Jugendbully anschaffen

Für den Kirchenbezirk ist ein neuer Jugendbus fällig? Oder Eure FSJlerin braucht nen kleinen Flitzer für die Kinderarbeit? Hier unsere Vorschläge, wie man solch ein Auto anschaffen und vor allem finanzieren kann...

Wichtige Hinweise

Möglichkeit 1: Auto kaufen

Die naheliegendste Methode ist es, ein Auto (neu oder gebraucht) zu kaufen. Dabei muss es eine Finanzierungsmöglichkeit geben für drei Positionen:
1. Anschaffungskosten
2. Betriebskosten (Steuer, Versicherung, Sprit, Reparaturen etc.)
3. Rücklage für die nächste Neuanschaffung in ein paar Jahren.

Meistens ist es so, dass Punkt 1 durch Spenden erledigt wird. Punkt 2 lässt sich mehr oder weniger refinanzieren durch Beiträge pro Kilometer. Für Punkt 3, die Rücklage für eine Neuanschaffung, bleibt aber meistens nichts mehr übrig. Der Bully wird immer älter und das ganze Spiel geht von vorne los, sobald er endgültig nicht mehr brauchbar ist.

Es wäre also gut, es gäbe noch andere Finanzierungsmodelle...

 

Möglichkeit 2: Durch Werbung finanzieren

 

Es gibt Firmen, die stellen Euch einen funkelnagelneuen Wagen kostenlos auf den Hof. Voraussetzung ist, dass die Firma vorher genügend Werbepartner gefunden hat, die Euer Auto unterstützen. Das funktioniert oft, kann aber auch schwierig sein oder gar nicht klappen. Aber einen Versuch ist es allemal wert, solange Ihr aufpasst, dass die Werbefirma Euch nicht fürs Probieren schon irgendwelche Gebühren abnimmt. Wenn die Aktion Erfolg hat, ist es eine sehr einfache Methode. Der Vertrag läuft einige Jahre. Dann müsst Ihr - je nach Vertrag - entweder das Auto abgeben und die Sponsorensuche beginnt erneut (also immer guten Kontakt zu den Werbepartnern halten!). Oder Ihr kauft das Auto zum Restwert und fahrt es weiter.

Eine der Firmen, die solche Werbeautos anbieten, ist zum Beispiel die "Mobil Sport- und Öffentlichkeitswerbung GmbH".

 

Möglichkeit 3: Jahreswagen produzieren

 

Wie wär's, jedes Jahr einen nagelneuen (und immer sicheren) Wagen zu fahren, ohne dabei Geld zu verlieren? Und dann noch Steuern und - weil's ein Neuwagen mit Garantie ist - Werkstattkosten zu sparen? Das geht nach dem selben Prinzip wie bei den "Jahreswagen", die es bei Autoherstellern gibt. Dort können Mitarbeiter ein Auto mit großem Rabatt einkaufen, und wenn sie es z.B. nach einem Jahr wieder verkaufen, bekommen sie für den "Jahreswagen" immernoch so viel wie sie am Anfang bezahlt haben. Im optimalen Fall machen sie vielleicht sogar etwas Gewinn.

Auch kirchliche Mitarbeiter und Institutionen wie z.B. Gemeinden oder Kirchenbezirke können das machen. Über die "Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie mbH" gibt es große Preisnachlässe für viele Dinge, auch für Autos. Zum Beispiel gewährt Renault im Moment sage und schreibe 27 Prozent Preisnachlass beim Kauf eines Renault Trafic! Einzige Bedingung: Er muss auf eine kirchliche Einrichtung zugelassen sein oder zu mindestens 2/3 für Dienstfahrten genutzt werden. Und man darf ihn frühestens nach 6 Monaten wieder verkaufen. Das kann man dann tun, bekommt für den jungen Gebrauchten so viel wie man durch den Rabatt nur bezahlt hat, und kauft den nächsten Trafic...

Abrufscheine und weitere Infos gibt's bei www.kirchenshop.de

 

Wichtige Hinweise:
Alle Angaben auf dieser Seite sind nach bestem Wissen zusammengestellt, aber ohne Gewähr. Bei den genannten Firmen handelt es sich nicht um Empfehlungen des Jugendwerkes der SELK. Alle angegebenen rechtlichen und finanziellen Konditionen können ausschließlich nach Entscheidung der jeweiligen Firma und ohne vorherige Nachricht geändert werden. Das Jugendwerk der SELK hat keinen Einfluss auf etwaige Vertragsgestaltungen und kann daher auch keinerlei Gewährleistung dafür übernehmen.

Achtung: Solche "Bullys" und andere PKW können im Rahmen der Gemeinde- oder Jugendarbeit eingesetzt werden, solange dafür von den Fahrgästen keine Beiträge kassiert werden, die die Betriebskosten des Fahrzeugs übersteigen. Sollten solche Fahrzeuge für die Veranstaltung von Reisen (z.B. Freizeiten) genutzt werden, sind die Bestimmungen des Reisevertragsrechts (BGB 651) und des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) zu beachten.

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Christian Utpatel
11.02.2005

 

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