-

 

 

 
 

 

selk_news: Jugend - Archiv 2010

Diese Meldungen sind Teil von selk_news, dem Pressedienst der SELK. Abonnieren? Hier...

> Jahrgänge: 2011 - 2009 - 2008 - 2007 - 2006 - 2005 - 2004




Kekse und Weltreligionen - FSJ-Seminar in Hannover

Hannover, 22.12.2010 - Kurz vor Weihnachten trafen sich noch einmal die knapp 20 Freiwilligen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) unter der Trägerschaft der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) ableisten. Neben ihrer Arbeit in sozialen oder diakonischen Einrichtungen sind für alle Freiwilligen fünf einwöchige Bildungsseminare bindend. Das zweite Seminar ihres im August begonnenen FSJ führte sie nun nach Hannover. Unter der Leitung von FSJ-Referentin Katharina Lochmann geht es in diesem Seminar traditionell um „religiöse Bildung“.
Die Besuche einer Moschee sowie einer Synagoge und die dortigen Begegnungen mit gläubigen Moslems bzw. Juden waren eindrückliche Schwerpunkte des Themas. Über die Grundlagen des Hinduismus, des Buddhismus und kleinerer Religionsgemeinschaften, die sich in Deutschland finden, berichteten die Teilnehmenden sehr engagiert in Referaten. Über die Eckpunkte des Christentums informierte der Referent im Kirchenbüro der SELK, Gottfried Heyn. Um die Auseinandersetzung mit der eigenen Religion auch kreativ zu vertiefen, bastelten die Freiwilligen eigene Weihnachtskrippen.
Andachten, die z.T. auch von den Freiwilligen gestaltet wurden, und ein Büchertisch zum Thema, an dem sich die Teilnehmenden je nach Interesse weiter informieren konnten, waren weitere gut genutzte Seminarelemente.
Daneben blieb zwischen dem vierten Advent und Heiligabend auch noch etwas Zeit, um eine Menge Plätzchen zu backen. Für die Verpflegung sorgten die Freiwilligen wie üblich selber. Die einzelnen Kochgruppen konnten bei diesem Seminar auch gut dazu dienen, die vier neuen Teilnehmenden, die ihr FSJ erst nach dem Einführungsseminar im September beginnen konnten, in die Gruppe zu integrieren.


60 neue Abonnenten - Virtueller Adventskalender bei juwin4u

Homberg/Efze, 22.12.2010 - Homberg/Efze, 22.12.2010 - Der Adventskalender des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) erreicht immer mehr Internet-Nutzer. „Kostenlos und kalorienfrei – aber gehaltvoll“ werden ab dem ersten Dezember 24 Türchen per Mail verschickt. Nutzen kann diesen Adventskalender jeder Mensch, der sich mit seiner Adresse unter http://www.selk-jugend.de/juwin4u/index.htm eingetragen hat.
Im vergangenen Jahr kamen noch einmal knapp 60 Abonnenten hinzu, so dass sich insgesamt 485 User mit dem Adventskalender des Jugendwerkes die Adventszeit verschönten.
Angelika Müller (Mainz), ehemalige Bezirksjugendvertreterin im Kirchenbezirk Hessen-Süd der SELK, sorgt dafür, dass hinter jedem Türchen geistliche Impulse, Gedanken oder Geschichten auftauchen, die einen über die Adventszeit begleiten und bereichern. Sie koordiniert Texteinsendungen von Mitarbeitenden des Jugendwerkes und versieht alle Türchen mit einer Einleitung.
Über juwin4u werden in unregelmäßigen Abständen auch sonstige Informationen des Jugendwerkes verschickt.


„Lutherisch“ mehr als ein Türschild - Lutherischer Kongress für Jugendarbeit

Homberg/Efze, 21.12.2010 - „Es muss klar werden, dass „lutherisch“ nicht nur ein Türschild ist, sondern ein Haus voller Leben“, brachte Pfr. Dr. Christian Neddens die Diskussion der vorbereitenden Arbeitsgruppe auf den Punkt. Das Thema des 9. Lutherischen Kongresses für Jugendarbeit lautet „Lutherisch – Zukunft und Identität“. Dabei soll einerseits die Attraktivität des eigenen Glaubens entdeckt und andererseits die Frage gestellt werden, wo Glaube Zukunft für Kirche und Gesellschaft gestaltet.
Der Kongress richtet sich als zentrale Fortbildung des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) an alle, die Jugendarbeit gestalten wollen, ob es Jugendkreisleitende, Mitarbeitende bei Jugend- und Konfirmandenfreizeiten, Diakoninnen und Diakone, Vikare, Pastoralreferentin oder Pfarrer sind.
Im Jahr 2011 findet der Kongress wird vom 11. bis zum 13. März auf der Jugendburg Ludwigstein bei Witzenhausen stattfinden. Da die Plätze begrenzt sind und es die Planung erleichtert, bietet sich eine zügige Anmeldung über den in den Gemeinden der SELK ausliegenden Flyer oder über das Internet unter www.selk-jugend.de/kongress/index.htm an.


Die Künstler und der Seewandel - Geistliche Oase in Homberg

Homberg/Efze, 16.12.2010 - Kaum betritt man das Lutherische Jugendgästehaus in Homberg, schon beginnt die Entspannung. Das mit vielen Teelichtern und Tannengrün dekorierte uralte Fachwerkhaus birgt eine ganz besondere Atmosphäre. Die wurde von den Teilnehmenden der Advents-Oase auch sichtlich genossen. Das Motto „Aufatmen“ wurde bei der „Geistlichen Oase Homberg“, die regelmäßig als Wochenendfreizeit vom Jugendwerk der Selbständigen Evangelischen Kirche (SELK) unter der Leitung von Hauptjugendpastor Henning Scharff durchgeführt wird, im wahrsten Sinne des Wortes umgesetzt.
Herzstücke des geistlichen Programmangebotes waren eine Meditation mit anschließendem Bibliolog zum Seewandel Jesu (Die Bibel, Matthäusevangelium 14,22-33) und eine Malwerkstatt, in der Begriffe wie „Heiland“, „Finsternis“, „Kleinglaube“, „Stille“ möglichst abstrakt nur durch Formen und Farben auf einen großen Bogen Papier gebracht werden sollten. Am Abend wurden die Kunstwerke bei einer Vernissage mit Sektempfang und Buffet eingehend gewürdigt und besprochen. Neben ganz persönlichen Glaubensaussagen kamen dabei bisher versteckte künstlerische Talente zum Vorschein. Weitere wichtige Programmteile sind immer wieder die rahmenden Spaziergänge, zunächst zum Kennenlernen am Freitag mit Abschluss in der von einer Kerze erleuchteten, großen Homberger Stadtkirche und zur inneren Vorbereitung auf den Gottesdienst am Sonntagmorgen mit einem Gang bei Glockengeläut auf den Homberger Burgberg.
Die Teilnehmenden nutzten die freie Zeit, um in Ruhe Gespräche zu führen oder über den Homberger Nikolausmarkt zu schlendern. Einige folgten auch dem Angebot des Homberger Türmers zu einer Glockenführung im Turm der Stadtkirche. Neben Turmbesteigung und Besichtigung der historischen Türmerwohnung schloss die Führung mit ein, das Abendgeläut direkt auf dem Glockenboden mitzuerleben.
Wie immer hatten die Teilnehmenden mit allen organisatorischen und versorgungstechnischen Aufgaben während des Wochenendes nichts zu tun. Für die Verpflegung sorgten dankenswerter Weise mehrere Homberger Gemeindglieder.
Im nächsten Jahr wird es wieder eine Oase am 2. Adventswochenende geben. Dieser Einstieg in die Adventszeit und ins neue Kirchenjahr ist für ältere Jugendliche und junge Erwachsene ausgeschrieben. Daneben wird am letzten Augustwochenende erstmalig eine Oase im Sommer angeboten (26.-28.08. 2011), die für Christen aller Alterslagen gedacht ist.


Von Scharbeutz bis Kalifornien - "freizeitfieber"-Freizeiten 2011

Homberg/Efze, 08.12.2010 - Knapp 2.000 "freizeitfieber"-Prospekte sind inzwischen verteilt worden. Die Homepage des Reisenetzwerkes im Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) wird regelmäßig besucht. Die ersten Anmeldungen sind eingegangen. Die Freizeit-Saison 2011 hat begonnen. Und das „freizeitfieber“-Programm bietet auch in diesem Jahr wieder ein sehr breites Spektrum: Neben den Dauerbrennern wie dem Schulbauernhof Tannenhof, den RaSiMuTa oder Taizé, den zweiwöchigen Sommerfreizeiten in die Bretagne, nach Kalifornien, Kroatien, Masuren, Schweden und Spanien werden Bolzen in Molzen, Sport in Scharbeutz, Hermannwandern, eine Pferd-Fuß-Fahrrad-Freizeit, Oasen im Homberger Jugendgästehaus und ein Wochenende beim Luther500-Festival angeboten. Dazu kommen die bewährten Fortbildungsangebote für Freizeitleitende: der Freizeitleiter-Kurs beim freizeitfieber-Trainingswochenende in Homberg und das Rettungsschwimmer-Seminar in Rodenberg.
Besinnung, Ausbildung, Musik und Sport kommen an großartigen Orten zu ihrem Recht. Alle Freizeiten werden von ausgebildeten Freizeitleitenden durchgeführt, die nicht nur interessante Orte ausgesucht, sondern auch ein auf Jugendliche zugeschnittenes geistliches Programm zusammengestellt haben. „… unterwegs mit Gott“ lautet das Motto von freizeitfieber. Und genau das soll der „Mehrwert“ von freizeitfieber gegenüber kommerziellen Anbietern von Jugendreisen sein.
Wie immer bietet freizeitfieber die Möglichkeit an, Gutscheine für eine der freizeitfieber-Maßnahmen zu bestellen. Als Weihnachtsgeschenk für Kinder, Enkel, Patenkinder, Konfirmanden oder Nachbarn kann dieser Service gern in Anspruch genommen werden. Bestellungen sind an das Jugendwerk zu richten.
Umfassende Informationen über alle freizeitfieber-Freizeiten gibt es unter www.freizeitfieber.de.


Sponsorenlauf mal anders - Benefiz-Fußballturnier für das FSJ

Rodenberg, 02.12.2010 - Im Jahr 2010 führte das Jugendwerk Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) einen kirchenweiten Sponsorenlauf durch, der der Unterstützung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in der SELK diente. Im Kirchenbezirk Niedersachsen-Süd der SELK ging man mit der Vorgabe kreativ um und organisierte im November ein Fußballturnier in Rodenberg/Deister, um nicht ohne Ball laufen zu müssen.
Nach einem Gottesdienst, in dem der frisch zum Superintendent gewählte Rodenberger Pfarrer Walter Hein in seiner Predigt die Schlachtrufe und Gesänge der Fußballfans mit der gottesdienstlichen Liturgie verglich, zogen acht Gemeinde-Mannschaften in die Turnhalle der Grundschule Rodenberg, um sich im Fußballspiel zu messen. Die Entscheidung zwischen den Mannschaften fiel zugunsten der Groß Oesinger, die sich auf den 1. Platz ballerten, gefolgt von den Seershäusern, die die Heimmannschaft aus Rodenberg in einem harten Kampf auf den 3. Platz verwiesen.
Im Vorfeld waren die Mannschaften gebeten worden, sich Sponsoren zu suchen, um das FSJ finanziell zu unterstützen. Für jedes Tor ihrer Mannschaft zeichneten die Sponsoren bestimmte Beträge, ebenso für gewonnene Spiele und für das Endspiel - 1642,50 Euro konnten auf diese Weise für das FSJ gesammelt werden!
Mit reichlich Kuchen und Würstchen mit Kartoffelsalat und vielen Schnittchen sorgte die Rodenberger St. Johannesgemeinde der SELK für die leibliche Stärkung. Die seelische Aufrichtung besorgten lautstark die mitgereisten Fans der meist jugendlichen Gemeinde-Spieler. Hauptorganisator Tobias Apholz und Jugendliche aus dem Jugendmitarbeitergremium des Kirchenbezirks sorgten für faire Spiele und reibungslosen Verlauf.


Kritik am Bundesfreiwilligendienst - Alternative für Wehr- und Zivildienst

Berlin, 25.11.2010 - Im Falle der Aussetzung von Wehr- und Zivildienst hat Bundesministerin Kristina Schröder angekündigt, einen Bundesfreiwilligendienst einzurichten, „um negative Effekte auf die soziale Infrastruktur abzufedern“. Diese neue Alternative wird zusätzlich zu den schon bestehenden Jugendfreiwilligendiensten eingerichtet, zu denen z.B. das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) gehört.
Um keine Konkurrenz zu den bestehenden bewährten Jugendfreiwilligendiensten entstehen zu lassen, ist die finanzielle Förderung so ausgestaltet, dass gleichwertige Bezüge der Freiwilligen in beiden Formaten sichergestellt werden. Auch die Anzahl der durchzuführenden Seminartage soll in beiden Programmen gleich sein. In Planung ist, insgesamt 70.000 Plätze zur Verfügung zu stellen - je 35.000 im Bundesfreiwilligendienst und in den Jugendfreiwilligendiensten. Der neue Dienst soll allerdings auch Erwachsenen aller Altersgruppen, so zum Beispiel für Menschen in einer Sabbatzeit, wie auch für Ruheständler offen stehen.
Neben den aus ihrer Sicht unnötigen Doppelstrukturen äußern sich Vertreter der Jugendfreiwilligenverbände wie der Hauptjugendpastor der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Henning Scharff skeptisch bezüglich der Öffnung des Bundesfreiwilligendienstes für Erwachsene über 27 Jahre. Es sei gut vorstellbar, dass neben den in den Pressemeldungen beschriebenen Erwachsenen in einer Sabbatzeit, die einmal ganz andere Erfahrungen machen wollen, eher Langzeitarbeitslose die Empfehlung oder sogar den sanften Druck ihres Arbeitsamtes erhalten, sich auf eine solche Stelle zu bewerben.
Da beim neuen Bundesfreiwilligendienst auch eine "Halbtagesbeschäftigung" von 20 Wochenstunden möglich ist, könnten demnächst auch "klassische" Ehrenämter in Halbtags-Freiwilligenplätze umgewandelt werden.


Bildung und Politik - Mitgliederversammlung der aej in Plön

Plön, 21.11.2010 - Am Wochenende vor dem Ewigkeitssonntag hat die 121. Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) stattgefunden. Sie stand unter dem Schwerpunktthema „Bildung – Bildungspolitik“. Den Hauptvortrag zu diesem Thema hielt Dr. Christian Lüders vom Deutschen Jugendinstitut in München. Die Definition des Bildungsbegriffes bewege sich zwischen zwei Scheitelpunkten, so Lüders. Zum einen beschrieb er die „bürgerliche Bildung“ des 18. und 19. Jahrhunderts, die den Bildungsprozess als Wert an sich begriff. Dem gegenüber stehe der Bildungsbegriff des 21. Jahrhunderts, in dem „Bildung als Output“ unter der Frage „Was brauchen wir für Kompetenzen, um uns in einer globalisierten Welt zurechtzufinden?“ betrachtet werde. Letzteres habe als Ziel die Beschäftigungsfähigkeit und instrumentalisiere bzw. verzwecke damit die Bildung. Als Zwischenfazit hielt er fest, dass ein Bildungskanon nicht mehr zu definieren sei, es ließe sich kein gemeinsamer Kern mehr festlegen. Als deutliche Problemanzeige hielt Lüders fest, dass die beiden sich gegenseitig ausschließenden Ansätze im Augenblick ständig miteinander vermischt werden. Als eine „noch wenig ausgelotete Perspektive für die Evangelische Jugend“ benannte Lüders eine „evangelische Bildung“.
Neben dem Schwerpunktthema stand das Selbstverständnispapier "Ein starkes Stück Protestantismus" zur Debatte und Abstimmung. Aber auch die angemessene Förderung von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern Hartz IV-Leistungen beziehen, die Beteiligung von Jugendverbänden am Nationalen Integrationsplan und die Forderung, die im Koalitionsvertrag angekündigte eigenständige Jugendpolitik endlich zu starten, gehörten zu den Themen dieser Mitgliederversammlung. Die Beschlüsse sind zu finden unter: http://www.evangelische-jugend.de
Die jährlich abgehaltene Mitgliederversammlung der aej bietet am Rande immer wieder die gute Möglichkeit für informelle Gespräche. Es entstehen viele Kontakte und es geschieht ein wertvoller Austausch über alle möglichen Bereiche der Jugendarbeit unter z.T. ganz unterschiedlich geprägten Jugendverbänden.
Die aej ist der Zusammenschluss der Evangelischen Jugend in Deutschland. Ihre derzeit 45 Mitglieder sind evangelische Jugendverbände und Jugendwerke, Jugendwerke evangelischer Freikirchen und die Jugendarbeit der Mitgliedskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland. Hinzu kommen neun bundesweit tätige außerordentliche Mitglieder. Die aej vertritt die Interessen von ca. 1,2 Millionen jungen Menschen. Die SELK ist Mitglied in der aej.


Der Geruch von frischem Brot - Supervision der Geschäftsstelle

Kassel, 17.11.2010 - „Supervision riecht echt lecker“, befanden die Mitarbeitenden der Homberger Geschäftsstelle des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Denn um in die Räume der Praxisgemeinschaft zu kommen, passierten Dörte Herbig, Tobias Nitschke, FSJ-Referentin Katharina Lochmann und Hauptjugendpastor Henning Scharff im Flur die angrenzende Bäckerei.
Die Zeit während der Supervision verging wie im Fluge, so dass sich die Teilnehmenden am Ende etwas enttäuscht ansahen. Denn so furchtbar viele, neue Ergebnisse hatten sie noch nicht notiert. Sehr gut tat daraufhin die Abschlussrunde, in der noch einmal auf die eingangs zusammengetragenen Erwartungen geblickt wurde. Fast alle vorher benannten Erwartungen an diesen Vormittag hatten sich in der Rückschau erstaunlicherweise erfüllt.
Beim anschließenden, gemeinsamen Mittagessen waren sich alle Mitarbeitenden der Geschäftsstelle schnell darüber einig, dass Supervision in Zukunft zum festen Bestandteil der gemeinsamen Arbeit gehören sollte.


Sponsorenlauf und mehr - FSJ bei der Jugendkammer

Homberg/Efze, 10.11.2010 - Während der Herbsttagung der Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) bildet turnusgemäß das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) einen wichtigen Tagesordnungspunkt. FSJ-Referentin Katharina Lochmann führte die neuen Mitglieder der Jugendkammer in den Arbeitsbereich FSJ in der SELK ein und berichtete über ihre Arbeit. Besonders die Durchführung der fünf einwöchigen Seminare, die für das Bildungsprogramm FSJ vorgeschrieben sind, stieß auf breites Interesse der Jugendkammer.
Im Ausblick verwies Katharina Lochmann darauf, dass zum Ende dieses Jahres die neuen Qualitätsrichtlinien der evangelischen Trägergruppe in Kraft treten, der auch das Jugendwerk der SELK angehört. Da das Jugendwerk diese Richtlinien nur teilweise erfüllen kann (es kann z.B. nicht die geforderten 25 Einsatzstellen vorweisen), ist eine Kooperation mit einem anderen Träger angedacht worden. Diese Möglichkeit werde derzeit geprüft.
Der Jahresabschluss des FSJ-Haushaltes konnte mit Hilfe von Sonderzahlungen aus den einzelnen Kirchenbezirken der SELK und durch den vom Jugendwerk durchgeführten Sponsorenlauf ausgeglichen gestaltet werden.


Viele neue Gesichter - Personelle Wechsel im Jugendwerk der SELK

Homberg/Efze, 10.11.2010 - Wieder einmal waren bei der Sitzung der Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) viele neue Gesichter zu sehen. Und wieder einmal wird deutlich, dass die Jugendarbeit ein Bereich ist, der mit starker Fluktuation zu tun hat – auch in den Leitungsgremien. Nachdem Simon Kämpfert (Verden) schon bei seiner Wahl im letzten Jahr angekündigt hatte, nur für ein Jahr kandidieren zu können, wählte die Jugendkammer Simon Brückmann (Hannover) als neuen Vorsitzenden aus den Reihen der Bezirksjugendvertreter.
Nach einer langen Vakanzzeit ist das Jugendpfarramt im Kirchenbezirk Hessen-Süd der SELK mit Pfr. Hartmut Constien (Allendorf/Ulm) wieder besetzt. Auch im Kirchenbezirk Süddeutschland ist mit Pfr. Scott Morrison (Kaiserslautern) ein neuer nebenamtlicher Jugendpfarrer gefunden worden. Die Kirchenbezirke Niedersachsen-West und Rheinland sind zur Zeit vakant. Ständiger Gast der Jugendkammer ist ein Vertreter der Kirchenleitung der SELK. Auch hier gab es einen Wechsel. Propst Klaus Pahlen (Essen) wurde zu seiner ersten Jugendkammersitzung begrüßt. Zuvor hatte Pfr. Carsten Voß dieses Amt jahrelang ausgeübt.
Zwei neue Jugendvertreterinnen und einen neuen Jugendvertreter gibt es in den Kirchenbezirken der SELK. In Hessen-Süd wurde Myriam Scheiner (Gemünden) für Anna Hönig gewählt, die aus Afrika per Skype nur am gemütlichen Beisammensein teilnahm. Im Rheinland folgte Jonas Stracke (Radevormwald) auf Patric Matzke (Wesel), der ebenfalls ein Auslandsjahr macht. Und in Westfalen übernahm Nadine Dietz (Witten) das Amt der Jugendvertreterin von Annika Hahn (Witten), die sich persönlich von der Jugendkammer verabschiedete und weiterhin im Vorbereitungs-Team des Jugendfestivals der SELK mitarbeiten will.


Von Pilatus bis zu Dick und Doof - Jugendkammer tagte in Homberg

Homberg/Efze, 10.11.2010 - Ein Höhepunkt der Sitzung der Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) war wie im letzten Jahr „Knüllerabend“ mit Tipps aus der Praxis. Im schön dekorierten Gewölbekeller des Lutherischen Jugendgestehauses in Homberg stellten sich die Mitglieder der Jugendkammer gegenseitig ganz unterschiedliche Materialien für die Jugendarbeit vor. Kurze Lesungen z.B. aus dem Roman „Das Evangelium nach Pilatus“ von Eric-Emmanuel Schmitt wechselten sich mit Filmausschnitten ab, wie z.B. „Das große Geschäft“ mit Oliver Hardy („Dick“) und Stan Laurel („Doof“). Moderator Pfr. Tilman Stief (Homberg) kitzelte in kurzen Gesprächen mit den vorstellenden Jugendkammermitgliedern jeweils den Bezug zur Jugendarbeit heraus.
Einen Schwerpunkt der dreitägigen Sitzung bildeten wie immer die Berichte aus den Arbeitsgruppen, die die Jugendkammer für die laufende, gesamtdeutsche Jugendarbeit der SELK eingesetzt hat. Darin wurde ein überwiegend positives Fazit vom Jugendfestival im Oktober 2010 in Kassel gezogen, ein Überblick über die geplanten Freizeiten im Jahr 2011 von „freizeitfieber“ gegeben, ein Ausblick auf die "Geistlichen Oasen" und den Kongress für Jugendarbeit geworfen und schließlich das Liederbuch-Projekt "Komm und sing. Come on and sing" bedacht.
Die Jugendkammer der SELK besteht aus den Kirchenbezirksjugendpfarrern, den Kirchenbezirksjugendvertreterinnen und -vertretern, dem Hauptjugendpfarrer, der Referentin für das Freiwillige Soziale Jahr in der SELK (FSJ) und als ständigen Gästen einem Vertreter der Kirchenleitung der SELK und den Vertretern der Jugendarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden (ELKiB). Sie tagt zweimal im Jahr.


Geistliche Oasen im Advent - Besondere Freizeitangebote im Lutherischen Jugendgästehaus Homberg

Homberg/Efze, 25.10.2010 - Das Jahr der Stille geht zu Ende. Manche Menschen werden besondere Angebote genutzt und genossen haben, an anderen wird dieses Jahresmotto komplett vorbei gerauscht sein. Im Homberger Jugendgästehaus hat sich ein „stilles Angebot“ etabliert, das das Jahr der Stille fortführt: „Aufatmen – Geistliche Oase Homberg“.
Bei diesem Freizeitangebot, das vom Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) angeboten wird, geht es darum, gerade in der Adventszeit den Alltag einmal hinter sich zu lassen, die Hektik der Vorweihnachtszeit zur Seite zu schieben, sich eine Auszeit zu gönnen, zur Ruhe zu kommen und mit Gott in Kontakt zu treten. „Ein Wochenende im Advent die Seele streicheln“, so drückt es Hauptjugendpfarrer Henning Scharff aus, der die Wochenenden am 1. und 2. Advent gemeinsam mit seinem Team leiten wird.
Gemeinsam werden die Teilnehmenden verschiedene Möglichkeiten ausprobieren, das eigene geistliche Leben zu gestalten. Gesang und Gebet gehören dabei ebenso dazu wie Zeiten der Stille, der Ruhe und der Meditation. Der passende Ort dafür ist das über 500 Jahre alte Lutherische Jugendgästehaus in Homberg mit seinem wunderschönen Fachwerk-Ambiente.
Die Geistliche Oase wird am 1. Advent für junge Erwachsene (etwa 17 bis 35 Jahre) durchgeführt. Am 2. Advent richtet sich dies Angebot an erwachsene Christen aller Alterslagen, die einmal bewusst aufatmen wollen. Die Veranstaltungen finden von Freitagabend bis Sonntagmittag statt. Anmeldeschluss beim Jugendwerk der SELK ist jeweils der 15. November.


Besinnliche Minuten am Computer - E-Mail-Adventskalender des Jugendwerkes

Homberg/Efze, 20.10.2010 - Auch in diesem Jahr bietet das Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) wieder einen Adventskalender an. Wer sich auf der Homepage des Jugendwerks unter http://www.selk-jugend.de/juwin4u/index.htm mit der eigenen E-Mail-Adresse für den Adventskalender einträgt, bei dem „schneit“ ab dem 1. Dezember jeden Tag ein "Türchen" per Mail ins Postfach, das mit geistlichen Impulsen bereichern und durch die Zeit bis Heilig Abend begleiten will.
„Die Intention des Kalenders ist es, jeden Tag einen Impuls zu geben, um die Adventszeit, die allzu oft von Vorweihnachtsstress geprägt ist, bewusster und entspannter wahrzunehmen, und den Blick immer wieder auf die Ankunft Jesu Christi auf Erden zu lenken.“ So beschreibt Angelika Müller, die Koordinatorin des Kalenders, das jährliche Adventsprojekt. Zum Empfängerkreis gehören gut 400 Jugendliche und Erwachsene Internet-User.


"Sagenhaft diszipliniert und motiviert" - Baufreizeit im Lutherischen Jugendgästehaus

Homberg/Efze, 18.10.2010 - "Es gibt Jugendliche, die sich ihre Herbstferien auch anders vorstellen können", schmunzelte Hauptjugendpfarrer Henning Scharff bei den Abkündigungen im Gottesdienst der Homberger Petrusgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Zusammen mit Mike Luthardt bedankte er sich im abschließenden Gottesdienst, in dem die Petrusgemeinde passenderweise ihr Kirchweihgedenken feierte, bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern der Baufreizeit im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg/Efze im Namen des Vorstandes des Trägervereins. Die drei Kinder, neun Jugendlichen und 2 Erwachsenen, die dem Team geholfen haben, bildeten eine "tolle Truppe". "Das muss man mal sagen, die Jugendlichen waren sagenhaft diszipliniert und motiviert", staunte eine der beiden erwachsenen Helferinnen.
Die Jugendlichen feierten am vorhergehenden letzten Abend, beim verdienten Hallenbadbesuch, ihre erreichten Renovierungsziele. Sie hatten eine Woche lang die gesamte Schindelfassade des Jugendgästehauses grundiert und dort anschließend etwa 50.000 Nägel fest geklopft und mit Rostschutzfarbe betupft. Außerdem wurden 40 Fenster, also alle bis auf die Fenster an der Nordseite des Hauses, abgeschliffen, grundiert und gestrichen. Mit diesen ehrenamtlich geleisteten Arbeiten haben sie geholfen, etwa ein Fünftel der eingeplanten Renovierungskosten einzusparen.
Die Homberger Helferinnen und Helfer und die zehn Jugendlichen aus Duisburg, Farven und Verden, die direkt vom Jugendfestival der SELK zur Baufreizeit gekommen sind, wurden von Tobias Nitschke fachkundig angeleitet. Verpflegung und Unterkunft übernahm das Jugendgästehaus, dessen Küche von Katharina Lochmann und Mike Luthardt mustergültig geführt wurde. Die geistliche Rahmung der Freizeit mit Morgenandacht, Mittagsgebet und Abendandacht gestaltete der Hauptjugendpfarrer der SELK, Henning Scharff.
Für die gute Motivation sorgte unter anderem ein von Lydia und Svenja, den zwei jüngsten Teilnehmerinen spontan eingerichteter "Tante Emma Laden", an dem sich alle Freiwilligen nach Herzens Lust bedienen konnten. Später wurde das Geschäftskonzept auch noch umgestellt und alle Wünsche der Helfenden auf Anruf hin direkt am Einsatzort befriedigt. - Wenn das kein Service ist!


Die Jugend feiert - Bunter Jugendfestival-Gottesdienst als Höhepunkt des dritten Tages

Kassel, 10.10.2010 - Nicht nur Sonne satt, auch die Stimmung auf dem Jugendfestival (JuFe) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) ist weiterhin ausgelassen und fröhlich. Kurze Nächte und der lange Workshop-Samstag hielten die Teilnehmenden nicht davon ab, sich am Morgen bei Sport und Spiel in der Turnhalle mit den letzten Kraftreserven zu messen und gegeneinander beim Fußball und Volleyball und am Kickertisch anzutreten. Wer sich als entschiedener Gegner vom „Frühsport“ entpuppte, hatte auch heute wieder die Gelegenheit, sich in einen Workshop seiner Wahl einzutragen. Dort wurden u.a. unvollendete Kunstwerke des Vortages fertiggestellt oder Gospels und andere Lieder für den großen JuFe-Gottesdienst einstudiert.
Neben den Teilnehmenden wurden zum Gottesdienst auch die umliegenden Gemeinden der SELK eingeladen, den Gottesdienst mit zu feiern. Die Form des Gottesdienstes war einem Besuch nachempfunden, dessen einzelnen Teile die liturgischen Stücke des gewohnten Hauptgottesdienstes aufnahmen. Begleitet wurden die sieben einzelnen Teile mit einem Symbol, das den Gottesdienstbesuchern bis zum Ende vor Augen waren. Hauptjugendpfarrer Henning Scharff hielt die Predigt über einen Abschnitt aus dem 14. Kapitel des Römerbriefes, den er auf das Thema Toleranz und ihre Grenzen hin auslegte. Die musikalische Begleitung übernahm wieder die Jugendfestival-Band, die extra für das JuFe zusammen gestellt wurde.
Für tolle Stimmung und einen besonderen letzten Abend des Jugendfestivals 2010 sorgte das JuFe-Team mit der Einladung der A-Cappella-Gruppe „Wireless“ aus dem Ruhrgebiet, die für die Teilnehmenden ein buntes Programm ihres Repertoires darboten. Wireless sorgte für die richtige Stimmung kurz vor der traditionellen Abschlussparty. Gemeinsam feiern alle Teilnehmenden heute Abend die vergangenen wunderbaren Tage schöner Gemeinschaft in Gottes Hand.


Tag der Workshops - Halbzeit beim Jugendfestival in Kassel

Kassel, 10.10.2010 - "Die Workshops!" "Freunde!" "Mein Teilnehmerbändchen!" antworteten Jugendliche, auf die Frage, was sie bisher beim Jugendfestival (JuFe) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) am meisten begeistert hätte. Johannes Heicke (Lachendorf) und Diedrich Vorberg (Oberursel), die einige Teilnehmende in den Pausen interviewten, drehen während des Festivals einen Film über alle angebotenen Aktionen. Ein Vorgeschmack auf diesen Film erhielten die Teilnehmenden schon in einer kurzen Diashow während des "Bunten Abends", der den Samstag beschloss.
Der Samstag ist der traditionelle Tag der Workshops während des JuFe. Das Thema "Und Gott sprach: Es werde ... und es ward Bunt" spiegelt sich in der überwältigenden Auswahl an Workshops wieder. So kam es zum Beispiel unter dem Titel "Fremd und Freund - der Alltag von und mit Muslimen in Deutschland" zu einer Begegnung von Teilnehmenden mit dem bekannten Berliner Quartiersmanager Fadi Saad. Nachdem viele gegenseitige Vorurteile gesammelt und in die Mitte gelegt wurden, entspann sich unter der Moderation von der Sozialarbeiterin Dorthe Kreckel eine rege Diskussion. "Es ist einfach nötig, viel voneinander zu wissen und miteinander zu reden. Es war toll, dass wir wirklich alles fragen konnten." zog ein Teilnehmer sein Fazit. Theater und Verkündigung mit den Covenant Players, Informationen und Diskussionen über Satanismus und Spiritismus mit dem Beauftragten der SELK für Weltanschauungsfragen, Pfr. Andreas Volkmar oder eine Exkursion zum Museum für Sterbekultur in Kassel verdeutlichen das bunte Programm.
Außerdem wurde kräftig gefilzt, mit Ytong-Steinen und Holzintarsien gearbeitet. Es gab einen Einblick in die Gebärdensprache, in der die Teilnehmenden das Vaterunser lernten. Es wurde gesungen, gemalt und jongliert. Neue Songs aus dem bald erscheinenden Liederbuch "Come on and sing. Komm und sing" (Band 3) wurden eingeübt. Und in der Turnhalle schwitzten die Teilnehmenden bei Parcour und Freerun mit Kassels bekanntestem Workshop-Leiter dieser Trendsportart, Paul Wehrwein.
In der Mittagspause versammelten sich alle Teilnehmenden auf dem Schulhof, um die Abkürzung "JuFe" mit Menschen nachzustellen. Aus dem zweiten Stock fotografiert, entstanden so tolle Gruppenfotos.


Bunter Konfettiregen - Jugendfestival 2010 beginnt

Kassel, 08.10.2010 - Nun haben auch die Letzten aus Nord, Ost, Süd und West durch den Ferienverkehr nach Kassel gefunden, es kann losgehen! Vier Tage lang kommen an diesem Wochenende ca. 360 Jugendliche im Alter von 13-25 Jahren zusammen, um gemeinsam Workshops zu besuchen, Andachten zu feiern, zu singen und zu tanzen - und Gott in Ihrer Mitte zu begrüßen.
„… und es ward BUNT!“ lautet das diesjährige Motto der Veranstaltung, das auch gleich in die Tat umgesetzt wurde: Bunter Luftballon – und Konfettiregen begrüßte die Teilnehmenden. In der abschließenden Andacht wurde noch einmal ausgeführt, was das eigentlich bedeutet – BUNT. Wir wissen, dass Gott die Erde, den Himmel, das Wasser und das Leben schuf, aber „BUNT“ erwähnte die Bibel nicht. Mit dem Bild des diesjährigen Jugendfestivalplakats, einem Prisma, das einheitliches, weißes Licht in viele verschiedene, ganz bunte Farben aufspaltet, wurde bildhaft erklärt, wie BUNT die Schöpfung eigentlich ist. Die Einheit des weißen Lichtes setzt sich aus den für uns sichtbaren Regenbogenfarben zusammen, aber auch aus den unsichtbaren Lichtwellen. Genauso, wie sich weißes Licht auf den ersten Blick als einheitlich und eintönig gleich zeigt, so sind auch wir von außen betrachtet eine Kirche. Eine Kirche, die beim genaueren Blick aber so viele bunte Facetten zeigt, wie gestreutes Licht. 360 Jugendliche mit den buntesten Charakteren, Geschmäckern, Glaubensbeziehungen und Hintergründen kommen zusammen, um gemeinsam als Einheit Gott kennenzulernen, zu loben und mit ihm in Gemeinschaft eine tolle Zeit zu haben. „Gott sprach es werde… und es ward BUNT.“ Und Gott sah, dass es total super ist!
So startet das Jugendfestival 2010 und verspricht ein einmaliges und BUNTES Wochenende zu werden. In dem Sinne viele bunte Grüße vom Jugendfestival 2010 in Kassel.


JuFe: Bunt und Umweltfreundlich - Jugendfestival der SELK in Kassel

Homberg/Efze, 07.10.2010 - Ab 18.00 Uhr wird es morgen bunt in Kassel! Aus der ganzen Bundesrepublik machen sich Jugendliche auf den Weg in die nordhessische Metropole, um dort das größte Jugendtreffen zu besuchen, das das Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in diesem Jahr veranstaltet, das Jugendfestival der SELK, kurz JuFe. Die meisten der 340 Teilnehmenden nutzen dafür den extra für das JuFe eingerichteten Bus-Shuttle. Aus Zeven bei Bremen, aus Hamburg, Berlin, Köln und Stuttgart fahren die Busse los und sammeln an einigen Haltestellen unterwegs diverse Mitfahrende ein. So beginnt das Festival mit großem Hallo schon während der Anreise und das auch noch ganz umweltfreundlich.
In der Hegelsbergschule, die das Jugendwerk zu diesem Festival eingeladen hat, wird während des ganzen Tages schon fleißig aufgebaut. Viele helfende Hände justieren die Technik, montieren Hinweisschilder oder gestalten den Raum der Stille. Nach zum Teil langer Fahrt und erster Orientierung erwartet die Teilnehmenden beim Abendessen dann Pizza satt!
Das Thema "Und Gott sprach: Es werde ... und es ward bunt" wird in rekordverdächtigen 30 Workshops entfaltet, die dem bunten Thema alle Ehre machen. Zwischendurch gibt es viele Bewegungsmöglichkeiten mit den Geräten aus dem Spielmobil des Jugendwerks oder bei unterschiedlichen Sportturnieren. Daneben kann man musizieren oder die Angebote der Kreativecken nutzen.
Das bunte Programm hat das Vorbereitungs-Team seit letztem Dezember erarbeitet. Zum diesjährigen JuFe-Team gehören: Gisela Degenhardt (Balhorn) als Küchenfee, Annika Hahn (Witten) mit dem Bereich Andachten und Nachtcafé, Sibylle Heicke (Lachendorf) für den Kreativbereich, Oliver Knefel (Hüllhorst) für Anmeldung und Organisation, Kerstin Rehr (Marburg) für die Themenentfaltung in den Plenumsveranstaltungen, Hauptjugendpfarrer Henning Scharff (Homberg) für den Gottesdienst und die Gesamtleitung, Pfr. Hinrich Schorling (Witten) für die Workshops, Pfr. André Stolper für die Plenumsveranstaltungen, Ferdinand Storm für Sicherheit und Technik und Jess Tödter für die Plenumsveranstaltungen und das Beiprogramm. Im Vorfeld haben außerdem mitgewirkt: Johanna Krieser (Fürstenwalde), Patric Matzke (Wesel) und Daniel Zühlke (Witten).


Schon 161 Anmeldungen - Jugendfestival der SELK in Kassel

Homberg/Efze, 23.08.2010 - Die Teilnehmendenliste für das Jugendfestival, das alljährlich vom Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) veranstaltet wird, füllt sich zusehends. Trotz Urlaubs- und Ferienzeit haben sich bis Mitte August schon 161 Jugendliche für das lange Wochenende von Freitag, dem 08. bis Montag, dem 11. Oktober 2010 angemeldet. „Das darf gerne so weitergehen“, freut sich Oliver Knefel (Hüllhorst), der „Herr der Zahlen“ im Vorbereitungsteam. Bis zum 15. September kommen alle Anmeldungen noch in den Genuss des zweitgünstigsten Teilnehmerbeitrages. Bis dahin läuft ebenfalls die Anmeldefrist für die günstigen, teilnehmer- und umweltfreundlichen Busshuttles, die aus den fünf Richtungen Verden, Hamburg, Köln, Stuttgart und Berlin anrollen sollen.

Nachdem im Juni Handzettel und Plakate an alle Gemeinden der SELK verschickt wurden, um kräftig zu werben, sind nun alle nötigen Informationen und einiges mehr über die JuFe-Homepage zu erfahren: www.jufe.org . Neben Informationen über das Thema und die Anmeldemodalitäten stehen diverse Links zur Verfügung, die zu Kontaktmöglichkeiten, zum Austausch und mit Bildern und Videos zur Vorfreude einladen. Außerdem lädt die Bildergallerie von 2003 bis 2009 zum Stöbern ein.


„unterwegs mit Gott: freizeitfieber“ - Rückblick auf die Sommerfreizeiten 2010

Homberg/Efze, 21.08.2010 - „Wir sind wieder gut zu Hause gelandet.“ Diesen Satz hören Pfr. Hinrich Müller (Cottbus) und Hauptjugendpfarrer Henning Scharff (Homberg), die im Ernstfall immer über den freizeitfieber-Notruf erreichbar sind, verständlicherweise sehr gern. Noch viel schöner wird es allerdings, wenn die Freizeitleiter vom zweiten Satz an anfangen von der vergangenen Freizeit zu schwärmen. Bleibende Erfahrungen von christlicher Gemeinschaft, tiefgehende Gespräche und stundenlange Blödelei, aufregende Gegenden, laute Loblieder und ruhiges Hören auf Gottes Wort, Spiel und Spaß bei hochsommerlichen Temperaturen. Immer wieder ist zu hören, dass es kaum eine bessere Gelegenheit gibt, um Jugendliche zu erreichen, als die Freizeitarbeit. Es ist großartig, dass sich immer wieder Menschen finden, die viel Zeit und Kraft opfern, um Freizeiten im Team vorzubereiten und durchzuführen.

In diesem Jahr wurden mit freizeitfieber, dem Reisenetzwerk für Kinder- und Jugendreisen im Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), das Kloster Marcevol in Südfrankreich und Vika bei Falun in Schweden mit großen Gruppen angefahren. Zwei weitere große Freizeitgruppen paddelten in Mazuren und fuhren mit dem Fahrrad durchs Elsaß. Eine kleinere Gruppe junger Erwachsener erlebte im mittelitalienischen Umbrien den Gegensatz von der pulsierenden Festival-Stadt Perugia und dem einsamen Kloster La Romita. Und wiederum eine andere kleinere Gruppe nahm am großen nationalen Jugendtreffen der Lutheran Church Missouri Synode teil, der nordamerikanischen Schwesterkirche der SELK.

Neben den mehrwöchigen Fahrten standen im März und direkt nach Ostern Fahrten nach Taizé an, im April ließen sich angehende Freizeitleitende fortbilden und im Mai schnupperten Interessierte in Oberursel an der Theologie. Kinder kamen mal wieder bei den „KUHlen und SAUstarken MISTfreizeiten“ auf dem Schulbauernhof Tannenhof voll auf ihre Kosten. Und als ganz neue Idee gab es im WM-Jahr mit dem „Taller Geballer“ eine Fußballfreizeit nur für Jungs.

Insgesamt können die Organisatoren von freizeitfieber mit rund 250 Teilnehmenden bei bis jetzt 12 durchgeführten Maßnahmen zufrieden sein. Da die beiden Homberger Oasen im Advent und die Baufreizeit, bei der die Fassade des Lutherischen Jugendgästehauses in Homberg renoviert werden soll, noch ausstehen, werden sich die Teilnahmezahlen für 2010 im üblichen Bereich bewegen.
Leider mussten zwei Freizeiten mangels Beteiligung abgesagt werden. Eine Romreise für ältere Jugendliche und das LutherCamp in Wittenberg kamen nicht zustande.

Wieder einmal waren viele junge Leute „unterwegs mit Gott“. Alle Teilnehmenden sind wohlbehütet viele tausend Kilometer hin- und zurückgekommen. Das ist nicht selbstverständlich und ein guter Grund zum Danken.


Präsenz im Internet und beim Kongress - Runder Tisch für SELK in Universitätsstädten

Göttingen, 17.08.2010 - Zum dritten Mal wollen sich Interessierte zusammen an einen Runden Tisch setzen, um miteinander ihre besonderen Aufgaben und Möglichkeiten als lutherische Gemeinde in einer Universitätsstadt zu bedenken. Am 28. September findet in den Räumen der Martin-Luther-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Göttingen der 3. Runde Tisch für SELK-Gemeinden in Uni-Städten statt. Das Treffen beginnt um 14 Uhr und endet um 17 Uhr.

Unter anderem soll überlegt werden, wie die Anliegen des Runden Tisches auf dem Kongress „Aufbruch Mission und Diakonie“ der SELK am 30. Oktober in Göttingen präsentiert werden können. „Außerdem“, so der Göttinger Pfarrer Stefan Förster aus dem Initiatorenkreis, „soll eine von stud. theol. Benjamin Müller entwickelte Internetplattform für die Möglichkeit einer Vernetzung vorgestellt und weiter bedacht werden.“

Die Einladung richtet sich nicht nur an die bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern auch an weitere Interessierte. Info: ste.foerster@online.de.


Treue zahlt sich aus - Weitere Sponsorenläufe für das FSJ

Witten und Verden, 06.08.2010 - „Ich bin wahrscheinlich der erste Rollstuhlfahrer, der so lange die gleiche Strecke gefahren ist“. Mit diesem Fazit beschloss der 10-jährige Kilian am vergangenen Freitag seinen Einsatz beim Sponsorenlauf für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der Trägerschaft der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) im Verdener Stadtwald. Nachdem ein Großteil der Kirchenbezirke ihre Aktionen für das FSJ schon durchgeführt hatte, hieß es nun auch im Bezirk Niedersachsen-West „Wir wetzen fürs FSJ“. 40 Läuferinnen und Läufer hatten sich dafür auf den Weg nach Verden gemacht, um gemeinsam ihre Runden bei schönstem Wetter zu drehen.

Eröffnet wurde der Lauf von Bezirksjugendpfarrer Dr. Christian Neddens (Kirchlinteln-Brunsbrock) mit einer kurzen Andacht. Danach wurden noch die Getränke und Snacks an Ort und Stelle gebracht, bevor Neddens durch Zerschneiden eines Absperrbandes das Signal zum Starten geben konnte. Sofort machten sich die hoch motivierten Sportlerinnen und Sportler ans Werk – und manche ließen sich durch die anfeuernde Zuschauerschar zur Höchstform treiben, wie beispielsweise der 8-jährige Frode, der alleine 50 Runden, nahezu am Stück, lief und damit einen ordentlichen Halbmarathon hinlegte.

Spaß gemacht hat es sowohl Zuschauenden als auch Laufenden, berichtet Bezirksjugendvertreter Simon Kämpfert (Verden): „Mit diesem Erfolg haben wir nicht gerechnet. Am Donnerstag waren es noch 16 angemeldete Läufer, am Start standen auf einmal 40. Es gab Leute, die Schilder zum Anfeuern gebastelt hatten und extra zum Anfeuern gekommen sind. Auch die Altersspanne war sehr groß – und selbst am Sonntag wurde ich noch von Leuten angesprochen, dass sie den Nachmittag im Wald sehr schön fanden!“ So wurden insgesamt 360 Kilometer zurückgelegt und damit die rekordverdächtige Summe von 3503,50 Euro erlaufen. „Unser Dank gilt all den Helferinnen und Helfern, den Laufenden und natürlich auch den Sponsoren, ohne die diese Aktion gar nicht möglich gewesen wäre. Das war ganz große Klasse!“, so Kämpfert, der gemeinsam mit Birthe Wiesner (Langwedel) und Malte Lührs (Verden) den Lauf im Rahmen des Jugendmitarbeitergremiums organisiert und vorbereitet hatte.

Im Sprengel West bettete das Jugendmitarbeitergremium den Sponsorenlauf für den Erhalt des FSJ in der Trägerschaft der SELK in die jährlich stattfindende Sportveranstaltung „Kampf um die Kuhglocke“ ein. Das ausgesuchte Motto aus dem alttestamentlichen Buch Ruth bettete den Kampf um das FSJ hervorragend in das Wochenende ein: „Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.“ Die schier unglaubliche Treue der Schwiegertochter zur hebräischen Frau Noomi und zu deren Gott war leitender Gedanke in allen Andachten. Dass Treue sich auszahlt, war denn auch das Motto für den Jugendgottesdienst mit der gastgebenden Kreuzgemeinde am Sonntagmorgen. In seiner Predigt wies Orts- und Jugendpastor Hinrich Schorling in mehreren Beispielen auf Gottes Treue zu den Menschen hin – und darauf, wie sich diese Treue dann auswirkt. Im Besonderen verwies er auf die jungen Menschen im „Freiwilligen Sozialen Jahr“ (FSJ): „Sie engagieren sich an verschiedensten Stellen in unserer Gesellschaft liebevoll, treu und verantwortlich für andere Menschen. Und viele sagen dann am Ende des Jahres: ‚Ich habe mehr zurückbekommen, als ich gegeben habe.’“

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde dann der Sponsorenlauf durchgeführt. Vom Kirchhof aus starteten die teilnehmenden Jugendlichen und drehten treu ihre Runden unter der sengenden Mittagssonne im benachbarten Lutherpark. Das lohnte sich! Als unter dem Jubel der Gemeinde das Ergebnis von 1.318 Euro für das FSJ verkündet wurde, war allen klar: Treue zahlt sich wirklich aus!

Das Jugendwerk der SELK veranstaltet deutschlandweit Sponsorenläufe zugunsten des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in der SELK. Die SELK betreut als Träger knapp zwei Dutzend Einsatzstellen im gesamten Bundesgebiet. Da die staatlichen Rahmenbedingungen für das FSJ zunehmend schwieriger werden, müssen kleinere Träger wie die SELK das Programm entweder einstellen oder zu ungewöhnlichen Mitteln greifen. Die Kirche und ihr Jugendwerk haben sich für die zweite Möglichkeit entschieden. Alle Jugendmitarbeitergremien der einzelnen Kirchenbezirke beteiligen sich seit Ende Mai in unterschiedlicher Art und Weise an dieser groß angelegten Aktion und haben auf diese Weise bisher 8.600 Euro für das FSJ erlaufen!


Mit dem Sonnenaufgang in einen neuen Lebensabschnitt - Abschlussseminar des FSJ-Jahrgangs 2009/2010

Homberg/Efze, 14.07.2010 - Als Abschlussprojekt während ihres letzten Seminars im Juli wünschten sich die Teilnehmenden des Freiwilligen Sozialen Jahres in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (FSJ in der SELK) selber einen Film zu drehen. Von der Maske bis zur selbst gespielten Filmmusik wurden alle Aufgaben verteilt. Als Vorlage diente die Shakespeare-Kommödie „Viel Lärm um nichts“, die die Freiwilligen etwas umgestalteten und in die sie einige Erfahrungen des vergangenen Jahres einfließen ließen.

Neben diesem Gemeinschaftsprojekt nutzten die Teilnehmenden die Zeit, um bei großartigem Wetter im Garten des Lutherischen Jugendgästehauses viele Gespräche zu führen und den Sonnenaufgang auf der nahen Burgruine zu erleben. Dabei reflektierten sie ihr Freiwilliges Soziales Jahr und tauschten sich über den nun neu beginnenden Lebensabschnitt aus. Zu einem ausführlichen, sehr persönlichen Rückblick auf das vergangene Jahr im sozialen Dienst leitete FSJ-Referentin Katharina Lochmann an.

Gerahmt wurden die Tage wie bei jedem der fünf einwöchigen Seminare von Andachten, die von der FSJ-Referentin und Hauptjugendpfarrer Henning Scharff vorbereitet und geleitet wurden. In der letzten Andacht bekamen alle Freiwilligen einen Metallengel geschenkt, der ihnen mit Worten aus dem 91. Psalms mit auf den Weg gegeben wurde: „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen Deinen Wegen, dass sie dich auf Händen trägen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.“ Diese Worte sollen die Teilnehmenden auf ihrem weiteren Weg begleiten und sie an das FSJ in der SELK erinnern.


Baden in der Ostsee, Läufe in Wiesbaden und Weigersdorf - Sponsorenläufe für das FSJ gestartet

Homberg/Efze, 28.06.2010 - Das Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) veranstaltet einen deutschlandweiten Sponsorenlauf zugunsten des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in der SELK. Die SELK betreut als Träger knapp zwei Dutzend Einsatzstellen im Bundesgebiet. Da die staatlichen Rahmenbedingungen für das FSJ zunehmend schlechter werden, müssen kleinere Träger wie die SELK das Programm entweder einstellen oder zu ungewöhnlichen Mitteln greifen. Die Kirche und ihr Jugendwerk haben sich für die zweite Möglichkeit entschieden. Alle Jugendmitarbeitergremien der einzelnen Kirchenbezirke beteiligen sich ab Ende Mai in unterschiedlicher Art und Weise an dieser groß angelegten Aktion.

Als erster Kirchenbezirk der SELK veranstaltete Berlin-Brandenburg seinen Sponsorenlauf in etwas abgewandelter Form. Im Rahmen des traditionellen Pfingst-Camps gingen die Jugendlichen für das FSJ baden – und das in der 10 Grad Celsius „warmen“ Ostsee. Die Jugendlichen hatten Sponsorenverträge abgeschlossen, in denen sie sich jede Minute Ostsee mit einem variablen Betrag für das FSJ vergüten ließen. 40 Jugendliche und der frisch von der Bezirkssynode gewählte Jugendkoordinator Norbert Schulz (Berlin) trotzten dem kalten Wasser und hielten zum großen Teil eine Viertelstunde lang durch. Wasser-Polonaisen zum Warmhalten und strahlender Sonnenschein trugen zur ausgesprochen guten Stimmung bei.

Das Jugendmitarbeitergremium im Kirchenbezirk Hessen-Süd der SELK veranstaltete Anfang Juni im Rahmen des Sommerfestes der Wiesbadener Christuskirchengemeinde einen Sponsorenlauf, um Geld für den Erhalt des FSJ in der Trägerschaft der SELK zu sammeln. Fast 30 Kinder, Jugendliche und "etwas reifere" Jugendliche liefen bei prächtigem Wetter die 400-Meter-Strecke - bis zu 21 Runden wurden im Einzelfall gezählt. Die Begeisterung war riesengroß. Die Zuschauenden feuerten an und jubelten. Eine Menge an Gummiringen, die es für jede gelaufene Runde gab, sammelten Superintendent Michael Zettler (Frankfurt/Main) und Pfarrer Christoph Baumann (Wiesbaden) ein und konnten damit ihren Teil zu der Spendensumme von insgesamt 909,30 Euro beitragen. Die Laufenden folgten dann der Einladung der Wiesbadener Gemeinde zu Kaffee und Kuchen, Grillwurst und Salaten. Den krönenden Abschluss des Tages bildete das Konzert "aus'm Ruhrpott" der a-cappella-Gruppe „Wireless“.

Im Kirchenbezirk Lausitz machten sich Bezirksjugendpfarrer Michael Otto (Guben) und viele Jugendliche das Motto des Regionalkirchentags „Jung wie ein Adler – Singen und Spielen“ zu Nutze und setzten mit dem Sponsorenlauf für das FSJ ein dickes Ausrufezeichen hinter eine vielfältige und rundum gelungene Veranstaltung. 45 Kinder, Jugendliche und einige spontan startende Erwachsene „flogen“ zu der unglaublichen Summe von 2.722,- Euro. Die üblichen 400-Meter-Runden führten über das schöne, große Weigersdorfer Gemeindegrundstück. Der gesamte Bezirksbeirat und Hauptjugendpfarrer Henning Scharff (Homberg/Efze) assistierten Pfr. Otto bei der Koordination der Läufer. Pfr. Hinrich Müller (Cottbus) trieb mit seiner fröhlichen Moderation die Laufenden zu Höchstleistungen an und Superintendent Michael Voigt (Weigersdorf) verkündete vom Laptop aus kontinuierlich die „erlaufenen“ Zwischenstände.


Liedersuche abgeschlossen - CoSi 3 Ende des Jahres auf dem Markt?

Homberg/Efze, 25.06.2010 - Das Jugendliederbuch „Come on and sing. Komm und sing“ (CoSi) erhält einen dritten Band. Die Arbeitsgruppe, die sich aus Vertretenden des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und Vertretenden des Amtes für Kirchenmusik der SELK zusammensetzt, hat die Liedersuche inzwischen weitgehend abgeschlossen. In enger Zusammenarbeit mit dem Druckhaus Harms wird an den Druckvorlagen gearbeitet. Wenn alles gut und zügig weitergeht, dann ist der Verkauf eventuell Ende des Jahres möglich.

Eine kleine, möglichst repräsentative Auswahl von neuen CoSi-Liedern wurde bereits Anfang Juni bei den Allgemeinen Musiktagen der SELK in Balhorn vorgestellt. Die Lieder stießen auf ein sehr positives Echo.

Mit ihrer letzten Sitzung Ende Juni hat die Arbeitsgruppe übrigens erstmalig die renovierte Homberger Zehntscheune als Tagungsraum getestet. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe waren sich in ihrem positiven Urteil absolut einig. Ein kleiner Wehrmutstropfen war nur die fehlende Verbindungsbrücke vom Anbau zum Eingang der Scheune. Wenn die allerdings erst einmal befestigt ist, dann will sich niemand mehr woanders treffen.


Aus alt wird neu - Einweihung der „Zehntscheune“

Homberg/Efze, 20.06.2010 - Lang haben sie gedauert und ganz abgeschlossen sind sie im Augenblick noch nicht, die Arbeiten an Hombergs ältestem Wirtschaftsgebäude, der „Zehntscheune“. Allerdings ist es absehbar, wann die renovierte Scheune vollständig benutzbar sein wird. Am 12. September 2010, am „Tag des offenen Denkmals“ soll die Zehntscheune im Anschluss an einen festlichen Gottesdienst der benachbarten Petrusgemeinde der Selbständigen Evangelischen Kirche (SELK) offiziell eingeweiht werden.

Das große Renovierungsprojekt hat der Trägerverein des Lutherischen Jugendgästehauses in Homberg/Efze, Evangelisch-Lutherisches Jugendzentrum e.V., in Zusammenarbeit mit der Stadt Homberg und dem Amt für Denkmalschutz durchgeführt. Die spätmittelalterliche Scheune wurde damit vor dem Verfall bewahrt und dient nun als zusätzlicher Gruppenraum für Besuchergruppen des Jugendgästehauses. Daneben kann der gut 40 Quadratmeter große Raum, der mit einer kleinen Bühne und guten technischen Möglichkeiten ausgestattet ist, separat angemietet werden. Er bietet sich mit seinem besonderen Ambiente für Familienfeiern, Filmvorführungen, Vorträge und Seminare an.

Im Juli müssen der Ausbau des Anbaus mit Teeküche und Toiletten und die Außenarbeiten noch abgeschlossen werden. Zur Einweihung besteht dann die berechtigte Hoffnung auf erstes, zartes Grün.


Schwarz-bunte Werbung - Jugendfestival der SELK in Kassel

Kassel, 18.06.2010 - Das größte Jugendtreffen des Jahres innerhalb der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) findet von Freitag, dem 08. bis Montag, dem 11.Oktober in der Hegelsbergschule in Kassel statt. Passend zum Thema „Gott sprach: Es werde ... und es ward bunt" sind bereits an alle Pfarrämter der SELK „schwarz-bunte“ Plakate und Einladungs-Folder verschickt worden.

Die Vorbereitungen für das Jugendfestival laufen schon seit Ende letzten Jahres. Inzwischen konnte die Liste des Workshop-Angebotes schon abgeschlossen werden. Pfr. Hinrich Schorling, der diesen Part betreut, hat eine Liste von 27 bunten Workshops zusammengestellt. Für die Ausgestaltung der einzelnen Workshops konnte er viele Pfarrer der SELK, Theologiestudenten, Vikare, Jugendmitarbeitende, Sportler und Künstler gewinnen. Die einzelnen Workshops werden zwei bis dreimal angeboten.

Inhaltlich wird eine breite – und eben bunte – Palette angeboten. Jonglage und Parcour sorgen für Bewegung, Intarsienarbeiten, WWW (Wilder Wideo Workshop) und Verkündigungstheater sind Teile des gestalterischen Angebotes. Fragen zur Ökumene, zu anderen Religionen und zum eigenen Glaubensleben bilden Schwerpunkte zum Themenkreis „Theologie und Kirche“. Politisches Gestalten, Gebärdensprache und ein Besuch des Kasseler Sepulkralmuseums (Museum für Sterbekultur) sind beispielhafte Angebote aus dem Bereich „Gesellschaft, Kultur und Politik“. Komplettiert wird die Liste der Angebote durch musikalische Workshops wie Neue Songs aus CoSi 3 (Dritter Band des Jugendliederbuches „Come on and sing. Komm und sing“), Singen mit der a-capella-Gruppe Wireless oder Grundlagen des Gitarrenspiels.


In Kassel wird’s bunt - Jugendfestival der SELK

Kassel, 26.05.2010 - "Gott sprach: Es werde ... und es ward bunt". Unter diesem Thema ist die Jugend der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zum größten Jugendtreffen des Jahres eingeladen. Von Freitag, dem 08. bis Montag, dem 11.Oktober soll das Jugendfestival der SELK in der Hegelsbergschule in Kassel stattfinden.

Die vorbereitende Arbeitsgruppe der Jugendkammer der SELK war bei der Ortsbegehung gleichermaßen von den Möglichkeiten der sehr gut ausgestatteten Schule wie von dem engagierten stellvertretenden Schulleiter begeistert. Auch die Schulleitung freut sich auf das Jugendfestival, für das sie sich schon stark eingesetzt hat. Denn nun kommt die Schule mit all ihren Möglichkeiten und Angeboten auch mal in einem anderen Zusammenhang in die Öffentlichkeit als immer nur über ihre Integrationsarbeit.

Inhaltlich soll es beim Jugendfestival um die Buntheit von Gottes Schöpfung gehen, um die vielfältige Gnade Gottes und um die reichhaltigen Möglichkeiten der Menschen, die in Gottes Schöpfung leben. Häppchenweise werden das alle Teilnehmenden zusammen in abwechslungsreichen Andachten, die die Tage rahmen, bedenken, genießen und erleben. Außerdem erwartet sie eine bunte Workshop-Palette zum Thema: Da geht es bei Holz- oder Patchworkarbeiten um die Freude am Gestalten oder um die Freude an der Musik bei Beat-Boxing, echtem trommeln oder singen. Die Fragen "Was kann und will ich eigentlich akzeptieren und tolerieren in einer Welt voller unterschiedlicher Meinungen und Kulturen? Wie gehe ich Vorurteilen aus dem Weg? Was ist eigentlich mein eigener Standpunkt? Wie spricht Gott zu mir?" werden in theologischen oder gesellschaftspolitischen Workshops an ganz konkreten Beispielen bearbeitet. Kreative Workshops zum guten Umgang mit Gottes Schöpfung und Bewegungsangebote wie Parcour oder Jonglage sind weitere Farbtupfer. - Und natürlich darf bei diesem Thema ein "Bunter Abend" nicht fehlen. Geplant ist ein Feuerwerk aus verschiedensten Elementen von einem großen Kicker-Turnier über die Boy-Group "Wireless" bis zu den Covenant-Players.


Die Wetzerei fürs FSJ beginnt - Bundesweiter Sponsorenlauf

Homberg/Efze, 11.05.2010 - An vielen Orten in Deutschland machen sich Jugendliche bereit, um sich für einen wertvollen Freiwilligendienst einzusetzen – das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Denn das Jugendwerk der Selbständigen Evanglisch-Lutherischen Kirche (SELK) veranstaltet einen Sponsorenlauf zugunsten des FSJ in der SELK. Alle Jugendmitarbeitergremien der einzelnen Kirchenbezirke beteiligen sich ab Juni in unterschiedlicher Art und Weise an dieser groß angelegten Aktion.

Die Regeln des Sponsorenlaufes sind denkbar einfach: Jede Läuferin und jeder Läufer wird sich vorher beliebig viele Sponsoren suchen, die für jede gelaufene 400m-Runde einen selbst gewählten Betrag ausloben. Das wird auf einem „Sponsorenvertrag“ festgehalten, auf dem dann auch die tatsächliche Rundenanzahl von einem unabhängigen Rundenzähler vermerkt wird. Anschließend besuchen die Läuferinnen und Läufer ihre Sponsoren und bitten sie um eine entsprechende Überweisung an das FSJ in der SELK - selbstverständlich gegen Spendenquittungen. Der gesamte erlaufene Betrag kommt dem FSJ in der SELK zugute.

Das FSJ ist ein jahrzehntelang erprobtes Programm, das von vielen Kirchen und anderen gemeinnützigen Verbänden getragen wird. Innerhalb dieses Programms geben Jugendliche freiwillig ein Jahr ihrer Lebenszeit, um an einer bestimmten Stelle in diesem Land anderen Menschen zu helfen. Dabei sind die Möglichkeiten von der Betreuung von Schülern bis zur Pflege alter Menschen sehr vielfältig. Für viele Freiwillige spielt dieses Jahr beim Berufsfindungsprozess eine entscheidende Rolle. Daneben genießen die Teilnehmenden Seminare, in denen es um politische, soziale, kulturelle, religiöse und Persönlichkeitsbildung geht.

Die SELK betreut als Träger knapp zwei Dutzend Einsatzstellen im Bundesgebiet. Da die staatlichen Rahmenbedingungen für das FSJ zunehmend schlechter werden, müssen kleinere Träger wie die SELK das Programm entweder einstellen oder zu ungewöhnlichen Mitteln greifen. Die Kirche und ihr Jugendwerk haben sich wie man sieht für die zweite Möglichkeit entschieden und hoffen nun auf breite Unterstützung. Alle Sponsoren und sonstigen Interessierten sind natürlich herzlich eingeladen, die Sponsorenläufe „ihrer“ Kirchenbezirksjugend zu besuchen, das „Beiprogramm“ zu genießen und die Läuferinnen und Läufer kräftig anzufeuern.


DBJR fordert stimmiges Konzept zur Prävention sexualisierter Gewalt

Berlin, 27.04.2010 - Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) bringt sich aktiv in die Diskussion über Konzepte zur Prävention sexualisierter Gewalt ein. In einer aktuellen Stellungnahme fordert der DBJR ein stimmiges Gesamtkonzept für die Prävention sexualisierter Gewalt in Jugendverbänden, das unverzichtbare Kernbausteine enthalten muss. Jugendverbände und Jugendringe erproben diese Bausteine zum Teil schon seit Jahren. Sie zeigen, wie Prävention sexualisierter Gewalt möglich ist.

Es ist aus Sicht des DBJR nicht ausreichend, aufgrund der aktuellen Diskussion einzelne Maßnahmen isoliert umzusetzen. Es ist notwendig, dass alle Jugendverbände umfassend und konsequent Präventionskonzepte in der Breite einführen. Nur ein konsequentes und in sich stimmiges Konzept kann entsprechende Wirkungen entfalten und fachlichen Standards genügen. Zu einem solchen Konzept gehört es, verbindliche Verhaltensregeln zu entwickeln, Bewusstsein zu schaffen und Krisenleitfäden festzulegen. Für den Krisenfall muss ein professionelles und geeignetes Vorgehen im Sinne der Kinder und Jugendlichen beschrieben und bekannt sein. Beispielhaft wird dies durch das Projekt PräTect (www.praetect.de), das der DBJR und der Bayerische Jugendring derzeit abschließen, in den Verbänden begleitet.

Der DBJR macht in seiner Stellungnahme außerdem deutlich, dass verpflichtende Führungszeugnisse für alle Ehrenamtlichen in der Jugendverbandsarbeit – analog der Führungszeugnispflicht für hauptberufliche Fachkräfte im § 72a SGB VIII – kein geeignetes Mittel der Prävention sind, sondern kontraproduktive Wirkungen entfalten können.
Der DBJR bietet auf der Basis seiner Erfahrungen und Konzepte eine aktive Mitarbeit in den Arbeitsgruppen am Runden Tisch gegen Kindesmissbrauch der Bundesregierung an. Die Stellungnahme sowie entsprechende Hintergrundpapiere sind unter www.dbjr.de veröffentlicht.

Das Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) unterstützt das Anliegen des DBJR, die Prävention an dieser Stelle weiterhin zu stärken. Denn Kinder- und Jugendarbeit ist ein potenzielles Einfallfeld für sexuellen Missbrauch. „Kinder- und Jugendarbeit ist stark angewiesen auf persönliche Beziehungen“, sagt Pfr. Jörg Ackermann, ein Vorsitzender der Jugendkammer der SELK. „Die Gefahr der Überschreitung von Grenzen ist groß. Das ist uns bewusst, und uns liegt der Schutz der Kinder und Jugendlichen am Herzen. In der Kinder- und Jugendarbeit haupt- und ehrenamtlich Tätige tragen in dieser Hinsicht eine große Verantwortung. Es geht uns darum, ein Umfeld zu schaffen, das es für potenzielle Täterinnen und Täter unattraktiv macht, sexuelle Missbräuche oder Übergriffe durchzuführen. Dazu scheint uns ein umfassendes Konzept mit Aufklärung, Stärkung von Kindern und Jugendlichen, öffentlichem Gespräch, Verhaltenskodex und Vertrauenspersonen, sowie einer Anbindung an Beratungs- und Hilfsangebote der gewiesene Weg.“

Neben regelmäßigen Einheiten zum Thema „Nähe und Distanz in der Jugendarbeit“ bei der jährlichen Fortbildung von freizeitfieber (dem Reisenetzwerk im Jugendwerk der SELK) für Freizeitleitende und den Gesprächen und Fortbildungen zum Thema in den Jugendmitarbeitergremien der Kirchenbezirke der SELK wird im nächsten April eine Multiplikatorenfortbildung im Rahmen einer Sitzung der Jugendkammer der SELK durchgeführt werden. Vorbereitend dafür werden Hauptjugendpfarrer Henning Scharff und Pfr. Jörg Ackermann Anfang Juni an einer Tagung der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Jugend in Deutschland (aej) mit dem Thema „Prävention sexualisierter Gewalt in den Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit“ teilnehmen.


Radikal anders oder mittendrin? - Vorbereitungen für den Kongress für Jugendarbeit 2011

Kassel, 22.04.2010 - Der neunte Lutherische Kongress für Jugendarbeit, den das Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) im nächsten Jahr veranstalten wird (11.-13.03.2011), wirft bereits seine Schatten voraus. Die zuständige Arbeitsgruppe des Jugendwerkes traf sich in gewohnter Weise im Konferenzraum der Bahnhofsmission im Bahnhof Wilhelmshöhe, um den letzten Kongress zu evaluieren und den nächsten in den Blick zu nehmen.

Das umfangreiche, schriftliche Feedback, das die Teilnehmenden des achten Kongresses gegeben hatten, bot dem Vorbereitungsteam eine gute Grundlage für einen eigenen Rückblick. Wesentliche Punkte aus dem Fazit des Teams waren u.a., dass die Organisation dieser Fortbildungsveranstaltung ein sehr hohes Niveau besitzt, das beibehalten werden soll und dass weiterhin viel Wert auf die rahmenden Andachten während der Tage gelegt werden soll, die immer wieder als äußerst wohltuend empfunden werden. Außerdem sollen biblisch-theologische Bezüge zum jeweiligen Thema deutlicher gekennzeichnet werden. Im Übrigen nahm das Team erfreut zur Kenntnis, dass mittlerweile alle erbetenen Workshop- und Vortragsmaterialien zum letzten Kongress mit dem Thema „Beziehungswaise- Beziehungsweise“ eingetroffen sind und auf der Homepage des Jugendwerkes online gestellt wurden (www.selk-jugend.de/materialien/beziehungswaise/index.htm).

In den Überlegungen für den Kongress im kommenden Jahr wurde zwar noch kein Titel festgelegt, aber ein Thema beschrieben. Unter dem Arbeitstitel „Radikal anders oder mittendrin?“ soll es darum gehen, wie Jugendlichen auf der Suche nach ihrem Platz in Kirche und Gesellschaft geholfen werden kann. Dabei soll es einerseits um die Vermittlung der Attraktivität lutherischen Glaubens gehen und andererseits um die Motivation zum eigenen Gestalten. Dabei wäre den Fragen nachzugehen, wie Jugendliche auf der Suche nach Werten und Lebenssinn unterstützt oder wie sie bei der Ausbildung ihrer eigene Spiritualität begleitet werden können, um ihr Christsein im Alltag zu leben.

Die wieder neu zusammengestellte Kongress-Arbeitsgruppe besteht aus Katharina Häfner (Erfurt), Tobias Hänsel (Karlsruhe), Daria Klevinghaus (Homberg), Pfr. Christian Neddens (Brunsbrock), Pfr. Konrad Rönnecke (Steinbach-Hallenberg), Pfr. Henning Scharff (Homberg), Lydia Scheidel (Hamburg) und Katharina Wisotzki (Frankreich).


Volles Programm und viel Material - Teamer-Fortbildung von freizeitfieber

Homberg/Efze, 21.04.2010 - Mitte April fand im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg das diesjährige freizeitfieber-Trainingswochenende für Freizeitleitende statt. Angehende Teamerinnen und Teamer von Kinder- und Jugendfreizeiten erlebten ein komprimiertes Fortbildungsprogramm, das sich schwerpunktmäßig mit der Organisation von Freizeiten beschäftigte. Das Fortbildungsteam von freizeitfieber, dem Netzwerk für Kinder- und Jugendreisen im Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), hatte die Themen Spielpädagogik, Rhetorik, Gruppenphasen, Sicherheitsfragen bei Busreisen, allgemeine Planungstipps, Umgang mit konkreten Konfliktfällen und auch den augenblicklichen medialen Dauerbrenner Nähe und Distanz im Umgang mit Jugendlichen vorbereitet.

Die Referenten Mike Luthardt und Hauptjugendpfarrer Henning Scharff erläuterten die Themen sehr praxisnah mit Beispielen aus ihrer Freizeitarbeit und gaben den Teilnehmenden viel Material zur Nacharbeit mit nach Hause. Darunter befand sich ein ganzer Stapel von Checklisten, wie zum Beispiel einer großen Materialliste für eine ganze Freizeit oder einer genauen Auflistung aller Kleinigkeiten, die für ein Picknick mit einer großen Gruppe nötig sind. Ganz praktisch gefordert waren die Teilnehmenden bei Übungen zur Rhetorik und beim Erproben einiger pfiffiger Spielideen, beispielsweise für lange Busfahrten.

Der Kurs im nächsten Jahr wird vor allem die inhaltliche Vorbereitung und Durchführung von Freizeiten zum Thema haben. Die Gestaltung eines übergreifenden Freizeitthemas und Tipps zur Vorbereitung von Andachten werden viel Raum einnehmen. Daneben sollen Finanzfragen wie die Einholung von Zuschüssen und der Kalkulation einer Freizeit bedacht werden. Außerdem kommen reiserechtliche Grundlagen zur Sprache und ein Quiz zum Jugendschutzgesetz.


"Ende des Jahres erkennen wir das Gelände kaum wieder" - Jugendzentrum e.V. tagt in Homberg

Homberg/Efze, 15.04.2010 - "Es ist das alte Problem: Es kommen viele Gruppen, allerdings mit wenig Übernachtungen", so brachte der neue Gemeindevertreter im Evangelisch-Lutherischen Jugendzentrum e.V. und dessen ehemaliger Vorsitzender Christian Utpatel die Belegungsstatistik des letzen Jahres für das Lutherische Jugendgästehaus in Homberg/Efze auf den Punkt. Der Verein, der das Lutherische Jugendgästehaus in Homberg bewirtschaftet, verzeichnete nach dem Rekordergebnis im Jahr 2008 für das letzte Jahr die schwächste Belegung seit Jahren. Trotz der geringeren Übernachtungszahlen konnte mit einem finanziellen Überschuss ins Jahr 2010 gestartet werden. Ein vorsichtiger Haushaltsplan und ein strikter Sparkurs für 2009 ermöglichten dies. Wie in den Vorjahren kam etwa ein Drittel der Belegungen aus den Reihen der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK).

Das aktuelle Jahr wird von mehreren Baustellen auf dem Gelände geprägt sein. Nach einem umfangreichen Baumschnitt im großen Jugendhausgarten Anfang des Jahres soll in der Jahresmitte das Projekt "Zehntscheune" abgeschlossen werden. Das frisch renovierte, einzigartige mittelalterliche Wirtschaftsgebäude bietet dann einen zusätzlichen Gruppenraum für Gruppen des Jugendgästehauses oder einen separaten Saal für besondere Gelegenheiten. Dies Projekt wird mit finanzieller Hilfe der Denkmalbehörde und der Stadt Homberg durchgeführt. Im Herbst ist dann die Fassade des Jugendgästehauses dran. Fachwerk, Schindelverkleidung und Fenstereinfassungen zeigen dringenden Renovierungsbedarf. Für diese Maßnahme sind mehrere Anträge auf Unterstützung gestellt worden. Zusätzlich soll in diesem Jahr eine Küche für die separate Gästeetage angeschafft werden. Diese Etage wurde im letzten Jahr mit zehn neuen Betten ausgestattet.

"Am Ende des Jahres werden wir uns umgucken, und das Gelände kaum wiedererkennen", schmunzelt Hauptjugendpfarrer Henning Scharff angesichts der umfangreichen Vorhaben. Er hoffe, dass er nach den diesjährigen Bautätigkeiten im nächsten Jahr sein Ziel noch eingehender verfolgen kann, das Lutherische Jugendgästehaus zu einem geistlichen Zentrum der Jugendarbeit in der SELK werden zu lassen.

In seinem Bericht hob der Vereinsvorsitzende Steffen Wilde die Mitarbeitenden des Vereins lobend hervor. Dörte Herbig, die sich als Teilzeitkraft um Buchungs- und Finanzfragen kümmert und Tobias Nitschke, mit dessen Firma "Schreinerei Nitschke" der Verein einen Service-Vertrag abgeschlossen hat.
Dem Verein Ev.-Luth. Jugendzentrum gehören je zwei Vertreter der Kirchenleitung, des Jugendwerkes und der Homberger Petrusgemeinde an, außerdem der Superintendent des Kirchenbezirkes Hessen-Nord.


Lebendige Vergangenheit - FSJ-Seminar in Berlin

Berlin, 01.04.2010 - „Wenn es um Zeitgeschichte geht, gibt es für uns kaum einen besseren Ort als Berlin“, meint Katharina Lochmann, Referentin für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Direkt vor Ostern trafen sich alle Freiwilligen, die ihr FSJ unter der Trägerschaft der SELK absolvieren, zum vierten Blockseminar des Jahrgangs 2009/2010. In diesem vorletzten Seminar geht es inhaltlich um das Bildungsfeld „Geschichte und Politik“.

Die Freiwilligen gestalteten den thematischen Bogen von der Weimarer Republik über die Herrschaft der Nationalsozialisten bis hinein ins geteilte Deutschland mit.
Sie hielten sich gegenseitig selbst gewählte Referate, beispielsweise mit dem Thema „Kirche in der NS-Zeit, dargestellt anhand der Person von Dietrich Bonhoeffer“. Außerdem machten sie reichlich Gebrauch von den vielen Möglichkeiten, die die Hauptstadt zum Thema bietet. So nutzten sie die Zeit beispielsweise für Besuche in der Dauerausstellung „Story of Berlin“ am Kurfürstendamm oder der „Topographie des Terrors“ in der Wilhelmsstraße. Am bewegendsten erlebten die Teilnehmenden den Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen. In dem ehemaligen Gefängnis der sowjetischen Besatzungsmacht, das anschließend lange Jahre von der Staatsicherheit der DDR benutzt wurde, werden Führungen ausschließlich von ehemaligen Insassen dieses oder vergleichbarer Gefängnisse angeboten. In Verbindung mit dem preisgekrönten Film „Das Leben der andern“, den die Gruppe anschließend am Abend sah, gab es einigen Gesprächsbedarf.

Unterstützt von Renata Wollenberg (Berlin), der das Kursprogramm aus eigener Erfahrung im letzten FSJ-Jahrgang noch vertraut ist, zog Katharina Lochmann ein äußerst zufrieden stellendes Fazit: „Die Freiwilligen haben die Zeit wirklich genutzt.“ Das bezog sich nicht nur auf das große thematische Interesse der Teilnehmenden, sondern auch auf die selbstständige Gestaltung der vielfältigen Andachten, den Umgang miteinander in der Gruppe und die Erledigung der anfallenden Aufgaben. - Und natürlich durfte das obligatorische Haareschneiden bei einem Seminar dieses Jahrgangs nicht fehlen.


„Wir wetzen für das FSJ“ - SELK-weiter Sponsorenlauf

Homberg/Efze, 31.03.2010 - Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) seit Jahrzehnten ein absolut lohnendes Programm für junge Menschen ist, in dem neben dem sozialen Engagement politische, religiöse, diakonische und Persönlichkeitsbildung mit dem Bereich der Berufsfindung kombiniert wird. Es dürfte sich ebenfalls herumgesprochen haben, dass dieses Programm aufgrund mangelhafter staatlicher Rahmenbedingungen ein Finanzierungsproblem hat – und zwar längst nicht nur in unserer Kirche.

Um das FSJ in der SELK zu unterstützen, hat das Jugendwerk der SELK eine groß angelegte Aktion beschlossen: Die Jugend der SELK wird einen bundesweiten Sponsorenlauf für das FSJ durchführen. Im Juni, kurz vor dem sportlichen Höhepunkt des Jahres (der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika), werden sich Jugendliche in allen Kirchenbezirken der SELK schon einmal „warmlaufen“. Angedockt an Gemeinde- oder Bezirksveranstaltungen werden dann Runden zugunsten des FSJ gelaufen. Die Jugendlichen werden sich vorher private oder gewerbliche Sponsoren suchen, die jede gelaufene Runde mit einem frei zu wählenden Geldbetrag unterstützen.


Jugendkammer singt aus CoSi 3 - AG tagt mit Jugendkammer in Homberg

Homberg/Efze, 31.03.2010 - selk - Der neue dritte Band des Jugendliederbuches "Come on and sing. Komm und sing" (CoSi) nimmt immer konkretere Formen an. Allerdings klafft noch eine große Lücke in der Rubrik "gesungene Tischgebete". Hierfür erbittet die vorbereitende Arbeitsgruppe, die gemeinsam von der Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirchen (SELK) und dem Amt für Kirchenmusik der SELK eingerichtet wurde, Vorschläge aus der ganzen Kirche. Die Vorschläge können bis Himmelfahrt an das Jugendwerk eingesendet werden.

Um der Jugendkammer der SELK schon einmal einen möglichst breiten Einblick in die Arbeit am neuen CoSi zu ermöglichen, traf sich die vorbereitende Arbeitsgruppe mit der Jugendkammer Mitte März in Homberg. Tobias Hänsel (Karlsruhe), der Vorsitzende der AG, berichtete über den bevorstehenden Abschluss der Liedauswahl und den Beginn des Druckprozesses. Das CoSi sei gut gefüllt, es gäbe neben vielen schönen, neuen Liedern auch gute Ideen zur frischen und übersichtlichen Gestaltung. Im Anschluss an den Bericht versammelten sich alle in der Homberger Petruskirche und sangen mit wachsender Begeisterung die ersten neuen CoSi-Lieder seit 14 Jahren.


Personelle Wechsel im Jugendwerk - Neuer Vorsitzender und neue Jugendvertretende

Homberg/Efze, 30.03.2010 - Bei der Mitte März stattfindenden Sitzung der Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) gab es einige personelle Wechsel zu verzeichnen. Die Amtszeit von Tilman Stief (Homberg) als Vorsitzendem der Jugendkammer aus den Reihen der Jugendpfarrer endete, und er stand nicht zur Wiederwahl bereit. Simon Kämpfert (Verden), Vorsitzender aus den Reihen der Bezirksjugendvertreter und Hauptjugendpfarrer Henning Scharff dankten Stief für sein Engagement und freuten sich darüber, dass er der Jugendkammer als Bezirksjugendpfarrer für Hessen-Nord weiterhin erhalten bleibe. Als neuen Vorsitzenden neben Kämpfert wählte die Jugendkammer einstimmig Pfr. Jörg Ackermann (Scharnebeck).

Eine interessante Neuerung bahnt sich in Berlin-Brandenburg an. Da dort kein Pfarrer als Bezirksjugendpfarrer gewonnen werden konnte, wird an einem Konzept gebastelt, das einen oder mehrere ehemalige Jugendmitarbeitende strukturell in die Jugendarbeit einbindet. Mit Norbert Schulz nahm ein Wunschkandidat der dortigen Bezirksjugend an der Sitzung der Jugendkammer teil und berichtete von den Überlegungen.

Bei den Jugendvertreterinnen und -vertretern der Kirchenbezirke der SELK gibt es auch einige neue Gesichter: In Niedersachsen-Ost wurde Silvia Hauschild (Hamburg) als Nachfolgerin von Jan Hauke Scheidel gewählt. In Sachsen-Thüringen folgt Elisabeth Hoffmann (Erfurt) auf Katharina Häfner (Steinbach-Hallenberg). Und in Hessen-Nord übernahm Simon Brückmann (Hannover) "den Staffelstab" von Tobias Hänsel (Karlsruhe). Alle ausgeschiedenen Ex-Jugendvertretenden stehen der Jugendarbeit weiterhin zur Verfügung, indem sie sich in den Arbeitsgruppen der Jugendkammer engagieren ("CoSi 3" oder "Kongress für Jugendarbeit").


Den Blick für die Zukunft behalten Jugendkammer der SELK tagt in Homberg

Homberg/Efze, 29.03.2010 - Mitte März traf sich die Jugendkammer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zur Frühjahrssitzung im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg/Efze. Das Gremium bewältigte eine arbeitsintensive Sitzung, in der wie üblich die aktuelle Jugendarbeit beleuchtet wurde. Besondere Themen der Tagesordnung waren der Bericht des Hauptjugendpfarrers und eine Fortbildung zur „Zukunft der Jugendarbeit“.

In seinem Jahresbericht blickte Pfr. Henning Scharff auf sein zweites Jahr als Hauptjugendpfarrer der SELK zurück. Die im Vorjahr formulierten Vorhaben wie die Vorarbeiten zum Jugendliederbuch "Come on and sing. Komm und sing" (CoSi), Band 3, die Erstellung von Materialhilfen für die Jugendarbeit und Wege zur finanziellen Absicherung des FSJ in der SELK zu finden, wurden angegangen bzw. erledigt. Für das laufende Jahr werden die abschließenden Arbeiten am CoSi 3, das FSJ und umfangreiche Umbauarbeiten auf dem Gelände des Lutherischen Jugendgästehauses Schwerpunkte der Arbeit im Hauptjugendpfarramt sein. Scharff merkte besorgt im Bericht an, „dass die Bereitschaft ein Bezirksjugendpfarramt im Nebenamt anzunehmen offensichtlich nachlässt. Ob es an der zunehmenden Belastung durch den fortschreitenden Stellenabbau oder an der fehlenden Bereitschaft sich auf den Weg der Jugend einzulassen liegt oder an noch ganz anderen Gründen liegt, vermag ich nicht zu sagen. Fakt ist, dass wir lange Vakanzzeiten erleben.“

Scharff mahnte an, in der Jugendkammer weiterhin „frei und ungezwungen nach vorne [zu] denken“. „Wir müssen weiterhin aufpassen, dass wir neben diversen Rückblicken und den Seitenblicken auf die kontinuierliche Arbeit nie den Blick in die Zukunft vergessen.“ Damit stieß er auf breite Zustimmung innerhalb der Jugendkammer. Und dazu passte die gemeinsame Fortbildung zum Thema „Zukunft der Jugendarbeit“, in der Scharff Schlaglichter aus einigen Jugendstudien mit Thesen zur Jugendarbeit verband, um Herausforderungen der Zeit zu verdeutlichen und sich mit den Anwesenden auf die Suche nach den eigenen Stärken zu machen, mit denen darauf reagiert werden könne. In der Diskussion rückte vor allem der Wert der christlichen Gemeinschaft für die Jugendarbeit in den Vordergrund.

Die Jugendkammer der SELK bestehet aus den Bezirksjugendpfarrern, den Bezirksjugendvertreterinnen und -vertretern, dem Hauptjugendpfarrer, der Referentin für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der SELK und als ständige Gäste einem Vertreter der Kirchenleitung der SELK und den Vertretern der Jugendarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden (ELKiB). Sie trifft sich turnusmäßig zweimal im Jahr.


Passions-Oase im Jahr der Stille - Aufatmen. Geistliche Oase Homberg

Homberg/Efze, 24.02.2010 - Sehr bewusst und mit viel Ruhe in die Karwoche zu starten, haben sich Dorthe Kreckel, Katharina Müller und Pfr. Henning Scharff für sich und die Teilnehmenden der „Geistlichen Oase Homberg“ vorgenommen. Nachdem sich die „Advents-Oasen“ im Homberger Jugendgästehaus etabliert haben, soll nun eine fünftägige „Passions-Oase“ vom 27. März bis zum 01. April 2010 Jugendlichen die Möglichkeit zum Aufatmen geben. Beide Veranstaltungen sollen fest ins Programm des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) integriert werden.

Sinn der Oasen ist es, verschiedene Formen aus dem großen Frömmigkeitsschatz der Kirche miteinander zu leben. So soll in der Passions-Oase z.B. eine tägliche Kurzmeditation ausprobiert werden, die später gut in den Alltag zu integrieren ist. Daneben wird genügend Raum für Gesang und Gebet sein. Auch Spaziergänge und Zeiten der Ruhe enthält das Programm. So passen die Oasen hervorragend in das Jahr der Stille.

Mit diesem Angebot soll einerseits das wichtige Element der Mitarbeiterpflege im Jugendwerk der SELK verankert und andererseits allen Interessierten christliches Handwerkszeug nahe gebracht werden. Das Angebot richtet sich an alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die einmal bewusst aufatmen wollen. Mehr Informationen unter dem quick-link „Geistliche Oase“.


Von Rendsburg bis Graz... - 8. Lutherischer Kongress für Jugendarbeit

Burg Ludwigstein, 22.02.2010 - Etwa 70 Teilnehmende von Rendsburg bis Graz und von Guben bis Wesel trafen sich auf der Burg Ludwigstein - nahe der Stadt Witzenhausen -, um am 8. Lutherische Kongress für Jugendarbeit teilzunehmen. Diese zentrale Fortbildungsveranstaltung des Jugendwerkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) stand unter dem Thema "Beziehungswaise - Beziehungsweise". Die Beziehungsarbeit mit all ihren Schattierungen als ein entscheidender Teil in der Arbeit mit Jugendlichen wurde in mehreren Workshops, Referaten und Aktionen auf theologische, pädagogische, soziologische und psychologische Weise bearbeitet. Vorträge, Workshops und Zeitplan sind über den quick-link „Kongress für Jugendarbeit“ nachzulesen.

Eine kreative Form der Begegnung mit dem Thema war der "Beziehungsnachmittag". Hier gab es Angebote, die Beziehung zu sich, zu anderen oder zu Gott zu pflegen. Geführte Wanderungen, Massage, gemeinsames Musizieren oder Gesprächsrunden zu unterschiedlichen Beziehungsthemen konnten ebenso besucht werden wie Bibliolog, Meditation oder einer Einführung ins Herzensgebet. Am Abend mündete die konkrete Beziehungsarbeit in einen Abendmahlsgottesdienst, in dem viel Zeit für eine ausführliche Beichte eingeräumt wurde und in dem sich die Teilnehmenden im Gebet als „Beziehungshelfer“ für die Welt und die Kirche begreifen lernten.

Ziel des Kongresses war es, Mitarbeitende dazu in die Lage zu versetzen, Jugendliche auf dem Weg zur „Beziehungsweisheit" zu unterstützen. Er richtet sich jedes Jahr als zentrale Fortbildung des Jugendwerkes an alle, die Jugendarbeit gestalten wollen, ob es Jugendkreisleitende, Teamer von Konfirmanden- und Jugendfreizeiten, Diakoninnen und Diakone, Vikare, Pastoralreferentin oder Pfarrer sind.


Elsaß oder Dubai - freizeitfieber-AG tagt in Homberg

Homberg/Efze, 15.02.2010 - Elsaß oder Dubai, das ist hier die Frage bzw. eine der möglichen Fragen, wenn man in diesem Jahr mit freizeitfieber unterwegs sein möchte. freizeitfieber, das Reisenetzwerk im Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) bietet für 2010 siebzehn Freizeiten und zwei Fortbildungen an. Davon sind der Schwedische und der Masurische Sommer schon ausgebucht, bei fast allen anderen Freizeiten gibt es noch freie Plätze.

In der Sitzung des Leitungs-Teams Mitte Februar wurden neben dem aktuellen Freizeitprogramm auch die Themen Evaluation von Freizeiten, Reisegewohnheiten von Jugendlichen, Ansprache und Einarbeitung neuer Freizeitleitender, Notfallplan für 2010 und Werbung für freizeitfieber-Freizeiten angesprochen. Außerdem wurde beschlossen, die Silvester-Freizeit „SELKvester“ zukünftig im zweijährigen Rhythmus stattfinden zu lassen.

Der freizeitfieber-AG gehören Simon Dress (Lüneburg), Esther Figge (Johannesburg), Mike Luthardt (Oberhausen), Angelika Müller (Mainz), Pfr. Hinrich Müller (Cottbus), Pfr. Henning Scharff (Homberg) und Jens Timme (Lüneburg) an. Mehr Informationen zu freizeitfieber unter www.freizeitfieber.de.


Biographiearbeit zur Persönlichkeitsbildung - FSJ-Seminar in der Wedemark

Wedemark, 11.02.2010 - Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) treffen sich Mitte Februar zum dritten Blockseminar des Jahrgangs 2009/2010. Treffpunkt war die Eichenkreuzburg in der Wedemark, ein Jugendtagungs- und Seminarhaus des evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes Hannover.

In der zeitlichen Mitte des FSJ steht für die Freiwilligen Persönlichkeitsbildung auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich unter Anleitung von FSJ-Referentin Katharina Lochmann mit ihrer eigenen Biographie auseinander. "Sie erhalten hier die Möglichkeit sich mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft zu beschäftigen", so Lochmann. "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befinden sich jetzt seit einem halben Jahr in einer für sie häufig ungewohnten Lebenssituation. Durch die Reflexion über Familie, eigene Fähigkeiten und Kompetenzen können sie sicherer im Umgang mit sich selber und anderen Menschen werden und erkennen, dass sie in neuen Lebenslagen auch allein zurechtkommen."

Während des FSJ werden fünf Seminare durchgeführt, die für die Freiwilligen verbindlich sind. Nach dem Einführungsseminar im September, jeweils im Lutherischen Jugendgästehaus Homberg, steht im ersten Zwischenseminar im Dezember die Auseinandersetzung mit verschiedenen Religionen auf dem Programm. In der Mitte des FSJ geht es um Biographiearbeit. Das dritte Zwischenseminar im März/April, jeweils in Berlin, thematisiert die Bildungsfelder Geschichte und Politik. Und im Abschlussseminar im Juli, wieder im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg, steht dann die Reflexion des vergangenen Jahres an.

Das FJS in der SELK ist ein Arbeitsbereich des Jugendwerkes der SELK mit Sitz in Homberg/Efze.


"Gott sprach: Es werde ... und es ward bunt" - JuFe-AG tagte in Homberg

Homberg/Efze, 10.02.2010 - Bald wirbt ein buntes Plakat für ein vielfältiges Jugendfestival (JuFe) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Die vorbereitende Arbeitsgruppe des Jugendwerkes der SELK erarbeitete während ihrer Sitzung Anfang Februar im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg/Efze das Thema des nächsten JuFe. "Gott sprach: Es werde ... und es ward bunt" lautet das Thema des größten Jugendtreffens der SELK in diesem Jahr, vom Freitag, dem 08. bis Montag, dem 11.Oktober - wahrscheinlich wieder im Großraum Kassel.

"Vielfalt der Schöpfung in Fauna, Flora, Kultur...", "Gott bringt Farbe ins Leben", "die vielfältige Gnade Gottes" oder "Vielfalt des persönlichen Glaubenslebens" wurden als Stichworte festgehalten, die das Thema näher beschreiben sollten. Um die Buntheit von Gottes Schöpfung, um die vielfältigen Möglichkeiten der Menschen darin soll es gehen - um Akzeptanz, die Begegnung voraussetzt, um Toleranz, die einen eigenen Standpunkt bedingt und darum, dass Gottes Wort immer noch Schöpfungsqualität besitzt.

Unter der Gesamtleitung von Hauptjugendpfarrer Henning Scharff (Homberg/Efze) gehören Annika Hahn (Witten), Oliver Knefel (Hüllhorst), Johanna Krieser (Fürstenwalde), Patric Matzke (Wesel), Sibylle Müller (Görlitz), Eike Ramme (Ettenbüttel), Kerstin Rehr (Marburg), Ferdinand Storm (Hamburg), Pfr. Hinrich Schorling (Witten), Pfr. André Stolper (Dreihausen), Jess Tödter (Marburg) und Daniel Zühlke (Witten) zum Vorbereitungs-Team, das die verschiedenen thematischen und organisatorischen Arbeitsbereiche untereinander aufgeteilt hat.


„Kirche und Jugend. Lebenslagen – Begegnungsfelder - Perspektiven“ - Neue Handreichung vom Rat der EKD

Hannover, 03.02.2010 - Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat eine Handreichung mit dem Titel „Kirche und Jugend. Lebenslagen – Begegnungsfelder – Perspektiven“ veröffentlicht. Damit wendet sich die EKD an Gemeinde- und Kirchenvorstände, an Verantwortliche in Dekanaten und Kirchenkreisen, in Verbänden und der Diakonie sowie an die Kirchenleitungen. Sie will dazu ermutigen, entschlossen Prioritäten im Bereich von Kirche und Jugend zu setzen, sowie zu einer Schärfung des Profils dieser Arbeitsbereiche beitragen und als Entscheidungshilfe dienen.

„Die Handreichung analysiert aktuelle jugendliche Lebenslagen, beschreibt vielfältige Begegnungsfelder von Kirche und Jugend und benennt Perspektiven für eine jugendsensible Kirche“, erläutert die ehemalige Vorsitzende des Rates der EKD, Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann, im Vorwort der Handreichung. In vier Kapiteln sollen zunächst die Herausforderungen bewusst gemacht werden, mit denen die Kirche im Blick auf das Verhältnis zu Jugendlichen konfrontiert ist. Dann werden der Auftrag und die Aufgaben der Kirche in diesem Bereich geklärt und ins Bewusstsein geholt. Schließlich werden Anregungen für die Strukturierung kirchlichen Handelns gegeben und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die Handreichung ist über den Buchhandel zu beziehen.


Liedsammlung bald abgeschlossen - CoSi 3 – AG tagt in Homberg

Homberg/Efze, 26.01.2010 - „Alle Lieder, die uns trotz dieses mörderisch verstimmten Klaviers begeistern, haben es echt verdient, ins CoSi 3 aufgenommen zu werden.“ Etwas genervt beschloss Hauptjugendpfarrer Henning Scharff den ersten Tag der Sitzung der „CoSi 3 - AG“. Diese Arbeitsgruppe vom Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und dem Amt für Kirchenmusik der SELK (AfK) arbeitet an einem dritten Band der Jugendliederbuchreihe „Come on and sing. Komm und sing“. Das wechselnde Wetter hatte dem Klavier im Homberger Jugendgästehaus, dem Tagungsort der Mitte Januar tagenden AG, leider nicht gut getan. So war es der versierten Begleitung von Kantorin Anke Nickisch zu verdanken, dass die CoSi-AG trotzdem das ganze Wochenende singend durchgehalten hat.

Die Sammlung von Liedern hat die AG bald abgeschlossen. Gut die Hälfte der etwa 200 neuen Lieder stehen schon fest. Daneben gibt es noch jede Menge „Wackelkandidaten“, die sich die AG beim nächsten Treffen Ende Februar noch einmal vornehmen muss.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt des Wochenendes war eine Auswahl von Liedern für die Allgemeinen Musiktage der SELK, die jährlich vom AfK durchgeführt werden. Denn bei den vom 03. bis zum 06. Juni 2010 in Balhorn stattfindenden Musiktagen mit dem Thema „Popularmusik in der Kirche“ sollen einige Lieder von CoSi 3 schon einmal vorgestellt und benutzerfreundlich mit Bearbeitungen versehen werden.


Weltreligionen und Haare schneiden - FSJ-Seminar in Hannover

Homberg/Efze, 20.01.2010 - Weltreligionen und Haare schneiden hat nicht unbedingt etwas miteinander zu tun. Kombiniert wurde es eher zufällig beim Seminar des Freiwilligen Sozialen Jahres in der SELK (FSJ) vom 14. bis zum 18. Dezember in Hannover.

Das dritte der fünf für die Freiwilligen verpflichtenden Seminare hat die religiöse Bildung zum Hauptthema. So besuchte die knapp 20köpfige Gruppe unter der Leitung von FSJ-Referentin Katharina Lochmann eine Synagoge und eine Moschee in Hannover. Einem Besuch der Hannoveraner Bethlehemskirche schloss sich eine Seminareinheit über das apostolische Glaubenbekenntnis mit dem Referenten im Kirchenbüro der SELK, Gottfried Heyn an.

Andachten, die von den Freiwilligen gestaltet wurden, und ein Büchertisch zum Thema, an dem sich die Teilnehmenden je nach Interesse weiter informieren konnten, waren weitere gut genutzte Seminarelemente.

Und da eine der Freiwilligen sehr gut mit ihrem kompletten Frisörzubehör umgehen kann, werden in diesem Jahrgang bei jedem Seminar ein paar Haare geschnitten. In den Einsatzstellen darf man gespannt sein, in welchem Outfit die Freiwilligen nach dem nächsten Seminar ihren Dienst antreten. -


Diese Meldungen sind erschienen bei selk-news, dem offiziellen Pressedienst der SELK. Wenn Du selk_news abonnieren willst, dann trag Deine eMail Adresse hier ein:

selk_news  Anmelden Abmelden

 

 

 

zur ersten Seite || nach oben

Jugendwerk der Selbständigen Evangelisch- Lutherischen Kirche (SELK)
Bergstraße 17, 34576 Homberg
fon 05681. 1479, fax 05681. 60506
jugendwerk@selk.de
Impressum