent geben, allerdings nur an einem Adventswochenende. Vom 02. bis zum 04. Dezember 2011 (2. Advent) richtet sich die Oase dann an Jugendliche und junge Erwachsene von 16 bis 38 Jahren.
„Lutherisch – da geht was“ - Kongress-AG des Jugendwerkes tagte in Homberg
Homberg, 16.5.2011 - Grundlegende Gedanken über die Fortbildung innerhalb der Jugendarbeit der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) stand auf der Tagesordnung des Vorbereitungs-Teams für den Lutherischen Kongress für Jugendarbeit, der Kongress-AG des Jugendwerkes. „Unsere Fortbildungsangebote in der Jugendarbeit sind ausbaufähig“, bilanzierte Hauptjugendpastor Henning Scharff seine Auswertung zum Thema und fuhr fort: „Wir können und dürfen junge Menschen nicht alleine lassen, wenn wir von ihnen erwarten, dass sie Jugendarbeit gestalten.“ Die ausgiebigen Überlegungen der Arbeitsgruppe werden Scharff und Pfr. Tilman Stief im Nachgang zur Sitzung zusammenfassen, um sie im Herbst der Jugendkammer der SELK vorzustellen.
Die zentrale Fortbildung des Jugendwerkes, der Lutherische Kongress für Jugendarbeit, soll im nächsten Jahr zum neunten Mal stattfinden. Sehr früh im Jahr, vom 10. bis zum 12. Februar 2012, ist er wie gehabt auf der Burg Ludwigstein in der Nähe des nordhessischen Städtchens Witzenhausen geplant. Der zunächst verwendete Titel erschien der AG etwas zu sperrig für die Jugendarbeit. Darum wird der Kongress nun überschrieben: „Lutherisch – da geht was“. Ziel des Kongresses ist es, Kernaussagen lutherischen Glaubens mit dem Alltag in Beziehung zu setzen. Das kann schon während des Kongresses für sehr konkrete neue Ideen und Impulse in der eigenen Jugendarbeit bzw. im persönlichen Glaubensleben sorgen.
Eine weitere Aufgabe der Arbeitsgruppe wird es sein, sich bis zur nächsten Sitzung noch einmal verstärkt um Nachwuchs zu bemühen, da einige der altgedienten Mitarbeitenden aus beruflichen Gründen aus der AG aussteigen werden.
Jamaika und der Tangstedter Forst - Fortbildung von freizeitfieber in Homberg
Homberg, 10.5.2011 - Brasilien, Papua oder dann doch lieber Jamaika? Das sind die Traum-Reiseziele der Teilnehmenden am freizeitfieber-Trainingswochenende im Lutherischen Jugendgästehaus, das vom 6. bis 8. Mai 2011 in Homberg (Efze) stattfand. Die tatsächlichen Ziele wie Spanien, Kroatien oder Tangstedter Forst, die sie als Mitarbeitende von freizeitfieber-Freizeiten in diesem Jahr ansteuern, nehmen sich dann allerdings etwas bescheidener aus.
freizeitfieber, das Reisenetzwerk im Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), bietet diese Fortbildung für Leitende und Mitarbeitende von Kinder- und Jugendfreizeiten in jedem Jahr an. Hier werden die Teilnehmenden fit gemacht für die bevorstehende Freizeit-Saison. Die Themen wechseln inzwischen in einem zweijährigen Rhythmus.
Die Hauptthemen der diesjährigen Fortbildung waren Finanzen einer Freizeit, Leitungsstile, Aufsichtspflichten, Jugendschutzgesetze und Verhalten bei Konflikten. Anhand von vielen konkreten Fragen, die sich für die Teilnehmenden aus den bisherigen Freizeitvorbereitungen ergeben hatten, wurden diese Themen sehr lebensnah behandelt. Geleitet wurde die Schulung von Pfr. Carsten Voß aus Duisburg in Vertretung für Hauptjugendpastor Henning Scharff und Mike Luthardt aus Oberhausen. Versorgt mit viel Material und mit dem guten Gefühl für die eigene Freizeit einen großen Schritt weiter gekommen zu sein schwärmten die Teilnehmenden schließlich wieder in alle Himmelsrichtungen aus.
Das komplette Team der Kroatien-Freizeit nutzte die Fortbildung zusätzlich zu einem vor- und nachgeschalteten Teamtreffen, bei dem sie sich zeitweise vom Hauptjugendpastor beraten ließen. Diese Idee wird zur Nachahmung empfohlen.
Kooperation mit dem EC - Änderungen beim FSJ
Kassel, 30.4.2011 - Die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) hat das Bildungsprogramm „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) jahrzehntelang als Träger unterstützt. Allerdings ist die Durchführung des FSJ für kleine Träger wie die SELK mit knapp 20 Einsatzstellen im Laufe der Jahre immer schwieriger geworden. Ständig steigende Kosten und erhöhter Verwaltungsaufwand stehen einer konstant bleibenden öffentlichen Förderung gegenüber. Neuere Festlegungen im Steuergesetz ließen ebenfalls eine staatliche Unterstützung des FSJ vermissen. So ist es trotz großer finanzieller Anstrengungen aus breiten Teilen der Kirche letztlich nicht gelungen, diesen jugenddiakonischen Arbeitsbereich dauerhaft abzusichern. Darum konnte eine endgültige Etablierung dieses Angebotes leider nicht realisiert werden.
Inhaltlich wird das FSJ in den kirchenleitenden Gremien der SELK allerdings nach wie vor als eine großartige Möglichkeit für junge Menschen angesehen. Eine vom
Kollegium der Superintendenten und dem Jugendwerk der SELK eingesetzte Arbeitsgruppe zur finanziellen Absicherung des FSJ unter der Leitung von Hauptjugendpfarrer Henning Scharff hat nach Auswertung aller zu Verfügung stehenden Möglichkeiten schließlich den Vorschlag einer Kooperation mit einem anderen FSJ-Träger vorgelegt. Der Wunschpartner für eine Kooperation auf dem Gebiet des Freiwilligendienstes, der Deutsche Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) mit Sitz in Kassel, zeigte sofort Interesse und Entgegenkommen. So wird das „FSJ in der SELK“ ab dem nächsten FSJ-Jahrgang 2011/2012 eine Kooperation mit dem FSJ in der Trägerschaft des Deutschen EC-Verbandes eingehen.
Der Kooperationsvertrag mit dem EC beinhaltet, dass die SELK ihre offizielle Trägerschaft des FSJ aufgibt. Die Trägerschaft inklusive aller Vertragsabschlüsse für den neuen Jahrgang übernimmt der Deutsche EC-Verband. Bei der Gestaltung der Seminare bzw. der Bildungstage wird das Jugendwerk der SELK mit dem EC inhaltlich und personell zusammen arbeiten.
Diese Kooperation ermöglicht einerseits weiterhin die Möglichkeit eines Angebotes „FSJ in der SELK in Kooperation mit dem EC“ und löst andererseits die permanenten finanziellen Schwierigkeiten. Für den FSJ-Bereich im EC, der in diesem Jahr weiter ausgebaut werden sollte, bedeuten die zusätzlichen Einsatzstellen, die voraussichtlich von der SELK zum EC wechseln, einen echten Gewinn.
Den Blick für die Zukunft behalten - Jugendkammer der SELK tagt in Homberg
Homberg/Efze, 12.04.2011 - Anfang April traf sich die Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zur Frühjahrssitzung im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg/Efze. Das Gremium - bestehend aus den Bezirksjugendpfarrern, den Bezirksjugendvertreterinnen und -vertretern, dem Hauptjugendpfarrer, der Referentin für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der SELK und als ständige Gäste einem Vertreter der Kirchenleitung der SELK und den Vertretern der Jugendarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden (ELKiB) – bewältigte eine arbeitsintensive Sitzung, in der wie üblich die aktuelle Jugendarbeit beleuchtet wurde. Besondere Themen der Tagesordnung waren der Bericht des Hauptjugendpfarrers und eine Fortbildung zum Thema „Umgang mit sexualisierter Gewalt in der Jugendarbeit“.
In seinem Bericht, der auch der diesjährigen Kirchensynode der SELK vorliegen wird, blickte Pfr. Henning Scharff auf die vier letzten Jahre Jugendarbeit in der SELK und speziell sein drittes Amtsjahr als Hauptjugendpastor zurück. Die statistische Auswertung der letzten Jahre führt Scharff zu dem Schluss, dass „statistisch gesehen […] alles im Rahmen [ist]. Wenn die gemeindliche Jugendarbeit der SELK allerdings weiterhin mit der [kirchlichen und der demographischen Bundes-] Statistik konform geht, dann wird sich die eigenständige Jugendarbeit in den meisten Gemeinden in etwa zehn Jahren erledigt haben!“ Diese und drei weitere Problemanzeigen des Berichtes (Überlastung von Mitarbeitenden, Suche nach Jugendpastoren, Schwerpunkt Jugendarbeit in Gemeinden und Bezirken) nahm die Jugendkammer auf und bearbeitete sie in mehreren Sitzungseinheiten. Eine Frucht dieser Sitzungen war die Idee, die kirchliche Arbeit mit Kindern zu stärken, um den Übergang in die Jugendarbeit zu erleichtern. Neben der Kindergottesdienstarbeit und einigen Aktivitäten in der Kirchenmusik gibt es keine kirchenweite Struktur für Kinder (vergleichbar mit dem Jugendwerk für Jugendliche). Statt eines großen Apparates „Kinderwerk“ erschien der Jugendkammer allerdings die Idee besser, zwei bis drei Menschen pro Kirchenbezirk zu gewinnen, die Erfahrung in und Spaß an der Arbeit mit Kindern haben und die als Koordinatoren für Kinder- und Familienarbeit fungieren. Sie könnten eigene Projekte für ihre Region anbieten und andere mit Material und Ideen versorgen.
Breiten Raum nahm auch die Fortbildung über sexualisierte Gewalt ein. Zu dieser Fortbildung konnte die Psychologin Dorothee Götz-Töpfer gewonnen werden, die über langjährige Berufserfahrung in der Jugend- und Familienberatungsstelle des Schwalm-Eder-Kreises verfügt. Sehr engagiert und praxisnah informierte sie über die derzeitige Rechtslage, über Hemmschwellen für Jugendliche sich jemandem über dieses Thema anzuvertrauen, über die entwicklungsbedingten Hintergründe sexuellen Verhaltens von Jugendlichen, über Möglichkeiten der Ansprache und des Umgangs mit sexuellen Grenzverletzungen für Jugendgruppenleitende. Immer wieder entspann sich ein lebendiger Austausch mit den Mitgliedern der Jugendkammer. Im Nachgespräch am nächsten Sitzungstag übernahmen Pfr. Jörg Ackermann und Hauptjugendpastor Henning Scharff die Aufgabe, aus den Beratungsergebnissen einen strukturellen Vorschlag für die Jugendarbeit der SELK zu erarbeiten, der bei der nächsten Sitzung zur Beratung vorliegen soll.
Außerdem wurde auch der Haushaltsplan für 2011 mit einem Etat von ca. 40.000 Euro beraten und verabschiedet. Die in diesem Jahr in Schifferstadt stattfindende SELKiade, die von den Jugendmitarbeitergremien des Kirchenbezirkes Süddeutschland der SELK und der ELKiB vorbereitet wird, wurde in den Blick genommen. Und die Initiative „studifieber“ zur Unterstützung für Studierende und Gemeinden an Hochschulstandorten wurde als AG in die Struktur des Jugendwerkes eingegliedert. Die nächste Sitzung der Jugendkammer wird turnusgemäß im November stattfinden.
Personelle Wechsel im Jugendwerk - Neuer Vorsitzender der Jugendkammer
Homberg/Efze, 12.04.2011 - Bei der Anfang April stattfindenden Sitzung der Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) gab es einige personelle Wechsel zu verzeichnen. Pfr. Jörg Ackermann (Scharnebeck) trat als Vorsitzender der Jugendkammer aus den Reihen der Jugendpastoren zurück, da seine Amtszeit als Jugendpastor im Kirchenbezirk Niedersachsen-Ost auslief und er sich nicht zur Wiederwahl stellte. Simon Brückmann (Hannover), Vorsitzender aus den Reihen der Bezirksjugendvertreter und Hauptjugendpfarrer Henning Scharff dankten Ackermann für sein Engagement und die sehr gute Zusammenarbeit. Als neuen Vorsitzenden neben Brückmann wählte die Jugendkammer mit großer Mehrheit Pfr. Michael Otto (Guben).
Zum neuen Jugendpastor im Kirchenbezirk Niedersachsen-Ost wurde Pfr. Robert Mogwitz gewählt. Die Kirchenbezirke Niedersachsen-West und Rheinland bleiben weiterhin vakant.
Bei den Jugendvertreterinnen und -vertretern der Kirchenbezirke der SELK gibt es auch einige neue Gesichter: Im Kirchenbezirk Niedersachsen-West wurde Madita Kämpfert (Verden) als Nachfolgerin für ihren Bruder Simon gewählt. Im Kirchenbezirk Lausitz folgt Steffen Schröder (Cottbus) auf Matthias Reffke (Berlin), der in diesem Jahr das feizeitfieber-Wochenende vom Luther-500-Festival organisiert.
Die großen Renovierungsarbeiten sind abgeschlossen - Jugendzentrum e.V. tagt in Homberg
Homberg/Efze, 31.03.2011 - "Im letzten Jahr ist viel passiert“, resümierte der Vereinsvorsitzende Steffen Wilde in seinem Bericht für die Mitgliederversammlung des Evangelisch-Lutherischen Jugendzentrum e.V. Der Trägerverein des Lutherischen Jugendgästehauses in Homberg hatte sich für das vergangene Jahr die Renovierung der Fassade des Haupthauses und die Fertigstellung der Zehntscheune vorgenommen. Beide Projekte konnten durch die umfangreiche Mithilfe von ehrenamtlichen Helfern umgesetzt werden. Die Fassade mit ihren dringend renovierungsbedürftigen Fenstern und vielen schadhaften Schindeln erstrahlt in neuem Glanz und die Zehntscheune konnte auch schon mehrmals von verschiedenen Gruppen genutzt werden.
Um die finanziellen Anstrengungen für die Arbeiten an der Fassade im erträglichen Rahmen zu halten, hofft der Verein auf einen „warmen Regen“ durch die Sammlung, die das Diasporawerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) dankenswerterweise für dieses Projekt durchführt.
Die Belegung des Hauses zeigte an den Wochenenden eine gute Auslastung. Unter der Woche ist dagegen noch viel Luft nach oben. Gruppen aus dem Bereich der SELK machen seit Jahren nur ein knappes Drittel der Belegung aus. Dabei eignet sich das Haus mit seiner besonderen Atmosphäre besonders gut für die Gestaltung von Freizeiten, Tagungen oder Wochenenden mit geistlichem Anspruch. Neben Jugend- und Konfirmandengruppen nutzen viele private Gruppen das Haus zu einem Familientreffen in zentraler Lage, mitten in Deutschland.
Wieder einmal hob Wilde die Mitarbeitenden des Vereins lobend hervor. Die drei Teilzeitkräfte Dörte Herbig (Buchungs- und Finanzfragen), Lydia Baier (Hausreinigung) und Tobias Nitschke (technische Leitung) erledigten das operative Geschäft zusammen mit Hauptjugendpastor Henning Scharff und dem ehrenamtlichen Helfer Klaus Esefeld zur vollsten Zufriedenheit.
Für das laufende Jahr sind die abschließenden Arbeiten am Außengelände des Anbaus zur Zehntscheune vorgesehen. Außerdem sollen die Arbeiten an der separaten Gästeetage im Bürogebäude des Jugendwerkes der SELK abgeschlossen werden. Ausgestattet mit zehn Betten können hier Konfirmandengruppen oder Familien günstig und gemütlich unterkommen.
Dem Verein Ev.-Luth. Jugendzentrum gehören je zwei vom Jugendwerk (Pfr. Konrad Rönnecke, Pfr. Henning Scharff) und der Homberger Petrusgemeinde (Jan Klevinghaus, Pfr. AD Christian Utpatel) entsandte Personen an, außerdem je einer Person, die die Kirchenleitung der SELK (Steffen Wilde), der Bezirksbeirat des Kirchenbezirkes Hessen-Nord (Sup. Jürgen Schmidt) und der Verein zur Verwaltung von Sondervermögen der Ev.-Luth. Mariengemeinde in Berlin-Zehlendorf e.V. (Kirchenrat Pfr. Michael Schätzel) entsenden.
Das größte Jugendtreffen in der SELK - 7. SELKiade in Schifferstadt
Plochingen, 25.03.2011 - Über 200 Jugendliche haben sich bereits angemeldet – für das größte Jugendtreffen innerhalb der Jugendarbeit der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), die SELKiade. Etwa alle 4 Jahre kommen 500 bis 600 Jugendliche aus ganz Deutschland zusammen, um diese besondere Wettkampfveranstaltung mitzuerleben. Es geht darum, in witzigen, sportlichen, amüsanten und kniffligen Spielen in Gruppen zu mindestens acht Personen gegeneinander anzutreten. Die Siegermannschaft bekommt den begehrten Pokal, die Verlierer die nicht ganz so begehrte Kloschüssel.
Die 7. SELKiade steht unter dem Thema: „Die Schöpfung – Vom Chaos zum Kosmos“. Dieses wuchtige und beeindruckende Thema wird die Tage in den Andachten, Anspielen und in den sportlichen Wettkämpfen bestimmen.
Erstmals wird eine SELKiade im Kirchenbezirk Süddeutschland der SELK stattfinden, nämlich in Schifferstadt, im Bundesland Rheinland-Pfalz. Vom 02. bis zum 05. Juni 2011 führen die Jugendmitarbeitergremien des Kirchenbezirkes Süddeutschland und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden (ELKiB) die Spiele durch. Veranstalter ist das Jugendwerk der SELK.
Wie es mittlerweile bei den Großveranstaltungen im Jugendwerk üblich ist, wird auch hier ein Bus-Shuttle angeboten, mit dem die Teilnehmenden sicher und umweltschonend anreisen können. Informationen zur SELKiade, zum Anmeldeverfahren oder zum obligatorischen Joker finden sich im Internet unter der bestmöglichen Adresse: www.selkia.de.
„Wir brauchen Bilder und Videos“ - „studifieber“ trifft sich in Göttingen
Göttingen, 18.03.2011 - Die Sichtung der Homepage von „studifieber“ (www.studifieber.de) stand im Mittelpunkt der Sitzung Mitte März. Studifieber ist eine Initiative zur Hilfe für Studierende und Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Hochschulorten. Benjamin Müller stellte die von ihm entwickelte Homepage vor und bat um kritische Rückmeldungen. Alle Anwesenden waren sich schnell über die gute Übersichtlichkeit und Funktionalität der Homepage einig. Echtes Leben wird der Seite allerdings erst eingehaucht, wenn sie von den Gemeinden der SELK aus Hochschulorten mit Bildern und kurzen Texten bestückt wird. Dann kann sie eine großartige Hilfe zur gegenseitigen Kontaktaufnahme und auch bei der Studienortswahl werden. Um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu sichern, hält Müller als erstes Ziel fest: „Wir brauchen Bilder und Videos.“
Der andere gewichtige Tagesordnungspunkt der Sitzung war der gegenseitige Austausch der Teilnehmenden aus acht verschiedenen Hochschulorten. Hierbei geht es um die Anteilgabe an Ideen und Erfahrungen in der Arbeit mit Studierenden. Unter der Leitung von Pfr. Stefan Förster, Pfr. Manfred Holst und Hauptjugendpastor Henning Scharff soll ein halbjährlicher Sitzungsrhythmus beibehalten werden.
Aufhorchen und ohne Stühlerücken - Der ausgefallene Kongress in Homberg
Homberg/Efze, 17.03.2011 - Es muss nicht gleich ein ganz neues Konzept sein, um sich mit Jugendlichen an der Gottesdienstgestaltung zu beteiligen. Schon die Bearbeitung einzelner gottesdienstlicher Elemente wie einem ausgearbeiteten Kyrie-Ruf oder ein einer gestaltete Lesung lassen neu aufhorchen und geben Jugendlichen die Gelegenheit, sich im Gottesdienst inhaltlich einzubringen. Einiges von dem, was die Teilnehmenden im Workshop „Lebendige Gottesdienste feiern“ erarbeitet hatten, ließen sie in den Sonntagsgottesdienst, den sie zusammen mit der Homberger Petrusgemeinde der Selbständigen Evangelischen-Lutherischen Kirche (SELK) feierten, einfließen.
Gemeinsam mit den anderen Referenten Pfr. Michael Otto, Pfr. Johannes Kopelke, Pfr. Lienhard Krüger und Pfr. a.D. Marc Struckmann bildete Hauptjugendpastor Henning Scharff die teilnehmenden Jugendlichen, erwachsenen Jugendkreisleiter, Vikare und Pfarrer beim „ausgefallenen Kongress“ im „Handwerkszeug für die Jugendarbeit“ fort. Dabei ging es darum, Streit unter Jugendlichen zu schlichten, gute Gespräche zu provozieren, anhand von Erlebnissen zu lernen, Ideen für das eigene und das gemeinsame geistliche Leben zu entwickeln.
Stolz verwies Scharff in den Abkündigungen des Abschlussgottesdienstes darauf, dass die Gebäude des Lutherischen Jugendgästehauses und der Petrusgemeinde in Homberg bis in den letzten Winkel ausgenutzt wurden. Fünf Workshop-Gruppen hatten genug Platz obwohl die komplette untere Etage des Jugendgästehauses nebst Gewölbekeller für die Mahlzeiten und das Nachtcafé reserviert waren. Dank der „neuen“ Zehntscheune konnte zwischendurch auf lästiges Stühlerücken verzichtet werden.
Ein besonderer Dank galt dem Küchenteam um Nadine Dietz, Mike Luthardt und Ute Bipper-Rölke mit sämtlichen Söhnen, die für eine hervorragende Versorgung sorgten.
Der 9. Lutherische Kongress für Jugendarbeit, der in diesem Jahr abgesagt werden musste und für den der „ausgefallene Kongress“ ersatzweise ins Programm des Jugendwerkes der SELK genommen wurde, wird im nächsten Jahr nachgeholt. Vom 10. bis zum 12. Februar 2012 soll dann das vorbereitete Thema "Lutherisch - Zukunft und Identität" auf der Burg Ludwigstein behandelt werden.
Der ausgefallene Kongress: Absage und Alternativangebot
Homberg/Efze, 12.02.2010 - Leider gibt es schlechte Nachrichten
über die zentrale Fortbildungsmaßnahme des Jugendwerkes der
Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Denn für uns
völlig überraschend konnte die Burg Ludwigstein, der langjährige
Kongress-Quartier-Partner, die Zusage für dieses Jahr nicht aufrecht
erhalten. Alle Versuche des Vorbereitungsteams kurzfristig eine andere
bezahl- und erreichbare Unterkunft mit der benötigten Auswahl an
Quartieren und Arbeitsräumen für den Lutherischen Kongress für
Jugendarbeit zu bekommen, sind leider fehlgeschlagen. Darum muss der
diesjährige Kongress ABGESAGT werden.
Der Kongress wird im nächsten Jahr vom 10. bis zum 12. Februar 2012 zum
gleichen Thema ("Lutherisch - Zukunft und Identität") am gleichen Ort
(Burg Ludwigstein) nachgeholt.
ABER...
... auf eine bundesweite Fortbildung wollten wir im Jugendwerk in diesem
Jahr trotzdem nicht verzichten. Darum laden wir am geplanten
Kongress-Wochenende vom 11. März (19:00 Uhr) bis zum 13. März (14:00
Uhr) 2011 herzlich zum "ausgefallenen Kongress" im Lutherischen
Jugendgästehaus in Homberg/Efze ein:
Unter dem Thema "Handwerkszeug für die Jugendarbeit" werden die
Referenten Pfr. Johannes Kopelke, Pfr. Lienhard Krüger, Pfr. Hinrich
Müller, Pfr. a.D. Marc Struckmann und Hauptjugendpastor Henning Scharff
folgende Workshops anbieten: "Menschen und ihre Fragen"
(Gesprächsführung), "Erlebnisreich arbeiten" (Erlebnispädagogik),
"Konflikte lösen" (Mediation), "Von der Quelle des Lebens trinken"
(geistliches Leben), "Lebendige Gottesdienste feiern"
(Gottesdienstgestaltung).
Die Teilnahmekosten betragen 60,- Euro. Darin sind Verpflegung und
Unterkunft im 4-Bett-Zimmer (ein 6-Bett-Zimmer) enthalten. Da die
Teilnehmendenzahl auf 40 begrenzt ist, empfiehlt sich eine schnelle
Anmeldung.
Demo-CD und Farbgebung - Neues Jugendliederbuch CoSi 3
Homberg/Efze, 26.01.2011 - „Spielt die neuen CoSi-Lieder doch mal auf eine Demo-CD. Mit Noten allein kann ich nichts anfangen. Und wenn ich damit nichts anfangen kann, dann kann ich die Lieder auch nicht in meine Gemeinde einbringen.“ So oder so ähnlich wurde diese Anregung schon öfter an die Arbeitsgruppe des Jugendwerkes und des Amtes für Kirchenmusik der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) herangetragen, die den neuen dritten Band der Jugendliederbuchreihe „Come on and sing. Komm und sing“ (CoSi) erarbeitet. Alle Anreger konnten stets damit beruhigt werden, dass diese Idee längst fest auf dem Plan der AG steht – schließlich gab es so etwas auch schon zum zweiten CoSi-Band; damals war es noch eine Demo-Kassette. Es soll eine möglichst breite Auswahl an Liedern auf einer CD eingespielt werden. Allerdings müssen vorher noch einige Rechte-Fragen geklärt werden.
Der Liedbestand von knapp 200 Liedern steht fest. Der Anhang ist mit einigen Andachtsformen und Gebetsvorschlägen kurz und übersichtlich gehalten. Neu ist unter anderem eine kurze Andachtsform in Englisch, gedacht für internationale Begegnungen bei Jugendfreizeiten. Leider kann die AG immer noch kein konkretes Ausgabedatum nennen, da Schwierigkeiten beim Notensatz und Layout den Fortgang der Arbeit verzögern.
Die Frage, die bisher im Zusammenhang mit dem neuen CoSi am häufigsten gestellt wurde, hat übrigens nichts mit dem Inhalt zu tun. Vielmehr ist es die Frage nach der Farbe. Alle, die gespannt auf die Klärung dieser Frage warten, können beruhigt werden: Die AG hat sich bei ihrer letzten Sitzung nun endlich für die Farbe des neuen CoSi entschieden…
Spanien ist voll, Reiten wird günstiger - Aus dem bunten freizeitfieber-Angebot
Homberg/Efze, 19.01.2011 - Die erste ausgebuchte Freizeit von freizeitfieber, dem Reisenetzwerk für Kinder- und Jugendreisen im Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), ist der Spanische Sommer. Hierfür wurde bereits eine Warteliste angelegt. Ansonsten sind bei allen anderen Freizeiten noch freie Plätze zu ergattern, ob Masuren, Scharbeutz, Kroatien, Bretagne, Molzen oder Schweden…
Eine erfreuliche Mitteilung hat das Team der „Pferd-Fuß-Fahrrad-Reise“ zu vermelden. Aus organisatorischen Gründen musste der angemietete Reitstall gewechselt werden. Das führt zu einem sagenhaften Preisunterschied von 100,- Euro gegenüber den im Prospekt ausgeschriebenen Preisen – und zwar zugunsten der Teilnehmenden! Jetzt also nur noch 250,- € für reitende und 150,- € für Rad fahrende Teilnehmende.
Weiter Informationen unter: www.freizeitfieber.de
Neuer musikalisch-diakonischer Studiengang - Angebot der Ev. Hochschule Moritzburg
Moritzburg, 12.01.2011 - Die Diakonenausbildungsstätte der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Sachsen hat einen neuen und bisher bundesweit einzigartigen Studiengang eingerichtet: „Evangelische Religionspädagogik mit musikalischem Profil“. An der Ev. Hochschule Moritzburg (ehm) können Studienbewerber ab Oktober 2011 zwischen zwei religionspädagogischen Studiengängen (Bachelors of Education) wählen: „Ev. Religionspädagogik und Soziale Arbeit“ oder „Ev. Religionspädagogik mit musikalischem Profil“. Absolventen beider Studiengänge können wie bisher pädagogisch in Kirchgemeinden und Vereinen als Gemeindepädagogen, Jugendreferenten oder Erwachsenenbildner tätig werden, inklusive Erteilung von Religionsunterricht in der Grundschule als kirchliche Lehrkraft. Außerdem können Absolventen des Studienganges „Ev. Religionspädagogik und Soziale Arbeit“ als Pädagogische Fachkraft in kirchlichen Kindertageseinrichtungen beschäftigt werden. Absolventen des Studienganges „Ev. Religionspädagogik mit musikalischem Profil“ haben die Möglichkeit, gleich nach dem Studienabschluss Kirchenmusik im Nebenamt (Zertifizierung: Kirchenmusik C) zu betreiben. Möglich macht dies eine Kooperation zwischen der ehm und der Hochschule für Kirchenmusik Dresden.
Unabhängig von einer nebenamtlichen Beschäftigung als Kirchenmusiker richtet sich der Bachelor-Studiengang "Ev. Religionspädagogik mit musikalischem Profil" an alle Studienbewerber, die in ihrer angestrebten gemeindepädagogischen Berufstätigkeit besondere musikalische Akzente setzen möchten. Ein derartiger pädagogischer Studiengang mit starkem musikalischem Profil unterhalb eines Musikstudiums ist bislang in Deutschland einzigartig. Obgleich die Zulassungsvoraussetzungen niedriger sind als bei reinen Musik-Studiengängen, empfiehlt sich eine rechtzeitige Vorbereitung auf die Eingangsprüfung, in der u.a. Fertigkeiten im Umgang mit Tasteninstrumenten geprüft werden. Die Evangelische Hochschule Moritzburg und die Hochschule für Kirchenmusik Dresden erarbeiten zurzeit die Zulassungskriterien. Ein Informationsblatt kann bei den Hochschulen angefordert werden.
In Planung befindet sich der Moritzburger Masterstudiengang Didaktik und Management religiöser Bildung in Schule und Kirche, der Absolventen beider Bachelor-Studiengänge offensteht. Nach drei Semestern Studium mit hohen Praxisanteilen (Abschluss: Master of Education) können die Absolventen u.a. auch Religionsunterricht bis zur Klasse 10 erteilen.
Immer wieder entscheiden sich Mitarbeitende in der Jugendarbeit der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) für ein Studium der Religionspädagogik oder der Sozialen Arbeit. Da die Kirchenmusik in der kirchlichen Sozialisation der SELK oft eine große Rolle spielt, bietet dieser neue Studiengang hier eine interessante Alternative. Bewerbungsschluss für die Bachelor-Studiengänge ist der 20. April 2011 bei der Evangelischen Hochschule Moritzburg (www.fhs-moritzburg.de).
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