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Bausteine
für einen Abend im Jugendkreis zur Jahreslosung 2006

von Hauptjugendpfarrer Christian Utpatel


Gott spricht:

Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.

Josua 1, 5b

Übersetzung Lutherbibel 1984:
Gott spricht: Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.

 

Vorbemerkungen

Jahreslosungen sind von ihrem Charakter her Mutmachworte. In ihrer Einzigartigkeit und besonderen Tradition mögen sie für sich allein stehen und nicht immer die Fülle der Auslegung des biblischen Gesamtzusammenhangs mit sich schleppen. Nur so passen sie auf Wandkalender, Ansichtskarten und Schlüsselanhänger. Wer einen Themenabend mit Jugendlichen (oder gerne auch eine Themeneinheit zu einer anderen Tageszeit und mit einer anderen Gemeindegruppe) vorbereitet tut aber doch gut daran, sich ein wenig das "Drumherum" zu vergegenwärtigen, aus dem diese Losung genommen ist. Sonst steht die Jahreslosung in der Gefahr, eine bloße "Daumen hoch"- Parole zu werden.

Die Losung "Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht" ist eine solche Parole. Und wie es so oft ist bei Parolen, Sonnenuntergangspostkartensprüchen und aus ihrem Zusammenhang gerissenen Bibelversen: Für denjenigen, der Gott in seinem Leben nicht so erlebt wie es die Parole suggeriert, sind sie im Grunde unerträglich. Wer in seinem Leben gefallen ist und sich von Gott verlassen fühlt, dem kann kaum etwas Schlimmeres passieren als dass jemand freundlich lächelnd an ihm vorbei läuft und ihm einen solchen Spruch um die Ohren haut. Zwei Einsprüche gegen die Jahreslosung:

Erstens:
Die Jahreslosung ist dem unmittelbaren Beginn des Josuabuches entnommen. Das Volk Israel steht nach jahrzehntelanger Wüstenwanderung am Jordan, das verheißene Land vor Augen. Es befindet sich an einer Zeitenwende: Die Gefangenschaft in Ägypten und die Zeit der unruhigen Wanderschaft lässt es hinter sich, um nun im Land Kanaan sesshaft zu werden. Zugleich lässt das Volk Mose hinter sich. Ihm, der das Volk Israel aus Ägypten befreit und durch die Wüste geführt hat, ist es nicht vergönnt, nun das Ergebnis seines gottergebenen Dienstes zu erleben. Als Strafe für die Sünde des Volkes muss der Anführer außen vor bleiben, schlimmer noch: er darf das Ziel noch sehen, ohne es zu erreichen (5. Mose 32, 50- 52). Nun wird das Amt des Mose auf Josua übertragen. Klingt es da nicht wie Hohn, wenn unmittelbar vor der Jahreslosung die Zusicherung Gottes steht: "Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein. Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht" ?

Zweitens:
Jesus Christus, der Sohn Gottes selbst, schreit in der tiefsten Dunkelheit seines irdischen Lebens am Kreuz: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" (Matthäus 27, 46). Mit diesem Zitat aus Psalm 22, 2 erinnert uns Christus zugleich an zahlreiche Klagepsalmen, die mit der Ferne Gottes ringen. Ungeachtet der Frage, ob Gott tatsächlich einen Menschen verlassen kann, gehört es zu den Grunderfahrungen menschlichen Lebens, keinen Kontakt mehr zu Gott zu spüren. Und zwar nicht, weil man selber nichts mit Gott zu tun haben wollte. Sondern weil es Situationen gibt, in denen sich der Mensch nach Gott sehnt, Gott sich ihm aber nicht erkennbar macht, nicht offenbart. Mein Gott, mein Gott, ich sehne mich nach dir, nicht ich habe dich verlassen, aber warum hast du mich verlassen?


Die Beschäftigung mit der Jahreslosung 2006 wird beiden Erfahrungen Raum geben müssen. Denjenigen, denen es geschenkt ist, Gottes Liebe ganz unbelastet und fröhlich in ihrem alltäglichen Leben zuhause und in der Gemeinde spüren zu können, mag / darf / soll die Jahreslosung eine fröhliche Vergewisserung ihrer Erfahrungen sein. Sie sollen in ihrem Zutrauen nicht gedämpft werden, sollen sich durch andere Gedanken nicht "herunter gezogen" fühlen. Sie sollen erhobenen Hauptes durch ihre Straßen, in ihre Schulen, an ihre Arbeitsplätze gehen und sich auf die Stirn schreiben lassen: Jawoll, Gott spricht zu mir: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.

Zugleich müssen aber auch diejenigen Platz finden, die in ihrem Leben nicht solche Erfahrungen mit Gott machen konnten. Es gibt sie in allen Alters- und Gemeindegruppen, auch (vielleicht sogar: besonders auch) im Jugendkreis. Sie sind von Zweifeln geplagt und von Unsicherheit geprägt. Wer von Menschen fallen gelassen und verlassen wurde, wird Gottes Zusage entweder besonders skeptisch oder besonders zutrauend hören. Und wer in solch tiefe Krisen geraten ist, dass er (oder sie) nicht mehr vermochte, Gott in seinem (oder ihrem) Leben zu spüren, wird bestenfalls mit der Jahreslosung nichts anzufangen wissen.

 

Möglichkeiten für die Umsetzung im Jugendkreis

Je nach Gemeinde ist die Situation im "Jugendkreis" höchst unterschiedlich. An manchen Orten treffen sich regelmäßig Jugendliche, an anderen nur sehr selten. Manchmal sind es nur zwei oder drei, die sich in Seinem Namen versammeln, manchmal zwanzig oder dreißig. Und oft gibt es überhaupt keinen Jugendkreis, und das, was für einen "Jugendkreisabend" gedacht ist, kommt vielleicht bei Bezirksjugendtagen oder einer Freizeit zur Sprache. Da es nicht "die eine Situation" im Jugendkreis gibt, soll an dieser Stelle auch nicht "der eine Ablauf" für einen Jugendkreisabend ausgebreitet werden. Hier folgen Ideen, das Thema erlebbar zu machen und einen Einstieg ins Gespräch zu finden. Je nach Situation oder zur Verfügung stehender Zeit können ein oder mehrere Elemente verwendet werden. Eine gute Idee ist, die Themeneinheit durch Gesang zu beginnen und zu beenden. Dem könnte sich eine kurze Einführung in die biblischen Quellen anfügen, zum Beispiel unter Verwendung der oben zusammengestellten Gedanken. Unverzichtbar ist es, die Themeneinheit mit einer geistlichen Zusammenfassung abzurunden. In dieser Materialmappe gibt es mehrere Auslegungen und Andachten, die dazu genutzt werden können oder die dafür eine Anregung geben. Der "Jugendkreisabend" jedenfalls würde nur ein bunter Spieleabend sein, wenn er nicht das in den kreativen Einheiten Erlebte auch geistlich in Stille, Auslegung und Gebet bündeln würde.

 

Einstieg für eine sehr intensives Gespräch

Die folgenden Gedanken bedeuten einen sehr intensiven Einstieg in das Thema. Wer das Thema auf diese Weise bearbeiten will, darf es auf keinen Fall "zwischen Tür und Angel" tun und in einer Situation, in der die Jugendlichen auf die bestellte Pizzalieferung warten. Voraussetzung ist, dass genügend Zeit zur Verfügung steht. Unverzichtbar ist eine äußerst sensible Leitung. Wer sich auf diese Weise mit einer Gruppe dem Thema nähert muss sich selbst über seine Position im Klaren sein und ein sehr waches Gespür für die Situation und Gesprächsgrenzen seiner Gruppenmitglieder haben. Es ist durchaus möglich - und vielleicht sogar als Ziel der Gruppenarbeit zu bezeichnen - , dass durch den Gesprächsgang in der Gruppe bei Einzelnen Dinge aufgewühlt werden, die anschließend (direkt anschließend!) der weiteren Bearbeitung in Einzelgespräch und Seelsorge bedürfen.

Positionierung
Es kann sein:

  • Der Mensch sehnt sich nach der Nähe Gottes. Er will nicht nichts mit Gott zu tun haben.
  • Gott sehnt sich nach der Nähe des Menschen. Es kann überhaupt kein Zweifel daran bestehen (und darf auch auf keinen Fall im Gespräch ausgelöst werden!), dass Gott der Gott der unbedingten Liebe ist, ein Gott, der immer und unter allen Umständen ein liebender Gott ist.
  • Und dennoch gibt es Situationen, in denen beide nicht zueinander kommen: in denen es den Anschein hat, als habe Gott den Menschen verlassen.

Zielfragen für die weitere Beschäftigung

  • Wann hatte (habe?!) ich in meinem Leben das Gefühl, von Gott verlassen zu sein?
  • Was kann geschehen, um (wieder) die Gewissheit zu erlangen, die die Jahreslosung ausdrückt: Gott verlässt mich nicht.

Benötigtes Material: Dartscheibe, Netz (z.B. Vogelnetz zum Schutz von Kirschbäumen [> Baumarkt]), Holzklötzchen oder Spielstein aus einem Brettspiel für jede/n Teilnehmende/n. Das Netz wird deutlich größer geschnitten als die Dartscheibe und liegt wie eine Tischdecke unbemerkt unter der Scheibe in die Mitte der Gruppe.

Aufgabenstellung / Durchführung
"Nehmen wir mal an, unser Leben und das ganze Universum sei eine Scheibe. Jeder von uns steht mit seinem Leben in der Mitte. Alles andere ist außenrum. Wenn Du Dein Leben betrachtest: Hat es schoneinmal eine Situation gegeben, in der Du Dich von Gott verlassen gefühlt hast? Dein Stein steht für Gott. Setz ihn auf die Entfernung auf der Dartscheibe, in der Gott für Dich in dieser Situation gewesen ist."

Alle setzen ihre Steine auf die Scheibe. Manche ganz nah an die Mitte, weil sie eine solche Erfahrung der Gottverlassenheit noch nicht hatten. Manche setzen den Stein an den äußersten Rand der Scheibe. Dann Gesprächsrunde, ganz vorsichtig, ohne Zwang, und nur wer mag und soviel jemand mag: Warum habe ich meinen Stein an diese Stelle gesetzt? Was ist geschehen, dass ich mich von Gott verlassen fühle? Was ersehne ich, um mir der Nähe Gottes wieder gewiss sein zu können?

Am Ende des Gesprächs fassen alle im Kreis das Netz an und heben es mit der Dartscheibe hoch. Die Figuren fallen um: "Das, was für die Entfernung Gottes stand (die Steine) hat keine Bedeutung. Es ist nur unser Empfinden für die Entfernung Gottes. Jetzt sehen wir: Gott hat unter uns alle ein Netz gespannt. Auch wenn wir ihn nicht bemerkt haben ist er uns näher als wir denken. Er hat uns nicht verlassen, er lässt uns nicht fallen - Sein Netz trägt uns mit unseren Bildern von Gott und mit unseren Gefühlen seiner Ferne."

Musik hören: "Distant Land" von LOST AND FOUND (deutsche Übersetzung vorlesen)

 


Möglichkeiten für eine fröhlich- gewisse Beschäftigung


"Ich lasse dich nicht fallen..."

Variante 1
für Gruppen ab 6 Personen

Die Teilnehmenden stellen sich eng im Kreis auf. Eine/r steht in der Mitte. Derjenige in der Mitte lässt sich, ohne einen Schritt zu tun, mit gespanntem Körper mal hierhin, mal dorthin fallen. Die Menschen im Kreis fangen ihn mit den Händen ab und stoßen ihn zur Mitte zurück. Nach einiger Zeit wird gewechselt, so dass jede/r mal in der Mitte war.

Variante 2
für Gruppen ab 10 Personen

Neben einem Tisch stellen sich die Teilnehmenden einander gegenüber auf und bilden eine Gasse. Sie fassen sich mit ausgestreckten Armen an den Händen. Eine/r steigt auf den Tisch, lässt sich vorwärts oder rückwärts mit durchgestrecktem Körper auf die Arme in der Gasse fallen. Die in der Gasse Stehenden transportieren ihn weiter bis ans Ende der Gasse. Dort hilft jemand beim Absteigen. Nach jedem Durchgang wird gewechselt, so dass sich jede/r mal fallen lässt.

Anschließend Auswertung: Was habe ich erlebt? Was war es für ein Gefühl sich fallen zu lassen und nur darauf zu vertrauen, aufgefangen zu werden? Gab es Phasen in meinem Leben in denen ich das Gefühl hatte, fallen gelassen worden zu sein - von Gott fallen gelassen worden zu sein? Was war nötig / wäre nötig, um das Gefühl / die Gewissheit des Aufgefangen- Seins wieder zu bekommen?


... und verlasse dich nicht."

für Gruppen ab 2 Personen

Die Teilnehmenden stellen sich paarweise auf. Einem/ Einer werden die Augen verbunden, der/ die andere führt schweigend (!) an der Hand durch den Raum/ über das Gelände. Die Situation wird nach und nach erschwert: nur an den flachen Handflächen berühren / nur an den Fingerspitzen berühren / nur mit gestreckten Handflächen, aber ohne direkten Kontakt. Anschließend werden die Positionen getauscht.

Auswertung: Was habe ich erlebt? Was war es für ein Gefühl, auf die Führung eines anderen angewiesen zu sein? Was hat mich sicher gemacht, am Ende, wo es keinen direkten Hautkontakt mehr gab, nicht gänzlich verlassen gewesen zu sein? Wodurch habe ich in meinem Leben die Gewissheit, dass Gott mich nicht verlässt? Lässt sich das an bestimmten Ereignissen, Vorgängen, Gottesdiensten, Gebeten, Liedern festmachen?

 

Weitere Splitter, die hier oder da Verwendung finden mögen


Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

Römer 8, 38+ 39

 

Was das bedeutet, von Gott verlassen zu sein, verstehen wir nicht besser, außer wir wissen zuvor, was Gott sei. Gott aber ist Leben, Licht, Weisheit, Wahrheit, Gerechtigkeit, Güte, Macht, Freude, Ehre, Friede, Seligkeit und alles Gute. Von Gott verlassen sein aber bedeutet im Tode, Finsternis, Torheit, Lüge, Sünde, Bosheit, Schwachheit, Traurigkeit, Schmach, Unruhe, Verzweiflung, Verdammnis und allen Übeln sein.

Martin Luther, Operationes in Psalmos, 1519- 21, WA 5, 602, 14 f.

 

Gelobt sei der auferstandene Christus. Er liebt uns immer, auch dann, wenn wir nichts oder fast nichts von seiner steten Gegenwart verspüren.

Frère Roger de Taizé

 

DISTANT LAND

She left her home; she'd had enough one day
Now she's alone, she didn't know what to say
Calling a friend, she didn't mean to fight
When will it end? Where is God tonight?

 

  Sie verließ ihr Zuhause, hatte genug eines Tages
Jetzt ist sie allein, wusste nichts zu sagen
Ruft einen Freund an, hatte nicht vor zu kämpfen
Wann wird es enden? Wo ist Gott heute Nacht?

EVERYBODY'S BEEN TO A DISTANT LAND
FEELING FAR FROM THE FATHER'S HAND
STILL THERE'S ONE WHO UNDERSTANDS
EVEN IN A DISTANT LAND

 

  Jeder war schon mal in einem entfernten Land
Fühlte sich fern von des Vaters Hand
Trotzdem gibt's da einen, der versteht
Selbst in einem entfernten Land.
He's got these friends they say all must be free
He reads with them books on philosophy
But people I know call them their enemies
Maybe that's so, or maybe it's hard to see
 

Er hatte diese Freunde die sagten, alle müssten frei sein
Er liest mit ihnen Bücher über Philosophie
Aber Leute, die ich kenne, nennen sie ihre Feinde
Vielleicht ist es so, oder vielleicht ist es schwer zu sehen

 

From the time he was born we had it in for him
People be warned that man is full of sin
A man of sorrows and acquainted with grief
Oh my god why have you forsaken me
 

Von seiner Geburt an hatten wir es auf ihn abgesehen
Leute seid gewarnt, dieser Mensch ist voller Sünde
Ein Mensch voller Kummer und vertraut mit Leid
Oh mein Gott, warum hast du mich verlassen

 

EVERYBODY'S BEEN TO A DISTANT LAND
FEELING FAR FROM THE FATHER'S HAND
STILL THERE'S ONE WHO UNDERSTANDS
HE'S BEEN IN A DISTANT LAND
HE'S BEEN IN A DISTANT LAND

 

  Jeder war schon mal in einem entfernten Land
fühlte sich fern von des Vaters Hand
trotzdem gibt's da einen, der versteht,
Er war in einem entfernten Land,
Er war in einem entfernten Land.
 
© 2001, LOST AND FOUND AND LIMB RECORDS, BOX 305 LEWISTON, NY, 14092. ALL RIGHTS RESERVED. USED BY PERMISSION. Nicht singbare Übersetzung: Christian Utpatel
Veröffentlicht auf der CD "Something", in Deutschland erhältlich bei www.speedwood.de

 

Gott, unser Vater, lass uns immer wieder daran denken, dass du uns liebst. Und wenn wir begreifen, dass uns nichts von dir trennen kann, gibt das Vertrauen des Glaubens uns den Aufstieg zu stiller Freude frei.

Gebet aus Taizé

 

© Diese Themeneinheit wurde veröffentlicht in einer Arbeitsmappe des Amtes für Gemeindedienst der SELK (www.afg-selk.de) zur Jahreslosung 2006.
Alle weiteren Materialien der Mappe finden sich online hier.

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Archiv: Themeneinheit zur Jahreslosung 2005
Christus spricht: Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.
Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder.
Lukas 22,32

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